Spurensuche in Nordhausen
Freitag, 29. Oktober 2004, 13:49 Uhr
Nordhausen (nnz). Kurz vor der Wiedereröffnung der St. Blasii Kirche haben sich Schüler aufgemacht zur Spurensuche in Nordhausen. Was sie erfahren haben, stellten sie in Bastelarbeiten dar, die sie heute vorstellten.
Spurensuche in Nordhausen (Foto: nnz)
Schüler entdecken ihre Kirche das war das Motto der Projektwoche in der Förderschule Sankt Martin. Von Montag an beschäftigten sie sich mit dem Bauwerk St.Blasii, mit der Geschichte der Kirche oder mit den Ritualen im Gottesdienst. Jede Klasse fand ein eigenes Thema. Heute stellten die Kinder gemeinsam mit ihren Lehrern vor was sie von wissenden Leuten erfahren hatte.
Am Montag informierte Detlef Kiel von der arko Bauplanung über die Arbeiten und die Fortschritte. Eine Schülergruppe besuchte die Kirche und durfte sie auch von innen besichtigen. Eine Führung durch Denkmalpfleger Hans-Jürgen Grönke machte es möglich. Die Jugendlichen zeichneten den Grundriß und bauten St. Blasii aus Pappe nach. Das Modell schmückt jetzt die Turnhalle der Schule. Wer Lust hatte, durfte gemeinsam mit Werklehrer Herrn Eiling an einem maßstabsgerechten Modell aus Papier und Sperrholz arbeiten.
Am Dienstag besuchte Peter Lipski die Kinder und berichtete von der Arbeit eines Pfarrers. Eine Gruppe entschied sich deshalb für das Thema Gottesdienst. Sie fanden heraus welche Bedeutung den verschiedenen Gerätschaften beigemessen wird und dekorierten den Altartisch für die heutige Präsentation.
Zur Zeit werden die restaurierten Fenster in das Gotteshaus eingesetzt. Das inspirierte die Schüler zu einer Bastelarbeit. Sie gestalteten durchscheinende Fensterfronten und eine bunte Kirche. Andere wollten unbedingt mal auf einer Kanzel stehen. Ulrike Tuschy bot den Jungs und Mädchen die Möglichkeit dafür.
Eine Klasse beschäftigte sich mit den Farben des Kirchenjahrs und den Antipodien. Das sind die Tücher, die den Altar schmücken. Vier Tücher stellten die Schüler selbst her. Besonders das Erntedanktuch wird sicher öfter zu Ehren kommen bei den Gottesdiensten, die nun nicht mehr in der Ballspielhalle stattfinden müssen.
Da die meisten St. Martin Schüler gern singen und tanzen, freuten sie sich über den Besuch von Eckhardt Bürger dem Kantor. Er brachte ihnen neue Lieder bei, die heute mit großer Begeisterung gesungen wurden. Hier hatten die jüngsten Schüler ihren großen Auftritt.
Am ersten Advent soll St. Blasii wieder eröffnet werden. Darauf freuen sich auch die Förderschüler, da sie während ihrer Projektwoche so viel über die Kirche gelernt haben. Beim Eröffnungsgottesdienst können sie ihren Eltern eine ganze Menge über ihre Spurensuche erklären.
Autor: wf
Spurensuche in Nordhausen (Foto: nnz)
Schüler entdecken ihre Kirche das war das Motto der Projektwoche in der Förderschule Sankt Martin. Von Montag an beschäftigten sie sich mit dem Bauwerk St.Blasii, mit der Geschichte der Kirche oder mit den Ritualen im Gottesdienst. Jede Klasse fand ein eigenes Thema. Heute stellten die Kinder gemeinsam mit ihren Lehrern vor was sie von wissenden Leuten erfahren hatte.Am Montag informierte Detlef Kiel von der arko Bauplanung über die Arbeiten und die Fortschritte. Eine Schülergruppe besuchte die Kirche und durfte sie auch von innen besichtigen. Eine Führung durch Denkmalpfleger Hans-Jürgen Grönke machte es möglich. Die Jugendlichen zeichneten den Grundriß und bauten St. Blasii aus Pappe nach. Das Modell schmückt jetzt die Turnhalle der Schule. Wer Lust hatte, durfte gemeinsam mit Werklehrer Herrn Eiling an einem maßstabsgerechten Modell aus Papier und Sperrholz arbeiten.
Am Dienstag besuchte Peter Lipski die Kinder und berichtete von der Arbeit eines Pfarrers. Eine Gruppe entschied sich deshalb für das Thema Gottesdienst. Sie fanden heraus welche Bedeutung den verschiedenen Gerätschaften beigemessen wird und dekorierten den Altartisch für die heutige Präsentation.
Zur Zeit werden die restaurierten Fenster in das Gotteshaus eingesetzt. Das inspirierte die Schüler zu einer Bastelarbeit. Sie gestalteten durchscheinende Fensterfronten und eine bunte Kirche. Andere wollten unbedingt mal auf einer Kanzel stehen. Ulrike Tuschy bot den Jungs und Mädchen die Möglichkeit dafür.
Eine Klasse beschäftigte sich mit den Farben des Kirchenjahrs und den Antipodien. Das sind die Tücher, die den Altar schmücken. Vier Tücher stellten die Schüler selbst her. Besonders das Erntedanktuch wird sicher öfter zu Ehren kommen bei den Gottesdiensten, die nun nicht mehr in der Ballspielhalle stattfinden müssen.
Da die meisten St. Martin Schüler gern singen und tanzen, freuten sie sich über den Besuch von Eckhardt Bürger dem Kantor. Er brachte ihnen neue Lieder bei, die heute mit großer Begeisterung gesungen wurden. Hier hatten die jüngsten Schüler ihren großen Auftritt.
Am ersten Advent soll St. Blasii wieder eröffnet werden. Darauf freuen sich auch die Förderschüler, da sie während ihrer Projektwoche so viel über die Kirche gelernt haben. Beim Eröffnungsgottesdienst können sie ihren Eltern eine ganze Menge über ihre Spurensuche erklären.
