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Jüdisch-israelische Kulturtage in Nordhausen

Das Schicksal der Nordhäuser Juden

Dienstag, 24. Oktober 2017, 08:27 Uhr
Im Rahmen der 25. Thüringer Tage der jüdisch-israelischen Kultur wird sich auch die Stadtbibliothek einbringen. Auf dem Programm steht wissenswertes und wissenschaftliches...

Schülerinnen und Schüler des Staatlichen Humboldt-und Herder-Gymnasium präsentieren von 10 bis 12 Uhr, im Lesesaal des Bürgerhauses ihre Arbeiten über Stolpersteine in Nordhausen, mit denen sie sich seit mehreren Monaten beschäftigten.

Um 14 Uhr findet ein Gespräch mit Herrn Dr. Manfred Schröter, dem nach der Friedlichen Revolution 1990 ersten freigewählten Bürgermeister der Stadt Nordhausen, über seine Forschung zum Schicksal der Nordhäuser Juden statt. Seit den siebziger Jahren recherchiert er zu diesem Thema. Als Ergebnisse sind zwei Publikationen, zahlreiche Vorträge und viele Kontakte entstanden.

Um 16 Uhr stellt Herr Dr. Bodo Seidel, Pfarrer und Beauftragter für Weltanschauungsfragen der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland, im Rahmen des Lesecafés, Amos Oz – einen großen Charakterschriftsteller unserer Zeit vor. Amos Oz ist Autor bzw. Journalist und wurde 1939 in Jerusalem geboren. Er ist Friedenspreisträger des Deutschen Buchhandels und wurde 1998 für sein Gesamtwerk mit dem Israel-Preis ausgezeichnet. Im Mittelpunkt steht der Roman „Judas“, in dem eine große Liebe, aber auch das Schicksal von Jerusalem und des ganzen Landes beschrieben wird.

Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen!
Autor: red

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