nnz-Jukebox: Wunderliche Welt
Montag, 01. November 2004, 14:39 Uhr
Nordhausen (nnz). Wenn Sie sich mal wieder etwas Gutes gönnen wollen und vom alltäglichen Gehetze ausruhen möchten, dann empfehlen wir Ihnen dringend, mal hier zu klicken.
Forunderlig Ferd heißt auf gut Norwegisch einfach wunderliche Welt. Ein wunderbarer Bestandteil dieser Welt ist seit kurzem das aktuelle Album der Geigerin Susanne Lundeng, die von einer der wundervollen Lofoteninseln inmitten der betörend schönen nordnorwegischen Gebirgslandschaften stammt. Die tradierte Volksmusik ihrer Heimat verknüpft sie bewundernswert mit Elementen aus Jazz, Rock und Klassik. Wen soll es da wundern, dass sie seit Jahren mit Auszeichnungen überhäuft wird? Jüngste Trophäe ist der Hamburger Europa-Preis für Volkskunst, den Susanne im Sommer abfasste.
Zwischen intensiven sphärischen Violinenpassagen, bei denen der Hörer glaubt, wabernde Nebelschwaden aufsteigen zu sehen und kräftigen Uptempo-Nummern, die das Tanzbein in Schwingung bringen, bewegt sich die Lundeng mit ihrer hervorragenden Band auf höchstem musikalischen Niveau. Besonders bestechend ist die Vielfalt und der Variantenreichtum der Kompositionen. In einer Stunde mit 14 Titeln wundert sich der Schreiberling, warum er nicht schon früher von dieser Ausnahmekünstlerin gehört hat, die auch als Balladensängerin auf dem Album eine bewundernswerte Leistung erbringt. Kein Wunder also, dass ich eine dringende Kaufempfehlung ausspreche.
Olaf Schulze
P.S. Beziehen kann man das Album, das in Deutschland noch keinen Verleger hat, über die homepage www.nordpool-musik.de
Autor: oschForunderlig Ferd heißt auf gut Norwegisch einfach wunderliche Welt. Ein wunderbarer Bestandteil dieser Welt ist seit kurzem das aktuelle Album der Geigerin Susanne Lundeng, die von einer der wundervollen Lofoteninseln inmitten der betörend schönen nordnorwegischen Gebirgslandschaften stammt. Die tradierte Volksmusik ihrer Heimat verknüpft sie bewundernswert mit Elementen aus Jazz, Rock und Klassik. Wen soll es da wundern, dass sie seit Jahren mit Auszeichnungen überhäuft wird? Jüngste Trophäe ist der Hamburger Europa-Preis für Volkskunst, den Susanne im Sommer abfasste.
Zwischen intensiven sphärischen Violinenpassagen, bei denen der Hörer glaubt, wabernde Nebelschwaden aufsteigen zu sehen und kräftigen Uptempo-Nummern, die das Tanzbein in Schwingung bringen, bewegt sich die Lundeng mit ihrer hervorragenden Band auf höchstem musikalischen Niveau. Besonders bestechend ist die Vielfalt und der Variantenreichtum der Kompositionen. In einer Stunde mit 14 Titeln wundert sich der Schreiberling, warum er nicht schon früher von dieser Ausnahmekünstlerin gehört hat, die auch als Balladensängerin auf dem Album eine bewundernswerte Leistung erbringt. Kein Wunder also, dass ich eine dringende Kaufempfehlung ausspreche.
Olaf Schulze
P.S. Beziehen kann man das Album, das in Deutschland noch keinen Verleger hat, über die homepage www.nordpool-musik.de
