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nnz-Rückspiegel: 30. Oktober 2003

Samstag, 30. Oktober 2004, 07:49 Uhr
Nordhausen (nnz). Wenn Sie wissen wollen, was vor exakt einem Jahr in Nordhausen und Umgebung los war, dann sollten Sie jetzt unbedingt auf MEHR klicken. Die nnz-Redaktion hat die Meldungen „von damals“ für Sie noch einmal aufbereitet.
Heute: Kreisumlage, Wasserverband und Industriegebiet


Kreisumlage reduzieren
Auf die Veröffentlichungen der nnz zur Finanzsituation in den Kommunen und in der Kreisverwaltung hat jetzt der Nordhäuser Kreisvorstand des Gemeinde- und Städtebundes reagiert. Und der Spitzenverband kommt mit starkem Tobak daher. Nach den Worten des Vorstandes habe der Haushaltsentwurf 2004 der Kreisverwaltung vom 19. September schon einen Fehlbedarf von ca. 4,5 Millionen Euro ausgewiesen, allerdings schon mit Berücksichtigung einer geplanten Erhöhung der Kreisumlage in Höhe von 2,2 Millionen Euro. Das ist im Landkreis Nordhausen aber schon seit Jahren gang und gebe, denn bereits im Haushaltsjahr 2003 wurde die Kreisumlage im Vergleich zum Haushaltsjahr 2002 erheblich erhöht. Das aber beschloß nicht die Verwaltung, sondern das beschloß der Kreistag, dem bekanntlich einige Bürgermeister angehören. Im Klartext wird dies bedeuten, dass alle Gemeinden und Städte des Landkreises (hier angefangen vom „großen Einzahler“ Stadt Nordhausen bis zu den kleineren Kommunen) nun vor dem finanziellen Aus stehen...ausführlich im nnz-Archiv


Entscheidung ist gefallen
Der Vorstand des Wasserverbandes Nordhausen (WVN) tagte gestern. Und da ging es um viel Geld. Und zwar um das der Bürger. Wenn es nach dem Thüringer Innenministerium gegangen wäre, dann wären noch in diesem Jahr „nette“ Bescheide in die Briefkästen von rund 20.000 Wasserkunden im Landkreis Nordhausen geflattert. Das ist aber seit gestern vom Tisch. Keine Beiträge – so die Entscheidung des WVN-Vorstandes. Verbandsvorsitzender Martin Höche geht davon aus, dass der Verband rechtlich auf der sicheren Seite ist und er selbst „über Weihnachten nicht einsitzen muß“. Schließlich will das Land Thüringen Vorständler in Zweckverbänden persönlich haftbar machen, wenn nicht alle Möglichkeiten des „Geldeintreibens“ ausgenutzt würden...ausführlich im nnz-Archiv


Bilanz kann sich sehen lassen
Fast sechs Millionen Euro sind in diesem Jahr in die Sanierung von Wohnungen der Wohnungsbaugenossenschaft Nordhausen geflossen. Auch in diesem Jahr hat die Wohnungsbaugenossenschaft Nordhausen (WBG) verstärkt Anstrengungen unternommen, um das Wohnen in Nordhausen, Ilfeld und Niedersachswerfen noch attraktiver zu machen. Das anspruchsvolle Sanierungsprogramm ist so gut wie abgearbeitet, so der Vorstand der Wohnungsbaugenossenschaft. So bleibt das größte Wohnungsunternehmen der Region auch weiterhin seinem Slogan „Wohnen mit Service!“ treu. Die wohl größte und umfangreichste Sanierungsmaßnahme stellen dabei die Arbeiten in der Conrad-Fromann-Straße 1 bis 4 dar. Als komplexe Sanierung und Modernisierung ist der bauliche Eingriff und sind die damit verbundenen Veränderungen an diesem Standort nicht nur zu sehen, sondern auch am stärksten zu erleben...ausführlich im nnz-Archiv


Beyse: Wir brauchen diese Fläche
Es geht es um das künftige Industriegebiet in der Goldenen Aue. Wie notwendig das sei, das macht Dietrich Beyse (CDU) an der bevorstehenden Ansiedlung eines Unternehmens im IFA-Industriepark deutlich. Der Nordhäuser Bau- und Wirtschaftsdezernent Dietrich Beyse (CDU) hat angesichts der anstehenden Ansiedlung eines produzierenden Betriebes im IFA-Industrieparkes (siehe nnz-Archiv) die Notwendigkeit der Entwicklung des Industriegebietes in der „Goldenen Aue“ unterstrichen. „Die Fakten sprechen für sich: Fragt ein Investor nach, muss praktisch sofort eine erschlossene Fläche bereit sein, für die Planungsrecht erreicht ist. Das beweist auch die erfolgreiche Ansiedung von „Feuer powertrain“ auf der Industriefläche an der Rothenburgstraße: Die Ansiedlungen klappte, weil das Wichtigste erledigt war.“ Es zeige sich, dass die Spekulation, in der „Goldenen Aue“ entstehe ein „leerer beleuchteter Acker“, unbegründet sei. „An den Fakten kommen auch die schärfsten Kritiker nicht vorbei“, meint Beyse...ausführlich im nnz-Archiv
Autor: nnz

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