GLÜCKWUNSCH DEM NEUEN OBERBÜRGERMEISTER KAI BUCHMANN
Was für eine Watschen!
Montag, 25. September 2017, 09:41 Uhr
Nordhausen hat gewählt. Die CDU trauert. Abgestraft. Bedepperte Gesichter. Da mundeten gestern Abend weder Sekt noch schmeckten die Imbiss-Häppchen. Statt der geplanten Siegerparty fand sich eine Trauerrunde. Ein Statement von Kurt Frank...
Nicht ihre hoch gelobte Kandidatin Inge Klaan wird Oberbürgermeisterin. Kai Buchmann, der Parteilose, eroberte das Amt. Bravourös. Die Nordhäuser Wähler haben entschieden. Sie wollen kein Stadtoberhaupt, das von einer Partei auf den Thron gehievt wird.
Auch die geballte Kraft der CDU – die Parteigrößen des Landes und die hierzulande standen hinter Klaan – verhalf nicht zum Sieg ihrer Kandidatin. Auch nicht der aufwendig geführte Wahlkampf der Christdemokratin mit Bürgerfrühstück, die uns allgegenwärtig von Großaufstellern, Plakaten und auf Litfasssäulen entgegenlächelte. Hinter Kai Buchmann, der als Einzelkämpfer antrat, nur unterstützt von Freunden und Bekannten, stand aber eine größere Kraft: Volkeswille.
Er setzt auf einen Neuanfang. Ohne Parteiklüngel und Postenschieberei. Ausdauer, Geduld, Stehvermögen und einen unerschütterlichen Willen muss Buchmann in das Rathaus mitbringen, um zu bestehen. Er muss einen kühlen Kopf auch in schwierigen Situationen bewahren, falsche von guten Freunden unterscheiden lernen. Schlanke Stadtverwaltung, Bürokratieabbau, mehr Bürgernähe – an der Umsetzung seiner Wahlversprechungen wird man ihn messen.
Mit Kai Buchmann als Oberbürgermeister verbindet sich auch die Hoffnung, dass der ewige Streit zwischen der Stadt und dem Landkreis die Geschichte von gestern war. Beide Häupter sollen sich mögen. Das kann nur von Vorteil sein. Alles Gute, Oberbürgermeister.
Kurt Frank
Autor: redNicht ihre hoch gelobte Kandidatin Inge Klaan wird Oberbürgermeisterin. Kai Buchmann, der Parteilose, eroberte das Amt. Bravourös. Die Nordhäuser Wähler haben entschieden. Sie wollen kein Stadtoberhaupt, das von einer Partei auf den Thron gehievt wird.
Auch die geballte Kraft der CDU – die Parteigrößen des Landes und die hierzulande standen hinter Klaan – verhalf nicht zum Sieg ihrer Kandidatin. Auch nicht der aufwendig geführte Wahlkampf der Christdemokratin mit Bürgerfrühstück, die uns allgegenwärtig von Großaufstellern, Plakaten und auf Litfasssäulen entgegenlächelte. Hinter Kai Buchmann, der als Einzelkämpfer antrat, nur unterstützt von Freunden und Bekannten, stand aber eine größere Kraft: Volkeswille.
Er setzt auf einen Neuanfang. Ohne Parteiklüngel und Postenschieberei. Ausdauer, Geduld, Stehvermögen und einen unerschütterlichen Willen muss Buchmann in das Rathaus mitbringen, um zu bestehen. Er muss einen kühlen Kopf auch in schwierigen Situationen bewahren, falsche von guten Freunden unterscheiden lernen. Schlanke Stadtverwaltung, Bürokratieabbau, mehr Bürgernähe – an der Umsetzung seiner Wahlversprechungen wird man ihn messen.
Mit Kai Buchmann als Oberbürgermeister verbindet sich auch die Hoffnung, dass der ewige Streit zwischen der Stadt und dem Landkreis die Geschichte von gestern war. Beide Häupter sollen sich mögen. Das kann nur von Vorteil sein. Alles Gute, Oberbürgermeister.
Kurt Frank
