Bullen und Bären im nnz-Aktien-Tip
Mittwoch, 22. August 2001, 09:06 Uhr
Nordhausen/Frankfurt (nnz). Die nnz bietet in lockerer Folge Analysen und Markteinschätzungen an. Das Material wird nnz von der Helaba zur Verfügung gestellt. Heute: 22.08.2001
Die Aktienkurse der 30 im Dow Jones Industrial Index zusammengefassten Standardwerte haben am Dienstag in New York im Spannungsfeld der Zinssenkung der US-Notenbank Fed die anfänglichen Gewinne aufgezehrt und schwach geschlossen. Die siebte Zinssenkung der US-Notenbank in diesem Jahr um erneute 25 Basispunkte ist erwartet worden. Allerdings habe der Ausblick der Währungshüter den Markt belastet. Die Fed hat nach der Zinssenkung darauf hingewiesen, dass weitere Risiken für die Konjunkturentwicklung bestünden. Trotz einer Reihe positiver Konjunkturdaten in den vergangenen Wochen seien nach wie vor keine Anzeichen für einen nachhaltigen Aufschwung in der lahmenden US-Wirtschaft auszumachen. Die Fed senkte die Leitzinsen auf 3,5 Prozent und damit auf den tiefsten Stand seit sieben Jahren. Der Dow Jones sank bis Handelsschluss um 1,41 Prozent auf 10.174,14 Punkte, während der marktbreitere S&P-500 Index um 1,21 Prozent auf 1.157,26 Punkte abgab. Der Nasdaq Composite verlor 50.05 Punkte und beendete den Handel bei 1831,30 Punkten.
Diese Vorgaben werden natürlich auch den deutschen Aktienmarkt heute morgen belasten und zerstören damit erneut die positiven Anzeichen, die der Markt gestern an den Tag gelegt hat. Die erste Helaba Dax Indikation heute morgen liegt bei 5153 Punkten im Dax und somit 63 Punkte unter dem Schlusskurs von gestern. Allerdings noch über den Tiefstständen des Dax vom Montag bei 5124 Punkten. Aus diesem Grund bleibe ich auch bei meiner Unterstützung von 5120 im Dax. Zum Einen bietet der Tiefstkurs eine gewisse Marke und zum Anderen verläuft hier die untere Linie des Abwärtstrendes seit Februar 2000. Unter dieser Marke kann ich keine Unterstützung mehr feststellen und der Markt würde in eine Zone vorstoßen, die zumindest erst wieder psychologisch bei 5000 eine Unterstützung finden könnte. Die Stimmung bleibt sehr bedrückt und eine Beruhigung dieses Szenario ist leider nicht in Sicht.
Happy Trading, Ihr Jörg Dechert
Autor: nnzDie Aktienkurse der 30 im Dow Jones Industrial Index zusammengefassten Standardwerte haben am Dienstag in New York im Spannungsfeld der Zinssenkung der US-Notenbank Fed die anfänglichen Gewinne aufgezehrt und schwach geschlossen. Die siebte Zinssenkung der US-Notenbank in diesem Jahr um erneute 25 Basispunkte ist erwartet worden. Allerdings habe der Ausblick der Währungshüter den Markt belastet. Die Fed hat nach der Zinssenkung darauf hingewiesen, dass weitere Risiken für die Konjunkturentwicklung bestünden. Trotz einer Reihe positiver Konjunkturdaten in den vergangenen Wochen seien nach wie vor keine Anzeichen für einen nachhaltigen Aufschwung in der lahmenden US-Wirtschaft auszumachen. Die Fed senkte die Leitzinsen auf 3,5 Prozent und damit auf den tiefsten Stand seit sieben Jahren. Der Dow Jones sank bis Handelsschluss um 1,41 Prozent auf 10.174,14 Punkte, während der marktbreitere S&P-500 Index um 1,21 Prozent auf 1.157,26 Punkte abgab. Der Nasdaq Composite verlor 50.05 Punkte und beendete den Handel bei 1831,30 Punkten.
Diese Vorgaben werden natürlich auch den deutschen Aktienmarkt heute morgen belasten und zerstören damit erneut die positiven Anzeichen, die der Markt gestern an den Tag gelegt hat. Die erste Helaba Dax Indikation heute morgen liegt bei 5153 Punkten im Dax und somit 63 Punkte unter dem Schlusskurs von gestern. Allerdings noch über den Tiefstständen des Dax vom Montag bei 5124 Punkten. Aus diesem Grund bleibe ich auch bei meiner Unterstützung von 5120 im Dax. Zum Einen bietet der Tiefstkurs eine gewisse Marke und zum Anderen verläuft hier die untere Linie des Abwärtstrendes seit Februar 2000. Unter dieser Marke kann ich keine Unterstützung mehr feststellen und der Markt würde in eine Zone vorstoßen, die zumindest erst wieder psychologisch bei 5000 eine Unterstützung finden könnte. Die Stimmung bleibt sehr bedrückt und eine Beruhigung dieses Szenario ist leider nicht in Sicht.
Happy Trading, Ihr Jörg Dechert
