Tag der offenen Tür in Klettenberg
Die Wirtschaft mit der Weide
Samstag, 16. September 2017, 14:29 Uhr
In Klettenberg öffnete heute die Lebenshilfe wieder einmal die Tore ihrer Werkstatt. Erstmals konnten dabei auch die neuen Räumlichkeiten von Gästen begutachtet werden. Bei bestem Wetter konnte man sich auch außerhalb der Werkstatt "verlieren"...
Ein schöner neuer Flachbau dominiert das Gelände der Nordthüringer Werkstätten in Klettenberg. Erst Ende Juni hatte man die frischen Räumlichkeiten bezogen, erklärte Werkstattleiter Karsten Sochurek, vier verschiedene Arbeitsgruppen sind hier am werkeln, vom Holzbau bis zur Metallverarbeitung.
Vergrößert hat man sich indes nicht, die 48 Plätze die man bisher zur Verfügung hatte finden auch im neuen Haus Platz. Neben kleinen Industrieaufträgen wie der Herstellung von Schraubverschlüssen arbeiten die zum Teil körperlich wie geistig Beeinträchtigten Mitarbeiter der Lebenshilfe in ihrer Werkstatt auch mit Holz und Weidenruten, fertigen Zaunelemente oder verpassen alten Stühlen neue Sitzflächen.
Seit 1996 ist die Lebenshilfe mit einer eigenen Werkstatt in Klettenberg aktiv, erinnerte sich heute Tilly Pape, Geschäftsführerin der Lebenshilfe. Die eigentlichen Anfänge reichen aber sogar bis in das Jahr 1992 zurück. Die Kirchgemeinde des Ortes konnte damals die Bewirtschaftung der Gewächshäuser einer alten Gärtnerei nicht mehr stemmen, die Lebenshilfe sprang ein.
Fleißig und Stolz auf der eigenen Hände Arbeit - in Klettenberg öffnete heute die Werkstatt der Lebenshilfe ihre Tore (Foto: Angelo Glashagel)
"Für uns ist das ein guter Standort", sagte Tilly Pape, so abgelegen wie Klettenberg erscheint ist es aus Sicht der Lebenshilfe gar nicht, für die eigenen Zulieferer liege Klettenberg fast schon zentral. Nur mit der Busanbindung an den weiteren Landkreis, das ist so eine Sache. Damit die Mitarbeiter ihren Weg nach Klettenberg finden musste man einen eigenen Fahrdienst organisieren, erklärte Pape.
Die Rohstoffe für die Korbflechterei wachsen direkt vor der Haustür, eine große "Weidenwirtschaft" gehört zur Werkstatt. Die dient nicht nur der Arbeit sondern auch dem Vergnügen - ein Labyrinth aus Weiden war am Tag der offenen Tür der Hit bei den jüngeren Besuchern und auch das "grüne Klassenzimmer" gleich nebenan fand Anklang.
Angelo Glashagel
Autor: redEin schöner neuer Flachbau dominiert das Gelände der Nordthüringer Werkstätten in Klettenberg. Erst Ende Juni hatte man die frischen Räumlichkeiten bezogen, erklärte Werkstattleiter Karsten Sochurek, vier verschiedene Arbeitsgruppen sind hier am werkeln, vom Holzbau bis zur Metallverarbeitung.
Vergrößert hat man sich indes nicht, die 48 Plätze die man bisher zur Verfügung hatte finden auch im neuen Haus Platz. Neben kleinen Industrieaufträgen wie der Herstellung von Schraubverschlüssen arbeiten die zum Teil körperlich wie geistig Beeinträchtigten Mitarbeiter der Lebenshilfe in ihrer Werkstatt auch mit Holz und Weidenruten, fertigen Zaunelemente oder verpassen alten Stühlen neue Sitzflächen.
Seit 1996 ist die Lebenshilfe mit einer eigenen Werkstatt in Klettenberg aktiv, erinnerte sich heute Tilly Pape, Geschäftsführerin der Lebenshilfe. Die eigentlichen Anfänge reichen aber sogar bis in das Jahr 1992 zurück. Die Kirchgemeinde des Ortes konnte damals die Bewirtschaftung der Gewächshäuser einer alten Gärtnerei nicht mehr stemmen, die Lebenshilfe sprang ein.
Fleißig und Stolz auf der eigenen Hände Arbeit - in Klettenberg öffnete heute die Werkstatt der Lebenshilfe ihre Tore (Foto: Angelo Glashagel)
"Für uns ist das ein guter Standort", sagte Tilly Pape, so abgelegen wie Klettenberg erscheint ist es aus Sicht der Lebenshilfe gar nicht, für die eigenen Zulieferer liege Klettenberg fast schon zentral. Nur mit der Busanbindung an den weiteren Landkreis, das ist so eine Sache. Damit die Mitarbeiter ihren Weg nach Klettenberg finden musste man einen eigenen Fahrdienst organisieren, erklärte Pape.
Die Rohstoffe für die Korbflechterei wachsen direkt vor der Haustür, eine große "Weidenwirtschaft" gehört zur Werkstatt. Die dient nicht nur der Arbeit sondern auch dem Vergnügen - ein Labyrinth aus Weiden war am Tag der offenen Tür der Hit bei den jüngeren Besuchern und auch das "grüne Klassenzimmer" gleich nebenan fand Anklang.
Angelo Glashagel




























