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aus dem Seniorenbeirat

Verkehrsbetriebe standen Rede und Antwort

Mittwoch, 25. Oktober 2017, 10:01 Uhr
Die Vertretung der Nordhäuser Senioren hatte sich heute gleich mehrere Gäste eingeladen. Mit den Nordhäuser Verkehrsbetrieben sprach man über Kritik und Anregungen an Bus und Straßenbahn. Und auch die Landespolizeiinspektion hatte man eingeladen um über die Wünsche, Sorgen und Nöte der Seniorenschaft zu sprechen...

Erstes Thema des Tages war die Nordhäuser Straßenbahn. Herr Thorsten Schwarz, Betriebsleiter im Bereich Busverkehr, stand Rede und Antwort. Fragen und Anregungen gab es viele, darunter zu den Taktzeiten der Straßenbahn an den Wochenenden oder auch den Sitzgelegenheiten an den Haltestellen.

Die Nachrüstung bestehender Bänke sei Sache der Kommune, erklärte Schwarz, er werde aber alle Anregungen mit in die weiteren Beratungen des Betriebes nehmen. Auch bei den Vertriebswegen der Tickets für den öffentlichen Nahverkehr wird es Änderungen geben. man werde nicht umhinkommen das Netz der stationären Automaten abzubauen, meinte Schwarz, die Automaten in den Fahrzeugen und an neuralgischen Punkten sollen aber erhalten bleiben. Zudem plane man die Einführung neuer digitaler Methoden, "das Handyticket kommt", sagte Schwarz.

Kritik übten die Senioren auch an der großflächigen Werbung auf den Straßenbahnen, von Innen versperrte diese die Sicht, Schade für passionierte Straßenbahnfahrer. Zudem hätten sich Sehbehinderte darüber beklagt das die Funktionstasten an den Türen durch die Werbung häufig nicht mehr richtig zu erkennen seien. Grundsätzlich sei in Sachen Werbung nicht viel zu machen, die sei nach Kundenwunsch gestaltet und bringe den Verkehrsbetrieben Einnahmen. Über eine kontrastreichere Gestaltung rund um die Türöffner ließe sich aber reden, sagte Schwarz.

Dann wollte man eigentlich Frau Fränze Töpfer hören, die Pressesprecherin der Nordhäuser Polizei. Die war pünktlich zugegen, kam aber gar nicht erst zu Wort - die Pflicht rief bevor die Seniorenschaft sie als Gast begrüßen konnte. Zur nächsten Sitzung am 22. November soll der Besuch nun nachgeholt werden.
Angelo Glashagel

Update: Wie die Verkehrsbetriebe mitteilen wird man keine der stationären Automaten zurückbauen sondern drei neue Geräte beschaffen. Die nnz wird das Thema weiter verfolgen.
Autor: red

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