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Aufatmen nicht nur bei SWG und WBG

Mittwoch, 22. August 2001, 09:29 Uhr
Nordhausen/Werther (nnz). Eigentlich sollte während der gestrigen Kreistagssitzung die Änderung der Abfallsatzung beschlossen werden. Und da ging es auch um die farbenfrohe Ausgestaltung der Nordhäuser Tonnenlandschaft.


Im Rahmen des lokalen Agenda-Prozesses wurde auch im Landkreis Nordhausen die Einführung einer weiteren Abfalltonne diskutiert und angeregt. Daß die Initiatoren da wieder ein wenig an der Nordhäuser Realität vorbeigedacht hatten, machte der Vorsitzende des Umweltausschusses im Kreistag, Maik Schröter (CDU), deutlich. „Die Einführung der blauen Tonne für Papierabfälle macht gegenwärtig keinen Sinn“, so Schröter. So hätten sich die beiden großen Nordhäuser Wohnungsbauunternehmen SWG und WBG strikt gegen die Einführung ausgesprochen. Hier fehle es in den eingerichteten Behausungen schlicht und ergreifend an Platz für zusätzliche Behälter (siehe hierzu auch im nnz-Archiv).

Weiterhin erfolge im Jahr 2003 eine Neuausschreibung der Vertragsleistungen innerhalb des Dualen System Deutschlands (DSD). Hier müsse erst einmal abgewartet werden, erläuterte der Ausschussvorsitzende. Zur Euro-Umstellung der Beiträge und Gebühren meinte Schröter, dass die künftigen Euro-Beträge zwar geglättet, jedoch nicht erhöht werden.
Autor: nnz

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