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Internet Crashkurs

Diese sieben Website-Typen gibt es im www

Samstag, 07. Oktober 2017, 14:14 Uhr
1989 startete das World Wide Web seine ersten Gehversuche als Projekt der Forschungseinrichtung CERN in der Schweiz. Rund zwei Jahre später ging die erste Website online. Heutzutage ist das Internet ein Sammelsurium aus Nützlichem, Informativem, absolutem Nonsens und Dingen, die sich nur schwer einordnen lassen und einen fragend zurücklassen...

Im World Wide Web befindet sich eine riesige Masse an Daten und Informationen

Rund 700 Millionen Websites existieren im WWW und etwa alle zwei Jahre verdoppelt sich diese Zahl - eine schier unvorstellbare Masse an Daten und Informationen, allerdings auch logisch wenn man bedenkt, wer heute alles im Internet vertreten ist und für geschäftliche Zwecke auch einfach sein muss.

Es gibt viele verschiedene Homepage Beispiele, die zeigen, wie unterschiedliche Firmen und Personen von einer eigenen Webpage profitieren können und wie eine Seite aussehen muss, um in der jeweiligen Branche anzukommen. Doch bei einer genaueren Betrachtung lässt sich diese Menge an unterschiedlichen Webseiten auf sieben wichtige Arten runter brechen.

1. Infopages

Auf solchen Websites lassen sich Informationen zu Themen der kompletten Bandbreite menschlicher Vorstellungskraft finden. Für sie ist charakteristisch, dass sie sehr textlastig sind und der reine Informationsgewinn zu einem oder mehreren Themenbereichen den Mehrwert für den Nutzer darstellt.

Zur visuellen Unterstützung werden oftmals noch Bilder oder Infografiken eingebaut, die Website an sich ist jedoch in der Regel statisch angelegten. Das heißt, dass der User nicht mit ihr interagieren, sondern lediglich Informationen abrufen kann.

Betreiber solcher Infopages kennen sich meist sehr gut mit ihrem Thema aus und wollen dieses Wissen mit dem WWW teilen. Oftmals dienen die vorhandenen Informationen aber auch dazu, um auf eine Firma oder ein Produkt aufmerksam zu machen.

2. Onlineshops

Der Online-Handel boomt und im Schnitt kaufen die Deutschen für 2160 Euro online ein. Onlineshops dürfen in dieser Liste daher nicht fehlen. Ein Onlineshop bietet nicht nur Waren an, sondern kümmert sich auch die komplette Abwicklung mit Bezahlung und Versand. Der Kunde kann sich also durch einen einfachen Mausklick nahezu allen Waren nach Hause liefern lassen.

Der Kunde will aber natürlich nicht die Katze im Sack kaufen, deswegen bestehen Onlineshops zumeist aus unzähligen Microsites zu den jeweiligen Produkten, auf denen sich neben Produktbeschreibung- und Bild auch oftmals Videos oder 3D-Ansichten befinden.
Neben den spezifischen Produktdaten, Produktbildern und Produktbeschreibungen, werden mittlerweile auch immer mehr Videos oder 3D-Ansichten zur Präsentation der Produkte herangezogen. Dies soll den Umsatz steigern und für weniger Reklamationen sorgen. Die Möglichkeit zur Bewertung der einzelnen Produkte soll die Glaubwürdigkeit steigern.

3. Blogs

Ein Blog, auch Weblog genannt, ist eine Art online geführtes Tagebuch, in dem der Betreiber seine Meinung oder Artikel zu spezifischen Themen öffentlich kundtut. Der neuste Artikel steht immer ganz oben in der Liste und es lässt sich chronologisch durch die Veröffentlichungshistorie scrollen. Blogs besitzen zumeist eine Kommentarfunktion, die es dem User ermöglicht mit dem Blogger zu interagieren. Die Palette an Blog-Themen reicht von Musik über Hochzeiten bis hin zu Food-Blogs, denen allen gemein ist, dass die Grenzen von Information und Meinung verwischen, was charakteristisch für Blogs ist.

Jeder mit einem Computer und Internetzugang kann Blogger werden

4. Internetforen

Internetforen lassen sich am ehesten mit Podiumsdiskussionen vergleichen. Innerhalb eines Threads startet ein User eine Diskussion zu einem bestimmten Thema, zu dem andere User auch ihre Meinung äußern können, wodurch ein fließender Austausch entsteht. Darüber hinaus gibt es auch meistens einen Moderator, der Teilnehmer, die sich nicht an die Forums-Regeln halten, zum Beispiel andere beleidigen oder persönlich angreifen, schlichtweg aus dem Thread wirft. Oftmals geht in solchen Foren aber auch einfach darum, dass Menschen Hilfe oder Rat zu einem bestimmten Thema suchen. Der Thread wird dann zur Lösungssuche verwendet oder wird einfach mal zur Selbsthilfegruppe.

5. Portale

Portale sind Websites, die verschiedene Dienstleistungen oder Anwendungen auf einer Seite mit einheitlicher Benutzeroberfläche zur Verfügung stellen. Von der Home-Seite aus lassen sich alle Angebote erreichen und nutzen. Meist haben solche Portale eine grundlegende Funktionalität, die den Nutzer dazu bringt sich auf der Seite zu registrieren. Dies kann zum Beispiel ein E-Mail-Dienst sein. Hat der User sich erst einmal registriert und eingeloggt, stehen ihm noch weitere Funktionen wie Web-Apps zur Verfügung, die sich in ihrer Bedienung nicht allzu sehr unterscheiden, wodurch der Nutzer sich in der Seiten-Infrastruktur schnell zurecht findet.

6. Suchmaschinen

Suchmaschinen sind sicherlich für viele der tägliche Einstieg ins WWW und das aus gutem Grund: über eine Seite liegt einem das gesamte Internet zu Füßen und durch die richtige Kombination an Suchbegriffen, lässt sich die gewünschte Website oder der gewünschte Dienst ausfindig machen. Grundsätzlich funktionieren Suchmaschinen so, dass sie die Inhalte aller verfügbaren Websites protokollieren und in einer Datenbank speichern und bei einer Suchanfrage die gewünschten Daten abrufen und dem User zugänglich machen. Google ist sicherlich die bekannteste Suchmaschine und das Wort „googlen“ bereits fest in den deutschen Wortschatz verankert.

7. Soziale Netzwerke

Soziale Netzwerke sind Plattformen, die eine Online-Community beherbergen, in der sich Benutzer nicht nur selbst darstellen können, sondern auch mit anderen Usern kommunizieren und interagieren. Es dient überwiegenden dem wechselseitigen Austausch von Meinungen und Informationen zwischen zwei oder mehreren Benutzern gleichzeitig. Mit rund einer Milliarde registrierten Nutzern ist Facebook weltweit das größte soziale Netzwerk.

Nutzer haben hier die Möglichkeit sich ein eigenes Profil anzulegen, Bekannte virtuell zu befreunden und entweder mit seinem kompletten Freundeskreis oder privat, per Nachrichtendienst, Inhalte zu teilen. Neben Facebook sind wohl Twitter und Instagram die beliebtesten sozialen Netzwerke. Twitter zeichnet sich dadurch aus, dass der Textanteil eins Post nicht länger als 140 Zeichen sein darf und Instagram ist ein kostenloser Dienst zum Teilen von Fotos und Videos. Zudem gibt es aber auch soziale Netzwerke, wie Xing oder LinkedIn, um vorrangig berufliche Kontakte zu pflegen. Bildquelle: Bild 1: pixabay.com CC0 Public Domain; Bild 2: pixabay.com CC0 Public Domain
Autor: red

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