Nach 14 Jahren Planung
Baubeginn für neuen Radweg
Dienstag, 28. November 2017, 16:09 Uhr
Man mag es kaum glauben, aber es gibt auch im Landkreis Nordhausen Projekte, die - gefühlt - so lange dauern wie der Bau eines neuen Flughafens in der deutschen Hauptstadt. Nach 14 Jahren wurden heute mehrere Spaten in die Erde gestochen...
Zum Jahresabschluss überschlagen sich die Meldungen in punkto Radwege. In der vergangenen Woche wurde der zwischen Heringen und Auleben übergeben, heute Nachmittag war symbolischer Baubeginn für den ersten Abschnitt des Radweges zwischen Neustadt und Niedersachswerfen.
Und da diesmal auch die zuständige Thüringer Ministerin Birgit Keller einen Spaten in die Hand nehmen wollte, ließ es sich die Nordthüringer Straßenbauamtsspitze in persona der Herren Rohmund und Ludolph nicht nehmen, dem Südharz ihre Aufwartung zu machen. Ein wenig Ergebenheit muss schon sein in dieser beamtenrechtlichen Abhängigkeit.
Jedenfalls plante das Nordthüringer Straßenbauamt mehr als ein Jahrzehnt an diesem Weg, der nun Wirklichkeit zu werden "droht". Ein Jahr soll es dauern, dann kann der Tourismus im Südharz einen deutlichen Aufschwung nehmen (siehe Bericht heute), denn der hat es bitter nötig. Auch soll dieser Radweg, der rund 2,4 Millionen Euro kosten wird, die Sicherheit auf der Landesstraße erhöhen. Die Kommunen beteiligen sich mit rund 900.000 Euro, die wiederum zu 90 Prozent gefördert werden.
Die Kommunen freut es, wie Harztor-Bürgermeister Stephan Klante stellvertretend für seine Kollegen sagte. Auch Peter Sieckel freute sich heute, dass er das noch erleben durfte. Er hatte - damals Bürgermeister in Neustadt - das Projekt gemeinsam mit Jochen Napiralla angeschoben. Im Jahr 2002.
Was lange währt, das soll gut werden. Dafür sind in den kommenden Monaten die "Jungs" der Firma Strabag zuständig. Ach ja, die wurden, nach dem sich Politiker unterschiedlichster Ebenen wieder ausgiebig gegenseitig gelobt und gedankt hatten, auch erwähnt. Die Firma hatte ja schon in der Goldenen Aue gute Arbeit geleistet.
Peter-Stefan Greiner
Autor: redZum Jahresabschluss überschlagen sich die Meldungen in punkto Radwege. In der vergangenen Woche wurde der zwischen Heringen und Auleben übergeben, heute Nachmittag war symbolischer Baubeginn für den ersten Abschnitt des Radweges zwischen Neustadt und Niedersachswerfen.
Und da diesmal auch die zuständige Thüringer Ministerin Birgit Keller einen Spaten in die Hand nehmen wollte, ließ es sich die Nordthüringer Straßenbauamtsspitze in persona der Herren Rohmund und Ludolph nicht nehmen, dem Südharz ihre Aufwartung zu machen. Ein wenig Ergebenheit muss schon sein in dieser beamtenrechtlichen Abhängigkeit.
Jedenfalls plante das Nordthüringer Straßenbauamt mehr als ein Jahrzehnt an diesem Weg, der nun Wirklichkeit zu werden "droht". Ein Jahr soll es dauern, dann kann der Tourismus im Südharz einen deutlichen Aufschwung nehmen (siehe Bericht heute), denn der hat es bitter nötig. Auch soll dieser Radweg, der rund 2,4 Millionen Euro kosten wird, die Sicherheit auf der Landesstraße erhöhen. Die Kommunen beteiligen sich mit rund 900.000 Euro, die wiederum zu 90 Prozent gefördert werden.
Die Kommunen freut es, wie Harztor-Bürgermeister Stephan Klante stellvertretend für seine Kollegen sagte. Auch Peter Sieckel freute sich heute, dass er das noch erleben durfte. Er hatte - damals Bürgermeister in Neustadt - das Projekt gemeinsam mit Jochen Napiralla angeschoben. Im Jahr 2002.
Was lange währt, das soll gut werden. Dafür sind in den kommenden Monaten die "Jungs" der Firma Strabag zuständig. Ach ja, die wurden, nach dem sich Politiker unterschiedlichster Ebenen wieder ausgiebig gegenseitig gelobt und gedankt hatten, auch erwähnt. Die Firma hatte ja schon in der Goldenen Aue gute Arbeit geleistet.
Peter-Stefan Greiner

