Zeitensprung ins Mittelalter
Montag, 20. August 2001, 12:55 Uhr
Neustadt (nnz) Zahlreich fand sich das Volk am vergangenen Wochenende auf dem Hohnstein ein, auf das es einem unterhaltsamen Programm beiwohnte. So strebten die Leut' in bester Festeslaune auf die Burgruine oberhalb Neustadts, um sich beim Burgfest in eine längst vergangene Zeit versetzen zu lassen. nnz-Mitarbeiterin Manuela Jauer war dabei.
Seit einigen Jahren hat es sich nun als eines der Hauptereignisse des Luftkurortes etabliert. In diesem Jahr gab es zusätzlich zum alt Bekannten ein kleines Sahnehäubchen: Nach mehrmonatigen Renovierungsmaßnahmen, die im Frühjahr abgeschlossen wurden, erstrahlte die Burganlage nun im besonders attraktiven Ambiente. Der Burggasthof tut ein Übriges, um den Gästen und Ausflüglern einen angenehmen Besuch auf dem Gelände zu garantieren.
Besonders am zurück liegenden Wochenende nahmen viele diese Möglichkeit war und strömten herbei. Beim diesjährigen Burgfest konnten sie sich einen Eindruck der zwar längst vergangenen, aber für viele noch sehr attraktiven Zeit des Mittelalters verschaffen. Von Samstag Vormittag bis Sonntag Nachmittag hatte man dazu reichlich Gelegenheit: Der Mittelalter-Markt stellte verschiedene Handwerke und Waren vor, die zu damaliger Zeit von Bedeutung waren. So konnte man zum Beispiel Töpfer-Gegenstände, mittelalterliche Kleidungsstücke, Rüstungsgegenstände, Schmuck und Honig-Produkte erwerben. Natürlich durfte auch Speis' und Trank nach alter Tradition nicht fehlen. Neben herzhaftem Braten und knusprigem Fladenbrot gab es auch leckere Krapfen zu probieren.
Das Programm wurde von Gauklern, Spielleuten und Zauberern gestaltet. Mit allerlei Musik, kleinen Kunststücken und unterhaltsamen Reden ließen sie keine Langeweile aufkommen. Die gesamte Atmosphäre wurde wesentlich von der Gestaltung des Festes unterstützt. Alle Stände und die Lager der Edelleute, Ritter, Knappen präsentierten sich mit recht einfacher Ausstattung. Man schlief durchweg in zeitgemäßen Zelten, in deren Nähe ein gemütliches Lagerfeuer flackerte. Auch die passende Kleidung fehlte nicht. Nebenbei klangen mittelalterliche Dudelsack- und Trommelklänge über den Hohnstein, zu denen die Besucher mitwippten.
Ein Höhepunkt der Festtage war das Lichterfest am Samstag Abend, zu dem die Besucher von weit her anreisten. Die Kunde des fröhlichen Treibens war unter anderem bis nach Hannover, Leipzig, Wernigerode und Sondershausen gedrungen. Eine bunte Mischung aus Musik, einer Feuershow und Kampfszenen sorgten für einen durchaus ansprechenden Abend. Auch König Heinrich I und sein Gefolge ließen es sich nicht nehmen, diesem abendlichen Spektakel beizuwohnen.
Ein weiterer Gast war an diesem Tag war der Fürst von Stolberg, der sich zusammen mit seiner Familie unter die Menge mischte. Besonders am Abend war dies eine sehr große Menge. Parkplätze waren zwar reichlich vorhanden, aber auch so gut wie ausgelastet. Auf der Burg selbst war das Gedränge entsprechend groß. Das Programm war nicht immer leicht zu verfolgen. Wer da Pech hatte, konnte sich wenigstens auf dem Markt etwas umsehen und die herrliche mehrfarbige Beleuchtung genießen, von der die alten Mauern der Ruine angestrahlt wurden.
Alles in allem kann man das Burgfest als sehr zufrieden stellende Veranstaltung ansehen. Die Anlage der Burg ist durchaus für Veranstaltungen geeignet. Vielleicht sollte man aber versuchen, die Kapazität etwas auszubauen und so eine Lösung für die Platzprobleme zu finden.
Manuela Jauer (nnz)
Autor: nnzSeit einigen Jahren hat es sich nun als eines der Hauptereignisse des Luftkurortes etabliert. In diesem Jahr gab es zusätzlich zum alt Bekannten ein kleines Sahnehäubchen: Nach mehrmonatigen Renovierungsmaßnahmen, die im Frühjahr abgeschlossen wurden, erstrahlte die Burganlage nun im besonders attraktiven Ambiente. Der Burggasthof tut ein Übriges, um den Gästen und Ausflüglern einen angenehmen Besuch auf dem Gelände zu garantieren.
Besonders am zurück liegenden Wochenende nahmen viele diese Möglichkeit war und strömten herbei. Beim diesjährigen Burgfest konnten sie sich einen Eindruck der zwar längst vergangenen, aber für viele noch sehr attraktiven Zeit des Mittelalters verschaffen. Von Samstag Vormittag bis Sonntag Nachmittag hatte man dazu reichlich Gelegenheit: Der Mittelalter-Markt stellte verschiedene Handwerke und Waren vor, die zu damaliger Zeit von Bedeutung waren. So konnte man zum Beispiel Töpfer-Gegenstände, mittelalterliche Kleidungsstücke, Rüstungsgegenstände, Schmuck und Honig-Produkte erwerben. Natürlich durfte auch Speis' und Trank nach alter Tradition nicht fehlen. Neben herzhaftem Braten und knusprigem Fladenbrot gab es auch leckere Krapfen zu probieren.
Das Programm wurde von Gauklern, Spielleuten und Zauberern gestaltet. Mit allerlei Musik, kleinen Kunststücken und unterhaltsamen Reden ließen sie keine Langeweile aufkommen. Die gesamte Atmosphäre wurde wesentlich von der Gestaltung des Festes unterstützt. Alle Stände und die Lager der Edelleute, Ritter, Knappen präsentierten sich mit recht einfacher Ausstattung. Man schlief durchweg in zeitgemäßen Zelten, in deren Nähe ein gemütliches Lagerfeuer flackerte. Auch die passende Kleidung fehlte nicht. Nebenbei klangen mittelalterliche Dudelsack- und Trommelklänge über den Hohnstein, zu denen die Besucher mitwippten.
Ein Höhepunkt der Festtage war das Lichterfest am Samstag Abend, zu dem die Besucher von weit her anreisten. Die Kunde des fröhlichen Treibens war unter anderem bis nach Hannover, Leipzig, Wernigerode und Sondershausen gedrungen. Eine bunte Mischung aus Musik, einer Feuershow und Kampfszenen sorgten für einen durchaus ansprechenden Abend. Auch König Heinrich I und sein Gefolge ließen es sich nicht nehmen, diesem abendlichen Spektakel beizuwohnen.
Ein weiterer Gast war an diesem Tag war der Fürst von Stolberg, der sich zusammen mit seiner Familie unter die Menge mischte. Besonders am Abend war dies eine sehr große Menge. Parkplätze waren zwar reichlich vorhanden, aber auch so gut wie ausgelastet. Auf der Burg selbst war das Gedränge entsprechend groß. Das Programm war nicht immer leicht zu verfolgen. Wer da Pech hatte, konnte sich wenigstens auf dem Markt etwas umsehen und die herrliche mehrfarbige Beleuchtung genießen, von der die alten Mauern der Ruine angestrahlt wurden.
Alles in allem kann man das Burgfest als sehr zufrieden stellende Veranstaltung ansehen. Die Anlage der Burg ist durchaus für Veranstaltungen geeignet. Vielleicht sollte man aber versuchen, die Kapazität etwas auszubauen und so eine Lösung für die Platzprobleme zu finden.
Manuela Jauer (nnz)
