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Volles Zelt zur Mitgliederversammlung

Starke Zeichen aus dem AKS

Montag, 18. September 2017, 20:21 Uhr
Es ist einige Zeit ins Land gegangen, da sich die Mitglieder des Fußballsportvereins zu einer Versammlung trafen. Immerhin wurden die zurückliegenden vier Jahre abgehandelt, verbunden mit der Neuwahl des Präsidiums und der Änderung der Vereinssatzung…

Das neue Präsidium - von links: Uwe Rollfinke, Sven Pistorius, Nico Kleofas, Jens Ludwig und Hans-Joachim Junker (Foto: nnz) Das neue Präsidium - von links: Uwe Rollfinke, Sven Pistorius, Nico Kleofas, Jens Ludwig und Hans-Joachim Junker (Foto: nnz)
Im Rechenschaftsbericht des Präsidiums ging Nico Kleofas auf die zurückliegenden Jahre ein. Man habe mit der Übernahme der präsidialen Verantwortung einen Verein vorgefunden, der am Boden lag. In Hans-Joachim Junker und Michael John habe man Partner gehabt, die mit aufgebaut hätten. Nach Plätzen 5, zweimal 3 und einmal Platz 7 habe man eine schwierige Saison 2016/17 durchgestanden. Eingestanden hatte Nico Kleofas auch Fehler, die zu Verwerfungen vor allem in der sportlichen Leitung geführt hatten.

Rechtzeitig habe man die Reißleine gezogen, Veränderungen herbeigeführt und sei nun auf dem richtigen Weg, den AKS zu einer Festung zu machen, sagte Kleofas zu den 88 anwesenden Mitgliedern. Lobend äußerte sich der Präsident zu den Leistungen der U23, die nun in der Thüringenliga das Maß aller Dinge ist. Als Kleofas und Co. den Verein übernahmen, spielte die Erste in dieser Klasse. Gerade der Weg der „Zweiten“ verdeutliche den Erfolg, den der Verein insgesamt gegangen ist und auch weiter gehen werde. Auf diesem Weg sollen alle Mitglieder des FSV mitgenommen werden.

Kleofas ging auch auf die finanziellen Entwicklungen innerhalb des Vereins ein. In der Saison 2013/14 habe der Etat 200.000 Euro betragen, zwei Jahre später waren es bereits 300.000 Euro. Wohl gemerkt, da sind die Gelder für die Spielbetriebs GmbH nicht mit dabei. Bei allen sportlichen Erfolgen sei leider die Infrastruktur der Sportanlage nicht so mitgewachsen, trotz allem Bemühen, auch der ehrenamtlich Tätigen. Alle zusammen bezeichnete Nico Kleofas als die immer größer werdende „Wacker-Familie“. Zu der gehören nicht nur die 285 eingetragenen Mitglieder, sondern auch die 180 Kinder und Jugendliche, die sich im aktuellen Spielbetrieb befinden.

Die Geehrten in der Mitte: Uwe Nebelung, Ingo Görke und Detlef Hoinkis (Foto: nnz) Die Geehrten in der Mitte: Uwe Nebelung, Ingo Görke und Detlef Hoinkis (Foto: nnz)
Nach den Entlastungen des Präsidiums und der Kassenprüfer gab es keinerlei Anmerkungen und Anfragen. Dafür nahm Klaus Körber vom Kreissportbund drei Auszeichnungen vor. Mit der Ehrenmedaille des Landessportbundes wurden Uwe Nebelung, Ingo Görke und Detlef Hoinkis geehrt.

Dann war die Neuwahl des Präsidiums an der Reihe. Vorgeschlagen wurde Nico Kleofas, (Präsident), der einstimmig gewählt wurde. Für das Amt des Vizepräsidenten wurde Hans-Joachim Junker vorgeschlagen und ebenfalls einstimmig gewählt. Das gleiche „Schicksal“ ereilte Sven Pistorius. Als weitere Mitglieder im Präsidium wurden Uwe Rollfinke und Jens Ludwig gewählt. Gewählt wurden danach noch die Mitglieder des Ehrenrates (Michael John, Bernd Seidenstücker und Arndt Forberger) sowie die beiden Kassenprüfer (Gunther Wachtel und Alexander Wille).

Zum Ende der Versammlung stand eine Änderung der Mitgliedsbeiträge auf der Tagesordnung. Sven Pistorius verwies darauf, dass es seit 2002 keine Erhöhung der monatlichen Beiträge gab. Kinder und Jugendliche sowie Studenten sollen statt 3 ab der kommenden Saison 5 Euro zahlen, bei den Erwachsenen sollen statt 6 künftig 8 Euro gezahlt werden. Außerdem soll es für neue Mitglieder eine Aufnahmegebühr in Höhe von 3 Euro geben. Keine Ermäßigung soll es laut Präsidium für Rentner geben. Beschlossen bei einer Stimmenthaltung.

Fragen gab es zum Beispiel nach einem Parkplatzkonzept für den Stadionbereich, zum angedachten Stadionausbau. Hierzu sagte Kleofas, dass aus Erfurt im nächsten Landesdoppelhaushalt sechs Millionen Euro für den Stadionausbau bereitstehen und dass sich die Spielbetriebs GmbH mit einer Million Euro an Eigenmitteln am Umbau beteiligen werde. Das sind starke Signale, vor allem aus dem Albert-Kuntz-Sportpark.
Peter-Stefan Greiner
Autor: red

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