Wacker mit Auftakt in die neue Saison
Samstag, 18. August 2001, 18:09 Uhr
Nordhausen (nnz). Ein neues Spiel - ein neues Glück? Im Falle von Wacker Nordhausen muß es wohl heißen: Eine neue Spielklasse - ein neues Glück? Ob das Glück bei Wacker heute mit im Spiel war, das lesen Sie in Ihrer nnz.
Um die Statistiker gleich am Anfang zu befriedigen: Wacker verlor gegen Jenaer Glas mit 1:5. Das Ergebnis geht so in Ordnung, hätte durchaus noch ein wenig höher ausfallen können. Vor allem Abwehrchef Jens Ludwig war es zu verdanken, dass nicht mehr Jenaer Spielzüge zum Torerfolg führten. Den Wackeren gehörten die ersten zehn Minuten, bereits in der vierten Spielminute hatte Sten Prokosch eine Möglichkeit zum Einschuß. Dann war der Spielfaden nicht nur gerissen, sondern auch nie mehr gefunden.
Die Tore eins bis drei erzielten die Jenaer bereits in der ersten Halbzeit. Wacker stand einfach daneben, hatte nicht den Hauch einer Chance. Die Fehler, die in der vergangenen Saison gemacht wurden, setzen sich vermutlich auch in dieser Runde fort. Die Mannschaft wird qualitativ immer schlechter, mit Kreisklassespielern kann man selbst in der Thüringen-Liga nicht bestehen. Ruhe konnten auch Ludwig, Pistorius oder Facius nicht in die Mannschaft bringen. Kaum ein Zuspiel kam beim eigenen Mann an, gegen die ruppige Gangart der Jenaer war kein Nordhäuser Kraut gewachsen.
Der einzige Wacker-Treffer wurde durch Pistorius per Elfmeter erzielt, das spricht Bände. Die 281 Zuschauer, die sich den 90minütigen Spaß nicht entgehen lassen wollten, gingen entweder herb enttäuscht nach Hause oder konnten auf eine Komödie im Fernseh-Abend-Programm durchaus verzichten. Fazit: Diese Mannschaft ging heute gegen einen Mitfavoriten um den Aufstieg in die Oberliga kräftig baden, hätte aber auch gegen einen schwächeren Gegner kaum eine Chance gehabt. Man spielte Kreisliga-Niveau. Und das ist eben genau das Niveau, aus dem sich die Wacker-Elf zusammensetzt, wenn man von Pistorius oder Ludwig absieht. Gerade für Jens Ludwig muß der Auftakt zur Landesliga derart demotivierend sein, dass sich viele (Noch)-WackerFans fragen, wie lange will der sich das noch antun?
Fazit: Ärmlich - erbärmlich - wacker. Eine Steigerung wird kaum noch möglich sein, bei zehn Mark pro Eintrittskarte wird zu den nächsten Heimspielen kaum noch jemand den Weg in den Albert-Kuntz-Sportpark finden. Da klingt es zwar sehr schön, wenn man selbst einen Sitzplatz mit diesem Einheitsticket für sich beanspruchen kann, doch was nutzt das schon, wenn man ein Wischtuch für die Bänke vergessen hat. Wie ein Schatzmeister da unbedingt Werbung für Dauerkarten zu 88 Mark machen will, das wird wohl sein Geheimnis bleiben. Aber vielleicht ist in den 88 Mark ein persönliches Reinigungsset enthalten.
Autor: nnz
Um die Statistiker gleich am Anfang zu befriedigen: Wacker verlor gegen Jenaer Glas mit 1:5. Das Ergebnis geht so in Ordnung, hätte durchaus noch ein wenig höher ausfallen können. Vor allem Abwehrchef Jens Ludwig war es zu verdanken, dass nicht mehr Jenaer Spielzüge zum Torerfolg führten. Den Wackeren gehörten die ersten zehn Minuten, bereits in der vierten Spielminute hatte Sten Prokosch eine Möglichkeit zum Einschuß. Dann war der Spielfaden nicht nur gerissen, sondern auch nie mehr gefunden.Die Tore eins bis drei erzielten die Jenaer bereits in der ersten Halbzeit. Wacker stand einfach daneben, hatte nicht den Hauch einer Chance. Die Fehler, die in der vergangenen Saison gemacht wurden, setzen sich vermutlich auch in dieser Runde fort. Die Mannschaft wird qualitativ immer schlechter, mit Kreisklassespielern kann man selbst in der Thüringen-Liga nicht bestehen. Ruhe konnten auch Ludwig, Pistorius oder Facius nicht in die Mannschaft bringen. Kaum ein Zuspiel kam beim eigenen Mann an, gegen die ruppige Gangart der Jenaer war kein Nordhäuser Kraut gewachsen.
Der einzige Wacker-Treffer wurde durch Pistorius per Elfmeter erzielt, das spricht Bände. Die 281 Zuschauer, die sich den 90minütigen Spaß nicht entgehen lassen wollten, gingen entweder herb enttäuscht nach Hause oder konnten auf eine Komödie im Fernseh-Abend-Programm durchaus verzichten. Fazit: Diese Mannschaft ging heute gegen einen Mitfavoriten um den Aufstieg in die Oberliga kräftig baden, hätte aber auch gegen einen schwächeren Gegner kaum eine Chance gehabt. Man spielte Kreisliga-Niveau. Und das ist eben genau das Niveau, aus dem sich die Wacker-Elf zusammensetzt, wenn man von Pistorius oder Ludwig absieht. Gerade für Jens Ludwig muß der Auftakt zur Landesliga derart demotivierend sein, dass sich viele (Noch)-WackerFans fragen, wie lange will der sich das noch antun?
Fazit: Ärmlich - erbärmlich - wacker. Eine Steigerung wird kaum noch möglich sein, bei zehn Mark pro Eintrittskarte wird zu den nächsten Heimspielen kaum noch jemand den Weg in den Albert-Kuntz-Sportpark finden. Da klingt es zwar sehr schön, wenn man selbst einen Sitzplatz mit diesem Einheitsticket für sich beanspruchen kann, doch was nutzt das schon, wenn man ein Wischtuch für die Bänke vergessen hat. Wie ein Schatzmeister da unbedingt Werbung für Dauerkarten zu 88 Mark machen will, das wird wohl sein Geheimnis bleiben. Aber vielleicht ist in den 88 Mark ein persönliches Reinigungsset enthalten.
