Initiative gegen Rechts
Freitag, 29. Oktober 2004, 10:35 Uhr
Nordhausen/Leinefelde (nnz). Angesichts des anstehenden Bundesparteitages der NPD in Leinefelde hat sich
eine Eichsfelder Initiative gegen Rechtsextremismus gegründet. Was die Gründungsmitglieder erreichen wollen, das hat die nnz erfahren.
Das Anliegen der Initiative ist es, das uns alle belastende Ereignis nicht zu ignorieren oder totzuschweigen, sondern einen deutlichen Protest gegen diesen Parteitag und jeden Rechtsextremismus öffentlich zu machen. Der Initiative gehören an: Vertreter des DGB Nordthüringen, der SPD, der PDS, des Bündnis 90/Die Grünen, der ÖDP, der Friedensinitiative Eichsfeld und der Evangelischen Kirche Leinefelde.
Die geplante Hauptaktion ist eine Mahnwache am Sonnabend, dem 30. Oktober, vor dem Eichsfelder Hof in Leinefelde (Parkplatz). Sie beginnt um 10 Uhr mit kurzen Redebeiträgen der Initiativmitglieder. Die Bürger haben die Möglichkeit, eine Willenserklärung gegen Rechtsextremismus zu unterschreiben.
Die Mahnwache ist am Sonnabend von 10 bis 15 Uhr aktiv und am Sonntag von 11 bis 13 Uhr. Die Initiative bittet alle Bürger, sich an dieser Mahnwache zu beteiligen und nach Möglichkeit Kerzen als Zeichen ihrer eigenen gewaltfreien Willensbekundung mitzubringen.
Darüber hinaus sollen viele Einzelaktionen und Initiativen gegen den NPD-Bundesparteitag unterstützt werden. So das Podiumsgespräch der TLZ im Saal des Eichsfelder Hofes am Sonnabend ab 11 Uhr. Ferner unterstützen die Gründungsmitglieder den Aufruf der katholischen und evangelischen Kirchengemeinden in Leinefelde und ihren Vorschlag, als Zeichen der Betroffenheit und des Protestes abends einzelne Fenster schwarz zu verhängen und Kerzen in die Fenster zu stellen. Und ebenso begrüßt wird der Aufruf der Kirchen, am Sonntag um 12 Uhr alle Glocken zu einem Mahngeläut läuten zu lassen.
Wir rufen alle Bürger der Stadt Leinefelde-Worbis und des gesamten Eichsfeldes auf, diese Aktivitäten zu unterstützen und so zu zeigen, dass das Eichsfeld durchaus Kräfte gegen rechtsextremistisches Denken und Handeln mobilisieren kann, so die Die Eichsfelder gegen Rechtsextremismus.
Autor: nnzeine Eichsfelder Initiative gegen Rechtsextremismus gegründet. Was die Gründungsmitglieder erreichen wollen, das hat die nnz erfahren.
Das Anliegen der Initiative ist es, das uns alle belastende Ereignis nicht zu ignorieren oder totzuschweigen, sondern einen deutlichen Protest gegen diesen Parteitag und jeden Rechtsextremismus öffentlich zu machen. Der Initiative gehören an: Vertreter des DGB Nordthüringen, der SPD, der PDS, des Bündnis 90/Die Grünen, der ÖDP, der Friedensinitiative Eichsfeld und der Evangelischen Kirche Leinefelde.
Die geplante Hauptaktion ist eine Mahnwache am Sonnabend, dem 30. Oktober, vor dem Eichsfelder Hof in Leinefelde (Parkplatz). Sie beginnt um 10 Uhr mit kurzen Redebeiträgen der Initiativmitglieder. Die Bürger haben die Möglichkeit, eine Willenserklärung gegen Rechtsextremismus zu unterschreiben.
Die Mahnwache ist am Sonnabend von 10 bis 15 Uhr aktiv und am Sonntag von 11 bis 13 Uhr. Die Initiative bittet alle Bürger, sich an dieser Mahnwache zu beteiligen und nach Möglichkeit Kerzen als Zeichen ihrer eigenen gewaltfreien Willensbekundung mitzubringen.
Darüber hinaus sollen viele Einzelaktionen und Initiativen gegen den NPD-Bundesparteitag unterstützt werden. So das Podiumsgespräch der TLZ im Saal des Eichsfelder Hofes am Sonnabend ab 11 Uhr. Ferner unterstützen die Gründungsmitglieder den Aufruf der katholischen und evangelischen Kirchengemeinden in Leinefelde und ihren Vorschlag, als Zeichen der Betroffenheit und des Protestes abends einzelne Fenster schwarz zu verhängen und Kerzen in die Fenster zu stellen. Und ebenso begrüßt wird der Aufruf der Kirchen, am Sonntag um 12 Uhr alle Glocken zu einem Mahngeläut läuten zu lassen.
Wir rufen alle Bürger der Stadt Leinefelde-Worbis und des gesamten Eichsfeldes auf, diese Aktivitäten zu unterstützen und so zu zeigen, dass das Eichsfeld durchaus Kräfte gegen rechtsextremistisches Denken und Handeln mobilisieren kann, so die Die Eichsfelder gegen Rechtsextremismus.
