Symbolträchtiger Tag
Donnerstag, 04. November 2004, 14:26 Uhr
Nordhausen (nnz). Kurioser geht’s nimmer: Wirtschaftsaufschwung durch Wegfall einen Feiertages. Aber nicht irgendeines Feiertages. Das ist auch für den CDU-Kreisvorsitzenden, Dr. Klaus Zeh, ein völlig falsches Signal. Was Zeh noch sagte, das hat die nnz erfahren.
Als ein vollkommen falsches Signal für den Deutschen Einigungsprozess bezeichnete der CDU-Kreisvorsitzende, Sozialminister Dr. Klaus Zeh, die Überlegungen der Bundesregierung, den Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober als gesetzlichen Feiertag zu streichen. Der Tag der Deutschen Einheit ist ein unverzichtbares Symbol für den historischen Einigungsprozess Deutschlands. Es sei das Wesen eines Feiertages, sich auf sich selbst und seine Wurzeln zu besinnen.
Einen solchen Tag brauche Deutschland. Etwas falscheres als den Vorschlag, den Nationalfeiertag abzuschaffen, könne es deshalb nicht geben, so der CDU-Politiker.
Außerdem glaube ich nicht, dass mit der Streichung eines bisher freien Tages allein die gegenwärtigen Probleme in Deutschland gelöst werden können. Vielmehr ist ein Gesamtkonzept notwendig, eine völlig andere Wirtschafts- und Finanzpolitik auf Bundesebene, um Deutschland aus der derzeitigen Krisensituation zu holen. Die Bundesregierung sollte nicht an einzelnen Symptomen herumdoktern, sondern endlich ihrer Gesamtverantwortung gerecht werden.
Schon die gegenwärtigen Demonstrationen würden die Unzufriedenheit vieler Menschen mit der Politik der Bundesregierung zeigen und die Angst vieler Deutscher in Ost und West vor einer neuen Mauer in den Köpfen widerspiegeln, erläuterte Dr. Zeh. Dieser Besorgnis habe die Bundesregierung nun Vorschub geleistet.
Autor: nnzAls ein vollkommen falsches Signal für den Deutschen Einigungsprozess bezeichnete der CDU-Kreisvorsitzende, Sozialminister Dr. Klaus Zeh, die Überlegungen der Bundesregierung, den Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober als gesetzlichen Feiertag zu streichen. Der Tag der Deutschen Einheit ist ein unverzichtbares Symbol für den historischen Einigungsprozess Deutschlands. Es sei das Wesen eines Feiertages, sich auf sich selbst und seine Wurzeln zu besinnen.
Einen solchen Tag brauche Deutschland. Etwas falscheres als den Vorschlag, den Nationalfeiertag abzuschaffen, könne es deshalb nicht geben, so der CDU-Politiker.
Außerdem glaube ich nicht, dass mit der Streichung eines bisher freien Tages allein die gegenwärtigen Probleme in Deutschland gelöst werden können. Vielmehr ist ein Gesamtkonzept notwendig, eine völlig andere Wirtschafts- und Finanzpolitik auf Bundesebene, um Deutschland aus der derzeitigen Krisensituation zu holen. Die Bundesregierung sollte nicht an einzelnen Symptomen herumdoktern, sondern endlich ihrer Gesamtverantwortung gerecht werden.
Schon die gegenwärtigen Demonstrationen würden die Unzufriedenheit vieler Menschen mit der Politik der Bundesregierung zeigen und die Angst vieler Deutscher in Ost und West vor einer neuen Mauer in den Köpfen widerspiegeln, erläuterte Dr. Zeh. Dieser Besorgnis habe die Bundesregierung nun Vorschub geleistet.
