nnz-Forum: Einmal Schweden und zurück
Freitag, 17. August 2001, 06:47 Uhr
Nordhausen (nnz). Zwei junge Leute machten sich nicht nur Mut, sondern auf Tour in den Norden. Was sie mit ihren Drahteseln so alles erlebten, das haben sie im nnz-Forum für die Nachwelt festgehalten und aufgeschrieben.
Nachdem die Worte unserer Klassenkameraden ("Mein Gott, ihr habt ja einen Schaden!") Thomas und mich so dermaßen motiviert hatten, gab es für uns kein zurück mehr. Und wir können mit Stolz mitteilen: Wir haben es geschafft! Wir haben in knapp zwei Wochen wohl so viel Geld ausgegeben, dass wir uns nicht nur eine "billige" Website leisten könnten, sondern dem Server auf dem sie platziert ist gleich mit! Denn spätestens wenn man mit Fahrrad und Zelt Dänemark erreicht, erfährt man was Kapitalismus in seiner höchsten Form ist...
Ich will hier jedoch nicht weiter rumjammern wie wir ausgebeutet wurden. Drum zu "angenehmeren" Themen. Erinnert mich unbedingt daran, dass ich die Typen vom ADFC umbringe. Wer Treibsand als Radweg ausschildert, hat es einfach verdient! Wir haben uns teilweise wie in der Sahara gefühlt. Was macht man in der Sahara mit Fahrrädern? So waren wir wirklich froh, als wir Dänemark erreichten. Denn dort gibt es richtig gute Radwege wie Sand am Meer. Das Wetter war dafür um so tückischer. Morgens hat es so gegossen, dass wir dachten, der Tag würde ins Wasser fallen.
Und dafür hatte ich abends Sonnenbrand. Die spinnen, die Dänen! Wir haben es dann ziemlich zügig bis nach Kopenhagen geschafft und dort einen Tag verweilt. Dass ist wirklich `ne tolle Stadt, vor allem wenn man auf Jazz-Festivals steht... In Kopenhagen hat Thomas übrigens auch festgestellt, dass sein Kuchen, den er von zu Hause mitgenommen hatte, so lustige grüne Punkte bekam. In Helsingborg angekommen, waren wir natürlich überglücklich, dass für seine gute Musik so berühmte, Schweden erreicht zu haben. Doch ging es mit dem Wetter nochmals stark abwärts. So kämpften wir uns durch Unwetter bis nach Trelleborg durch, von wo aus wir nach Rügen übersetzten. Rügen ist ja wirklich schön - aber nur, wenn man nicht auf Zeltplätzen übernachtet. Diese sind nämlich nicht nur eklig, sondern auch das absolute Endstadium des Kapitalismus... Doch dies ist eine andere Geschichte, die ein anderes Mal erzählt werden soll. It`s time to take a ride on that freeway in the sky.
In diesem Sinne: Machts gut! Euer Thomas Heinecke
Nachdem die Worte unserer Klassenkameraden ("Mein Gott, ihr habt ja einen Schaden!") Thomas und mich so dermaßen motiviert hatten, gab es für uns kein zurück mehr. Und wir können mit Stolz mitteilen: Wir haben es geschafft! Wir haben in knapp zwei Wochen wohl so viel Geld ausgegeben, dass wir uns nicht nur eine "billige" Website leisten könnten, sondern dem Server auf dem sie platziert ist gleich mit! Denn spätestens wenn man mit Fahrrad und Zelt Dänemark erreicht, erfährt man was Kapitalismus in seiner höchsten Form ist... Ich will hier jedoch nicht weiter rumjammern wie wir ausgebeutet wurden. Drum zu "angenehmeren" Themen. Erinnert mich unbedingt daran, dass ich die Typen vom ADFC umbringe. Wer Treibsand als Radweg ausschildert, hat es einfach verdient! Wir haben uns teilweise wie in der Sahara gefühlt. Was macht man in der Sahara mit Fahrrädern? So waren wir wirklich froh, als wir Dänemark erreichten. Denn dort gibt es richtig gute Radwege wie Sand am Meer. Das Wetter war dafür um so tückischer. Morgens hat es so gegossen, dass wir dachten, der Tag würde ins Wasser fallen.
Und dafür hatte ich abends Sonnenbrand. Die spinnen, die Dänen! Wir haben es dann ziemlich zügig bis nach Kopenhagen geschafft und dort einen Tag verweilt. Dass ist wirklich `ne tolle Stadt, vor allem wenn man auf Jazz-Festivals steht... In Kopenhagen hat Thomas übrigens auch festgestellt, dass sein Kuchen, den er von zu Hause mitgenommen hatte, so lustige grüne Punkte bekam. In Helsingborg angekommen, waren wir natürlich überglücklich, dass für seine gute Musik so berühmte, Schweden erreicht zu haben. Doch ging es mit dem Wetter nochmals stark abwärts. So kämpften wir uns durch Unwetter bis nach Trelleborg durch, von wo aus wir nach Rügen übersetzten. Rügen ist ja wirklich schön - aber nur, wenn man nicht auf Zeltplätzen übernachtet. Diese sind nämlich nicht nur eklig, sondern auch das absolute Endstadium des Kapitalismus... Doch dies ist eine andere Geschichte, die ein anderes Mal erzählt werden soll. It`s time to take a ride on that freeway in the sky.
In diesem Sinne: Machts gut! Euer Thomas Heinecke
Anmerkung der nnz-Redaktion: Die im nnz-Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht zwingend mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor. |
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