Interessantes aus dem Finanzausschuss
Neue Regeln, bessere Finanzsituation
Dienstag, 21. November 2017, 17:44 Uhr
Die Tagesordnung der heutigen Sitzung des Finanzausschusses versprach nicht wirklich Interessantes, geschweige denn Neues. Doch es kam anders, ein wenig zumindest...
Zu den Informationen, die in Blöcken dargestellt wurden. Erst einmal zur Liquidität des Rathauses, die natürlich gut ist. Wäre vermutlich bei einem Gegenteil im nicht öffentlichen Teil gelandet. Also: die Steuern fließen, zwar fehlt noch die Bedarfszuweisung des Landes.
Macht aber nichts, es können Sonderposten aufgelöst werden. Fazit: es sieht gut aus. Der Kassenkredit von elf Millionen Euro sei im Schnitt nur zur Hälfte in Anspruch genommen worden und am Ende des Jahres und am Ende dieses Kalenderjahres kann sich jeder Nordhäuser Bürger über eine Verschuldung von 550 Euro freuen.
Im zweiten Block stand die Doppik an sich im Mittelpunkt. Hier soll das Land sich zu Änderungen hingezogen fühlen. Vor allem bei den Abschreibungen, die von der doppischen Stadt erwirtschaftet werden müssen. Zur Geschichte, nur 34 von über 935 Kommunen in Thüringen haben sich der Doppik verschrieben und waren nicht den Verheißungen einer Wirtschaftsberatungsgesellschaft erlegen. Für Nordhausen bedeutet die Erwirtschaftung der Abschreibungen einen nicht ausgeglichenen Haushalt und damit die Versagung von Kreditaufnahmen.
Nun soll es Veränderungen innerhalb der Eröffnungsbilanz aus dem Jahr 2010 geben, was allerdings vom Gesetzgeber noch genehmigt werden muss. Der Vorteil einer Bilanz ist unter anderem: hier können nach Belieben Zahlen hin- und hergeschoben werden. Zum Beispiel habe man erkannt, dass die Straßen, Plätze und Bäume im Jahr 2010 als viel zu hoch bewertet wurden. Dementsprechend höher sind bekannterweise die jährlichen Abschreibungen.
In naher Zukunft will die Stadt Nordhausen alle doppischen Kommunen im Freistaat zu einem gemeinsamen Handeln bewegen. In Richtung Landeshauptstadt. Druck machen...
Peter-Stefan Greiner
Autor: redZu den Informationen, die in Blöcken dargestellt wurden. Erst einmal zur Liquidität des Rathauses, die natürlich gut ist. Wäre vermutlich bei einem Gegenteil im nicht öffentlichen Teil gelandet. Also: die Steuern fließen, zwar fehlt noch die Bedarfszuweisung des Landes.
Macht aber nichts, es können Sonderposten aufgelöst werden. Fazit: es sieht gut aus. Der Kassenkredit von elf Millionen Euro sei im Schnitt nur zur Hälfte in Anspruch genommen worden und am Ende des Jahres und am Ende dieses Kalenderjahres kann sich jeder Nordhäuser Bürger über eine Verschuldung von 550 Euro freuen.
Im zweiten Block stand die Doppik an sich im Mittelpunkt. Hier soll das Land sich zu Änderungen hingezogen fühlen. Vor allem bei den Abschreibungen, die von der doppischen Stadt erwirtschaftet werden müssen. Zur Geschichte, nur 34 von über 935 Kommunen in Thüringen haben sich der Doppik verschrieben und waren nicht den Verheißungen einer Wirtschaftsberatungsgesellschaft erlegen. Für Nordhausen bedeutet die Erwirtschaftung der Abschreibungen einen nicht ausgeglichenen Haushalt und damit die Versagung von Kreditaufnahmen.
Nun soll es Veränderungen innerhalb der Eröffnungsbilanz aus dem Jahr 2010 geben, was allerdings vom Gesetzgeber noch genehmigt werden muss. Der Vorteil einer Bilanz ist unter anderem: hier können nach Belieben Zahlen hin- und hergeschoben werden. Zum Beispiel habe man erkannt, dass die Straßen, Plätze und Bäume im Jahr 2010 als viel zu hoch bewertet wurden. Dementsprechend höher sind bekannterweise die jährlichen Abschreibungen.
In naher Zukunft will die Stadt Nordhausen alle doppischen Kommunen im Freistaat zu einem gemeinsamen Handeln bewegen. In Richtung Landeshauptstadt. Druck machen...
Peter-Stefan Greiner
