Ruhe
Montag, 01. November 2004, 14:43 Uhr
Nordhausen (nnz). Es sind einige Tage vergangen und man hörte nichts aus der Nobas in Nordhausen. Das ist gut so...
Von der Unternehmensleitung in der vergangnenen Woche markig angekündigt und doch nicht vollzogen: Entlassungen. Es sollten all die einen blauen Brief erhalten, die das Angebot der Chefetage abgelehnt hatten. Doch passiert ist nichts. Wie die nnz bereits mehrfach berichtete, seien wilde Entlassungen einerseits überhaupt nicht möglich gewesen, andererseits hätten sie dem Unternehmen einen großen Schaden zugefügt.
Denn in der Nobas müssen Bagger und Grader zusammengeschraubt werden, müssen Aufträge abgearbeitet werden. Was kann einem Unternehmen besseres widerfahren, als Aufträge zu haben? Was kann aber passieren, wenn Liefertermine nicht eingehalten werden? Diese Fragen werden sich wohl auch Günter Papenburg und seine Leute vor Ort gestellt haben.
Nun muß aber auch das Unternehmen einen Schritt auf die Arbeitnehmer zugehen, schließlich sind am Nordhäuser Arbeitsgericht immer noch die Leistungsklagen für entgangene Löhne und Gehälter anhängig. Und die Termine werden den Klägern und der Beklagten in den kommenden Wochen auf jeden Fall ins Haus flattern. Bis dahin sollte man sich zusammensetzen, so schwer das auch momentan sein mag. Es darf dabei nicht um Befindlichkeiten auf der einen wie auf der anderen Seite gehen, es muß der Sache dienen. Und die kann nur sein: In Nordhausen müssen weiter Baumaschinen hergestellt werden. Und gute Arbeit muß auch entsprechend bezahlt werden. Deren Entgelt ist durchaus verhandelbar. Mit Erpressungen ist jedoch niemandem gedient.
Autor: nnzVon der Unternehmensleitung in der vergangnenen Woche markig angekündigt und doch nicht vollzogen: Entlassungen. Es sollten all die einen blauen Brief erhalten, die das Angebot der Chefetage abgelehnt hatten. Doch passiert ist nichts. Wie die nnz bereits mehrfach berichtete, seien wilde Entlassungen einerseits überhaupt nicht möglich gewesen, andererseits hätten sie dem Unternehmen einen großen Schaden zugefügt.
Denn in der Nobas müssen Bagger und Grader zusammengeschraubt werden, müssen Aufträge abgearbeitet werden. Was kann einem Unternehmen besseres widerfahren, als Aufträge zu haben? Was kann aber passieren, wenn Liefertermine nicht eingehalten werden? Diese Fragen werden sich wohl auch Günter Papenburg und seine Leute vor Ort gestellt haben.
Nun muß aber auch das Unternehmen einen Schritt auf die Arbeitnehmer zugehen, schließlich sind am Nordhäuser Arbeitsgericht immer noch die Leistungsklagen für entgangene Löhne und Gehälter anhängig. Und die Termine werden den Klägern und der Beklagten in den kommenden Wochen auf jeden Fall ins Haus flattern. Bis dahin sollte man sich zusammensetzen, so schwer das auch momentan sein mag. Es darf dabei nicht um Befindlichkeiten auf der einen wie auf der anderen Seite gehen, es muß der Sache dienen. Und die kann nur sein: In Nordhausen müssen weiter Baumaschinen hergestellt werden. Und gute Arbeit muß auch entsprechend bezahlt werden. Deren Entgelt ist durchaus verhandelbar. Mit Erpressungen ist jedoch niemandem gedient.
