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Feuerwehrnachwuchs steht in den Startlöchern

Fünf Einsatzstationen – ein Ziel

Montag, 25. September 2017, 10:43 Uhr
Nicht nur die Südharzer Feuerwehrmänner und -frauen waren in den letzten Tagen dauerhaft durch diverse Einsatzübungen im Gange, auch 19 Nachwuchsbrandschützer aus den Jugendfeuerwehren Auleben, Heringen/Helme, Kleinwerther und Kleinfurra-Rüxleben wurden gewissenhaft auf dem Gelände der Freiwilligen Feuerwehr Bleicherode geprüft...

Die „Kleinsten in der Feuerwehr" hatten das ganze Jahr über für das Leistungsabzeichen der Thüringer Jugendfeuerwehr für die Altersklasse 6-9 Jahre in Silber gelernt, beispielsweise wie man einen Notruf richtig absetzt, einen Feuerwehrknoten anfertigt oder die 1. Hilfe in Form einer stabilen Seitenlage ausführt. Jetzt konnten sie es kaum erwarten, am vergangenen Samstag ihr Wissen unter Beweis zu stellen.

Als pünktlich um 9.30 Uhr der "Einsatzbefehl" durch die Kreis-Jugendfeuerwehrwartin Manja Bernsdorf erfolgte, wusste jeder der „Floriansjünger in Spe" genau, was zu tun ist. Die Mädchen und Jungen meisterten alle fünf Aufgaben vor den Augen des Wertungsrichtergremiums mit Bravour, egal ob im Test mit zehn interessanten Fragen rund um die Feuerwehr oder beim Erkennen von fünf Feuerwehrgeräten. Nach der Auswertung der Einzelergebnisse stand fest, dass alle Jugendfeuerwehrmitglieder die erste große Feuerwehr-Prüfung bestanden haben. Und so konnte die Kreis-Jugendfeuerwehrwartin jedem Absolventen aufgrund der besonderen Leistung die silberne Anstecknadel verleihen.

am Wochenende stellten sich Mitglieder verschiedener Jugendfeuerwehren der Prüfung des  Leistungsabzeichens der Thüringer Jugendfeuerwehr für die Altersklasse 6-9 Jahre in Silber (Foto: Pressestelle Landratsamt Nordhausen) am Wochenende stellten sich Mitglieder verschiedener Jugendfeuerwehren der Prüfung des Leistungsabzeichens der Thüringer Jugendfeuerwehr für die Altersklasse 6-9 Jahre in Silber (Foto: Pressestelle Landratsamt Nordhausen)

Am Ende waren sich alle jungen Brandschützer einig, dass sie auch die nächste Prüfung im kommenden Jahr absolvieren wollen. „Hier zeigt sich wieder einmal, wie eifrig, engagiert und verantwortungsvoll die Jugendfeuerwehrwarte und Jugendgruppenleiter in den Ortsjugendfeuerwehren die abwechslungsreiche und interessante Ausbildung für die heranwachsende Generation gestalten. Man kann schließlich gar nicht früh genug damit beginnen, Kinder und Jugendliche für die zukünftige Arbeit in der Feuerwehr zu begeistern, dauerhaft zu motivieren und zu fördern", meint Manja Bernsdorf.
Autor: red

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