Die wilden 70er:
So war es einmal
Mittwoch, 27. September 2017, 20:25 Uhr
Wenn Sie in den 60ern oder früher geboren wurden, können Sie sich sicher noch gut an die wilden 70er erinnern, an Prilblumen auf den Fliesen in der Küche, an Herrenhemden aus Polyester, an Schlaghosen und an wilde Frisuren. Diese Zeit war geprägt vom Diskofieber, in dem zur Musik von ABBA und Boney M die rebellischen Jahre der 68er ausklangen...
Die Mode wurde skurril und vor allen Dingen bunt, die Farben und Muster konnten oft nicht schrill genug sein. Selbstverständlich hatte die wilde Zeit der 70er auch ihre Auswirkungen auf die Bildung: Seit dieser Zeit soll die Chancengleichheit gefördert werden.
Wenn Sie heute Autos aus den 70er Jahren begegnen, können Sie sicher sein, dass Sie ein echtes Liebhabermodell vor sich haben. Alle anderen wurden längst vom Rost zernagt, nach Afrika oder Osteuropa exportiert oder von Fahranfängern bei ihren ersten Fahrversuchen zerbeult.
Viele der Autos, die damals überall auf den Straßen unterwegs waren, können Sie heute nur noch bei Oldtimertreffen sehen, manche davon sind sehr selten geworden.
Zu diesen gehört der Peugeot 104, der Ford Escort, der VW K 70, der Renault R5, aber auch der Simca 1000 oder der Chrysler 2L. Allerdings waren die 70er für die Autofahrer nicht immer vergnüglich: 1973 sorgte die erste Ölkrise für hohe Benzinpreise und es kam daraufhin zum Sonntagsfahrverbot.
Viele der damaligen Popstars haben die Musiker der kommenden Generationen beeinflusst und geprägt und gehören bis heute zu den Evergreens und Klassikern, so wie ABBA, AC/DC, Rod Stewart, Queen, Elton John, Neil Diamond, Eric Burdon oder Fleetwood Mac. Die Stars traten gerne in bunt schillernden Kostümen auf und prägten somit nicht nur den Musikgeschmack einer ganzen Generation, sondern auch die Mode der damaligen Zeit.
Übrigens wurden die weiten Schlaghosen sowohl von Frauen als auch von Männern getragen: An Hüfte und Becken eng anliegend, wurden die Hosenbeine bis zum Saum hin immer weiter. Wer besonders modebewußt sein wollte, trug dazu einen Kurzpullover oder eine gehäkelte Weste. Frauen trugen ihre Miniröcke selbst im Winter, ergänzten sie in dieser Zeit mit Stiefeln, deren Schäfte bis über die Knie reichten.
Alle wichtigen Geschehnisse der siebziger Jahre in chronologischer Reihenfolge erfahren Sie bei www.was-war-wann.de
Autor: redDie Mode wurde skurril und vor allen Dingen bunt, die Farben und Muster konnten oft nicht schrill genug sein. Selbstverständlich hatte die wilde Zeit der 70er auch ihre Auswirkungen auf die Bildung: Seit dieser Zeit soll die Chancengleichheit gefördert werden.
Wenn Sie heute Autos aus den 70er Jahren begegnen, können Sie sicher sein, dass Sie ein echtes Liebhabermodell vor sich haben. Alle anderen wurden längst vom Rost zernagt, nach Afrika oder Osteuropa exportiert oder von Fahranfängern bei ihren ersten Fahrversuchen zerbeult.
Viele der Autos, die damals überall auf den Straßen unterwegs waren, können Sie heute nur noch bei Oldtimertreffen sehen, manche davon sind sehr selten geworden.
Zu diesen gehört der Peugeot 104, der Ford Escort, der VW K 70, der Renault R5, aber auch der Simca 1000 oder der Chrysler 2L. Allerdings waren die 70er für die Autofahrer nicht immer vergnüglich: 1973 sorgte die erste Ölkrise für hohe Benzinpreise und es kam daraufhin zum Sonntagsfahrverbot.
Die Musik der 70er Jahre
Die Musik der Hippies können Sie genauso wie die Disko-Musik der 70er Jahre immer noch im Radio hören. Wenn Sie eine Party besuchen, wird diese Musik ebenfalls gerne aufgelegt, immerhin sorgt sie für ausgelassene und perfekte Stimmung. Dabei gab es unglaubliche Gegensätze in den musikalischen Stilrichtungen: Neben Schlagern, Folk und Discomusik wurde auch Punk, Jazz und Rock gespielt.Viele der damaligen Popstars haben die Musiker der kommenden Generationen beeinflusst und geprägt und gehören bis heute zu den Evergreens und Klassikern, so wie ABBA, AC/DC, Rod Stewart, Queen, Elton John, Neil Diamond, Eric Burdon oder Fleetwood Mac. Die Stars traten gerne in bunt schillernden Kostümen auf und prägten somit nicht nur den Musikgeschmack einer ganzen Generation, sondern auch die Mode der damaligen Zeit.
Die Mode der 70er Jahre
Obwohl die fertig konfektionierte Kleidung recht preiswert war, gab es viele Frauen, denen sie nicht genügte. In den 70er Jahren wurde es in, seine eigenen Sachen zu nähen, stricken oder häkeln. Während die älteren Frauen diese Techniken noch beherrschten, weil sie in Krieg- und Nachkriegsjahren notwendig waren, entdeckten die jüngeren Frauen ihre Kreativität. Es gab eine Vielzahl an Schnittmustern, nach denen sich echte Unikate herstellen ließen.Übrigens wurden die weiten Schlaghosen sowohl von Frauen als auch von Männern getragen: An Hüfte und Becken eng anliegend, wurden die Hosenbeine bis zum Saum hin immer weiter. Wer besonders modebewußt sein wollte, trug dazu einen Kurzpullover oder eine gehäkelte Weste. Frauen trugen ihre Miniröcke selbst im Winter, ergänzten sie in dieser Zeit mit Stiefeln, deren Schäfte bis über die Knie reichten.
Die Frisuren der 70er Jahre
So unterschiedlich wie die verschiedenen Jugendkulturen der 70er Jahre waren, so unterschiedlich war auch die Haarmode: Während die Hippies mit ihren langen Haaren Furore machten, schoren sich die Skinheads sämtliche Haare ab und liefen kahlköpfig herum. So boomten gerade in dieser Zeit Färbe- und Pflegeprodukte für die Haare. Das Selbermachen setzte sich auch hier durch und viele Menschen experimentierten mit Locken, Haarlänge und Haarfarben. Das galt nicht nur für die Frauen, sondern auch für Männer. Sie trugen ihre Haare gerne fedrig, etwas länger und gestuft, aber auch als Afro in kleine Löckchen gedreht.Alle wichtigen Geschehnisse der siebziger Jahre in chronologischer Reihenfolge erfahren Sie bei www.was-war-wann.de
