Spinnen- und Insektenschau
Krabbelinvasion in Sundhausen
Samstag, 07. Oktober 2017, 16:43 Uhr
Der Star des Tages in Sundhausen hieß heute Susi - acht Beine, leicht behaart und ganz handzahm. Die Spinnendame war nur eine von insgesamt 500 verschiedenen Exemplaren, die man an diesem Wochenende in der Sundhäuser Festhalle begutachten kann...
Ganz weich fühlt sie sich an und federleicht, wenn sie über die Hand krabbelt. Und so gar nicht gefährlich. Susi gehört zur Familie der "Brachipalma albopilosum", der "Kraushaarvogelspinnen". Die werden zwischen sechs und sieben Zentimeter groß, kommen eigentlich zwischen Costa Rica, Honduras und Guatemala vor und gelten als besonders friedlich.
Susi war heute der Star des Tages. In der Sundhäuser Festhalle lief die Spinnendame manchem Besucher über die Hand. "Die Kinder sind immer mutiger als die Erwachsenen und die Mädchen noch einmal mutiger als die Jungen", erzählt Jeremy Leidig, der Herr der Spinnen. Rund 100 Terrarien haben er und seine Frau mitgebracht. Die Hingucker sind natürlich die großen Vogelspinnen, 80 verschiedene Exemplare gibt es hier zu sehen. Hinzu kommen die Meister des Mimikri, die Stabheuschrecken in verschiedenen Farben und Formen (wenn man sie denn entdecken kann), sowie Schaben, Riesenschnecken, 20 verschiedene Skorpione und Präparate verschiedenster großer und kleiner Insekten aus aller Herren Länder.
Jeremy Leidig mit "Susi" - die Kinder sind immer mutiger als die Erwachsenen (Foto: Angelo Glashagel)
Seit zwei Jahren ist das Ehepaar mit ihrer Schau inzwischen auf Tour. Begonnen hat alles mit einem Terrarium im Keller der Familie, Vater und Sohn hätten mit dem "spinnen" angefangen, erzählt Stephanie Leidig, Für sei das am Anfang sehr schwer gewesen. "Solange die Tiere im Keller waren, war das kein Problem. Aber irgendwann waren mein Mann und mein Sohn mal nicht da und ich musste die Tiere versorgen, die Terrarien öffnen und hineinfassen. Ich hatte wirklich Angst. Heute weiß ich das dass vor allem eine Kopfsache ist oder etwas, was man mit der Erziehung mitbekommen hat."
Heute mache ihr das alles nichts mehr aus, sagte Frau Leidig am Nachmittag. Immer wieder kämen auch Menschen in ihre Ausstellung, die eigentlich Angst vor den Tieren hätten. Für die würden sich "Susi" und ihr Mann besonders viel Zeit nehmen, damit man sich in aller Ruhe kennen lernen kann und die Angst los wird. Wer Susi und Kollegen selber erleben möchte, hat morgen von 10 bis 18 Uhr noch einmal die Möglichkeit dazu.
Angelo Glashagel
Autor: redGanz weich fühlt sie sich an und federleicht, wenn sie über die Hand krabbelt. Und so gar nicht gefährlich. Susi gehört zur Familie der "Brachipalma albopilosum", der "Kraushaarvogelspinnen". Die werden zwischen sechs und sieben Zentimeter groß, kommen eigentlich zwischen Costa Rica, Honduras und Guatemala vor und gelten als besonders friedlich.
Susi war heute der Star des Tages. In der Sundhäuser Festhalle lief die Spinnendame manchem Besucher über die Hand. "Die Kinder sind immer mutiger als die Erwachsenen und die Mädchen noch einmal mutiger als die Jungen", erzählt Jeremy Leidig, der Herr der Spinnen. Rund 100 Terrarien haben er und seine Frau mitgebracht. Die Hingucker sind natürlich die großen Vogelspinnen, 80 verschiedene Exemplare gibt es hier zu sehen. Hinzu kommen die Meister des Mimikri, die Stabheuschrecken in verschiedenen Farben und Formen (wenn man sie denn entdecken kann), sowie Schaben, Riesenschnecken, 20 verschiedene Skorpione und Präparate verschiedenster großer und kleiner Insekten aus aller Herren Länder.
Jeremy Leidig mit "Susi" - die Kinder sind immer mutiger als die Erwachsenen (Foto: Angelo Glashagel)
Seit zwei Jahren ist das Ehepaar mit ihrer Schau inzwischen auf Tour. Begonnen hat alles mit einem Terrarium im Keller der Familie, Vater und Sohn hätten mit dem "spinnen" angefangen, erzählt Stephanie Leidig, Für sei das am Anfang sehr schwer gewesen. "Solange die Tiere im Keller waren, war das kein Problem. Aber irgendwann waren mein Mann und mein Sohn mal nicht da und ich musste die Tiere versorgen, die Terrarien öffnen und hineinfassen. Ich hatte wirklich Angst. Heute weiß ich das dass vor allem eine Kopfsache ist oder etwas, was man mit der Erziehung mitbekommen hat."
Heute mache ihr das alles nichts mehr aus, sagte Frau Leidig am Nachmittag. Immer wieder kämen auch Menschen in ihre Ausstellung, die eigentlich Angst vor den Tieren hätten. Für die würden sich "Susi" und ihr Mann besonders viel Zeit nehmen, damit man sich in aller Ruhe kennen lernen kann und die Angst los wird. Wer Susi und Kollegen selber erleben möchte, hat morgen von 10 bis 18 Uhr noch einmal die Möglichkeit dazu.
Angelo Glashagel



















