Jede Menge Theater
Mittwoch, 27. Oktober 2004, 13:57 Uhr
Nordhausen (nnz). Eine ganze Reihe an Veranstaltungen bietet das Nordhäuser Theater in den nächsten Wochen. Da kommen einmal die Sekretärinnen, Hänsel und Gretel finden ihren Weg aus dem Wald und Tanz steht außerdem auf dem Programm. Sehen Sie selbst.
HINTERGRÜNDIGES ZUM TANZ IN NEUER REIHE IM TUD
Erster KopfTanz am 3. November mit Chefdramaturgin Dr. Anja Eisner und Tänzerinnen und Tänzern der Ballettkompanie.
Tanz als unmittelbarer Lebensausdruck ist die erste Veranstaltung der neuen Reihe überschrieben, bei der die Auseinandersetzung mit Bewegung vor allem im Kopf stattfinden soll. KopfTanz ist eine Vortragsreihe, die von Anja Eisner eröffnet wird. KopfTanz ist eine neue Reihe, die sich ausdrücklich nicht an ein Fachpublikum, sondern an jene Nordhäuser richtet, die etwas mehr über den Tanz wissen möchten. Die Chefdramaturgin wird in ihrem Vortrag die Geschichte einer Tanz zu nennenden Entwicklung von den urgeschichtlichen Anfängen bis zur Kompanie des Nordhäuser Theaters schlaglichtartig beleuchten. Von Mitgliedern der Kompanie getanzte Beispiele werden belegen, wie Tanz Lebensgefühle ausdrückt, wie Bewegung zum Ritual wurde und wie man sie schließlich institutionalisierte.
Der erste KopfTanz findet am Mittwoch, dem 3. November, um 19.30 Uhr im TuD, dem Theater unterm Dach, statt. An der Theaterkasse, Tel. (0 36 31) 98 34 52, gibt es noch Eintrittskarten.
DAS WEIHNACHTSMÄRCHEN – PREMIERE FÜR HÄNSEL UND GRETEL AM 2. NOVEMBER
nach dem Märchen der Gebrüder Grimm, für die Bühne bearbeitet von Wolfgang Wiens.
Hänsel und Gretel leben im Wald mit ihrem Vater, einem armen Holzfäller, und ihrer Stiefmutter, mit der sie sich gar nicht gut verstehen...
Wer kennt es nicht, das Märchen von Hänsel und Gretel von den Gebrüdern Grimm? Unzählige Generationen von Kindern haben sich schon vor der Hexe gegruselt und sich gefreut, dass diese schließlich im Ofen braten muss.
Das Weihnachtsmärchen entführt in schaurig-schöne, märchenhafte Welten, an der große und kleine Mädchen und Jungen ihre Freude haben werden.
Die Premiere findet am 2. November um 10.00 Uhr im Theater Nordhausen statt und ist bereits komplett ausverkauft. Wer sich dieses zauberhafte Märchen nicht entgehen lassen möchte, kann sich die Termine unter (036 31 ) 98 34 52 geben lassen.
Jede Menge Theater (Foto: nnz)
SEKRETÄRINNEN
Die gefeierte Schlager-Revue von Franz Wittenbrink wird am 6.November um 19.30 Uhr und am 7. November um 14.30 Uhr im Theater Nordhausen aufgeführt.
Vorhang auf für die sieben Sekretärinnen, die es im Großraumbüro mehr schlecht als recht miteinander aushalten. Da wird getratscht, um Liebschaften gebuhlt, um die Gunst des Chefs konkurriert, erbarmungslos übereinander hergefallen, aber im Notfall auch zusammengehalten. Die Frauen sind so unterschiedlich, wie nur vorstellbar. Da ist die schwangere Ex-Punkerin, die Mitvierzigerin, die endlich einen Mann gefunden hat, die taffe Neueinstellung aus Berlin oder die akkurate Chefsekretärin, die sich selbst jedes Vergnügen versagt. Außerdem gibt es noch die Partymaus, die sich nach durchzechter Nacht ziemlich durch den Arbeitstag quält, die Esoterikerin, die nur den Sternen und sonst niemandem vertraut und die junge Naive, die eigentlich lieber Schlagerstar werden würde, als im Büro zu versauern. Einzig der Bürobote bringt Abwechslung in den Alltag zwischen Tastatur und Kaffeekanne. Ihre Sehnsüchte, Meinungen und ihren Ärger singen die Frauen in Liedern, die allesamt Ohrwürmer sind und für diesen Abend neu arrangiert wurden. Empfehlung: reichlich Taschentücher mitnehmen, um die Lachtränen abzuwischen. Vielleicht übernimmt die Krankenkasse anteilmäßig die Kosten für diesen Theaterabend. Lachen ist schließlich das Gesündeste, was es gibt.
Auf Grund der großen Nachfrage wird empfohlen, rechtzeitige Kartenreservierung unter der Telefonnummer (0 36 31) 98 34 52 an der Theaterkasse vorzunehmen.
1. SCHLOSSKONZERT
Wolfgang Amadeus Mozart, Sinfonie Nr. 1 Es-Dur KV 16
François Devienne, Konzert für Flöte und Orchester Nr. 8 G-Dur
Max Bruch, Kol Nidrei für Violoncello und Orchester, op. 47
Albert Roussel, Konzert für kleines Orchester
In den Schlosskonzerten können die Mitglieder des Loh-Orchesters zeigen, was sie als Solisten draufhaben. Solocellist Markus Korselt ist immer wieder auf der Suche nach Konzerten, die er noch nicht öffentlich gespielt hat, denn alle großen und bekannten hat er schon durch. Geplant war daher das Konzert des Spaniers Cassadó.
Da aber Korselt das Loh-Orchester zum Jahresende wieder verlässt, spielt er nun als Abschiedsgruß Kol Nidrei, ein Adagio für Violoncello und Orchester, zu dem sich der einstige Sondershäuser Hofkapellmeister Max Bruch von hebräischen Melodien hat inspirieren lassen.
Soloflötist Johannes Neubert, ein vielfach bewährter Meister der flinken Zunge und geläufigen Finger, widmet sich François Devienne, einem französischen Haydn-Zeitgenossen, der 13 große Flötenkonzerte komponierte und 1803 an Überarbeitung starb. Albert Roussels neobarockes Konzert für kleines Orchester bietet im 2. Satz einzelnen Musikern noch einmal reiche Gelegenheit, ihre instrumentale Bravour zu Gehör zu bringen.
Das 1.Schlosskonzert findet am 7. November 2004, 11.00 Uhr traditionell im Schloss Sondershausen, Blauer Saal statt. Karten gibt es an allen bekannten Vorverkaufsstellen, und Reservierungen können Sie an der Theaterkasse unter (0 36 31) 98 34 52 vornehmen.
Autor: nnzHINTERGRÜNDIGES ZUM TANZ IN NEUER REIHE IM TUD
Erster KopfTanz am 3. November mit Chefdramaturgin Dr. Anja Eisner und Tänzerinnen und Tänzern der Ballettkompanie.
Tanz als unmittelbarer Lebensausdruck ist die erste Veranstaltung der neuen Reihe überschrieben, bei der die Auseinandersetzung mit Bewegung vor allem im Kopf stattfinden soll. KopfTanz ist eine Vortragsreihe, die von Anja Eisner eröffnet wird. KopfTanz ist eine neue Reihe, die sich ausdrücklich nicht an ein Fachpublikum, sondern an jene Nordhäuser richtet, die etwas mehr über den Tanz wissen möchten. Die Chefdramaturgin wird in ihrem Vortrag die Geschichte einer Tanz zu nennenden Entwicklung von den urgeschichtlichen Anfängen bis zur Kompanie des Nordhäuser Theaters schlaglichtartig beleuchten. Von Mitgliedern der Kompanie getanzte Beispiele werden belegen, wie Tanz Lebensgefühle ausdrückt, wie Bewegung zum Ritual wurde und wie man sie schließlich institutionalisierte.
Der erste KopfTanz findet am Mittwoch, dem 3. November, um 19.30 Uhr im TuD, dem Theater unterm Dach, statt. An der Theaterkasse, Tel. (0 36 31) 98 34 52, gibt es noch Eintrittskarten.
DAS WEIHNACHTSMÄRCHEN – PREMIERE FÜR HÄNSEL UND GRETEL AM 2. NOVEMBER
nach dem Märchen der Gebrüder Grimm, für die Bühne bearbeitet von Wolfgang Wiens.
Hänsel und Gretel leben im Wald mit ihrem Vater, einem armen Holzfäller, und ihrer Stiefmutter, mit der sie sich gar nicht gut verstehen...
Wer kennt es nicht, das Märchen von Hänsel und Gretel von den Gebrüdern Grimm? Unzählige Generationen von Kindern haben sich schon vor der Hexe gegruselt und sich gefreut, dass diese schließlich im Ofen braten muss.
Das Weihnachtsmärchen entführt in schaurig-schöne, märchenhafte Welten, an der große und kleine Mädchen und Jungen ihre Freude haben werden.
Die Premiere findet am 2. November um 10.00 Uhr im Theater Nordhausen statt und ist bereits komplett ausverkauft. Wer sich dieses zauberhafte Märchen nicht entgehen lassen möchte, kann sich die Termine unter (036 31 ) 98 34 52 geben lassen.
Jede Menge Theater (Foto: nnz)
SEKRETÄRINNENDie gefeierte Schlager-Revue von Franz Wittenbrink wird am 6.November um 19.30 Uhr und am 7. November um 14.30 Uhr im Theater Nordhausen aufgeführt.
Vorhang auf für die sieben Sekretärinnen, die es im Großraumbüro mehr schlecht als recht miteinander aushalten. Da wird getratscht, um Liebschaften gebuhlt, um die Gunst des Chefs konkurriert, erbarmungslos übereinander hergefallen, aber im Notfall auch zusammengehalten. Die Frauen sind so unterschiedlich, wie nur vorstellbar. Da ist die schwangere Ex-Punkerin, die Mitvierzigerin, die endlich einen Mann gefunden hat, die taffe Neueinstellung aus Berlin oder die akkurate Chefsekretärin, die sich selbst jedes Vergnügen versagt. Außerdem gibt es noch die Partymaus, die sich nach durchzechter Nacht ziemlich durch den Arbeitstag quält, die Esoterikerin, die nur den Sternen und sonst niemandem vertraut und die junge Naive, die eigentlich lieber Schlagerstar werden würde, als im Büro zu versauern. Einzig der Bürobote bringt Abwechslung in den Alltag zwischen Tastatur und Kaffeekanne. Ihre Sehnsüchte, Meinungen und ihren Ärger singen die Frauen in Liedern, die allesamt Ohrwürmer sind und für diesen Abend neu arrangiert wurden. Empfehlung: reichlich Taschentücher mitnehmen, um die Lachtränen abzuwischen. Vielleicht übernimmt die Krankenkasse anteilmäßig die Kosten für diesen Theaterabend. Lachen ist schließlich das Gesündeste, was es gibt.
Auf Grund der großen Nachfrage wird empfohlen, rechtzeitige Kartenreservierung unter der Telefonnummer (0 36 31) 98 34 52 an der Theaterkasse vorzunehmen.
1. SCHLOSSKONZERT
Wolfgang Amadeus Mozart, Sinfonie Nr. 1 Es-Dur KV 16
François Devienne, Konzert für Flöte und Orchester Nr. 8 G-Dur
Max Bruch, Kol Nidrei für Violoncello und Orchester, op. 47
Albert Roussel, Konzert für kleines Orchester
In den Schlosskonzerten können die Mitglieder des Loh-Orchesters zeigen, was sie als Solisten draufhaben. Solocellist Markus Korselt ist immer wieder auf der Suche nach Konzerten, die er noch nicht öffentlich gespielt hat, denn alle großen und bekannten hat er schon durch. Geplant war daher das Konzert des Spaniers Cassadó.
Da aber Korselt das Loh-Orchester zum Jahresende wieder verlässt, spielt er nun als Abschiedsgruß Kol Nidrei, ein Adagio für Violoncello und Orchester, zu dem sich der einstige Sondershäuser Hofkapellmeister Max Bruch von hebräischen Melodien hat inspirieren lassen.
Soloflötist Johannes Neubert, ein vielfach bewährter Meister der flinken Zunge und geläufigen Finger, widmet sich François Devienne, einem französischen Haydn-Zeitgenossen, der 13 große Flötenkonzerte komponierte und 1803 an Überarbeitung starb. Albert Roussels neobarockes Konzert für kleines Orchester bietet im 2. Satz einzelnen Musikern noch einmal reiche Gelegenheit, ihre instrumentale Bravour zu Gehör zu bringen.
Das 1.Schlosskonzert findet am 7. November 2004, 11.00 Uhr traditionell im Schloss Sondershausen, Blauer Saal statt. Karten gibt es an allen bekannten Vorverkaufsstellen, und Reservierungen können Sie an der Theaterkasse unter (0 36 31) 98 34 52 vornehmen.
