Industrie legte zu
Dienstag, 26. Oktober 2004, 11:39 Uhr
Nordhausen/Erfurt (nnz). So schecht wie oft behauptet, steht es um die Thüringer Wirtschaft gar nicht. Im Wachstum liegt unser Bundesland auf den vordereren Plätzen. Alle wichtigen Daten hat das statistische Landesamt für die nnz-Leser zusammengefaßt.
Von Januar bis August 2004 stieg der Umsatz in den größeren Thüringer Industriebetrieben1) gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum um 8,4 Prozent auf 15 Milliarden Euro. Der Anstieg fiel nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik deutlicher aus als in der Summe der neuen Bundesländer mit 8,0 Prozent. Der Umsatz in Deutschland erhöhte sich um 5,4 Prozent.
Im bundesweiten Ländervergleich erreichte Thüringen nach Schleswig-Holstein, dem Saarland, Sachsen und Sachsen-Anhalt den fünfthöchsten Umsatzzuwachs.
Der Auslandsumsatz, der deutlich mehr als ein Viertel des Gesamtumsatzes der Industrie in Thüringen umfasst, stieg im gleichen Zeitraum um 17,2 Prozent. In den Industriebetrieben aller neuen Bundesländer wurden 10,1 Prozent und in Deutschland 9,4 Prozent mehr Auslandsumsatz erzielt.
Nach Schleswig-Holstein, Sachsen-Anhalt und Hamburg rangierte Thüringen mit seinem Zuwachs im Auslandsgeschäft auf dem 4. Platz.
Die Exportquote Thüringens fiel mit 27,1 Prozent um über zwei Prozentpunkte höher aus als die der neuen Bundesländer. Das sind in etwa zwei Drittel des deutschlandweiten Wertes.
Beim Beschäftigtenzuwachs hatte Thüringen mit einem Plus von 2,0 Prozent weiterhin die Nase vorn. In den neuen Bundesländern wurde ein Anstieg um 1,0 Prozent ermittelt; in Deutschland ging die Beschäftigtenzahl um 2,1 Prozent zurück.
Thüringen lag damit vor Sachsen, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern an der Spitze aller Bundesländer.
Die unterschiedliche Beschäftigtenentwicklung blieb nicht ohne Einfluss auf die Umsatzproduktivität:
Der Umsatz je Beschäftigten stieg in Thüringen und im Durchschnitt der neuen Bundesländer geringer als im Bundesdurchschnitt. Im Vergleich der 16 Bundesländer rangierte Thüringen auf Platz 11.
Autor: nnzVon Januar bis August 2004 stieg der Umsatz in den größeren Thüringer Industriebetrieben1) gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum um 8,4 Prozent auf 15 Milliarden Euro. Der Anstieg fiel nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik deutlicher aus als in der Summe der neuen Bundesländer mit 8,0 Prozent. Der Umsatz in Deutschland erhöhte sich um 5,4 Prozent.
Im bundesweiten Ländervergleich erreichte Thüringen nach Schleswig-Holstein, dem Saarland, Sachsen und Sachsen-Anhalt den fünfthöchsten Umsatzzuwachs.
Der Auslandsumsatz, der deutlich mehr als ein Viertel des Gesamtumsatzes der Industrie in Thüringen umfasst, stieg im gleichen Zeitraum um 17,2 Prozent. In den Industriebetrieben aller neuen Bundesländer wurden 10,1 Prozent und in Deutschland 9,4 Prozent mehr Auslandsumsatz erzielt.
Nach Schleswig-Holstein, Sachsen-Anhalt und Hamburg rangierte Thüringen mit seinem Zuwachs im Auslandsgeschäft auf dem 4. Platz.
Die Exportquote Thüringens fiel mit 27,1 Prozent um über zwei Prozentpunkte höher aus als die der neuen Bundesländer. Das sind in etwa zwei Drittel des deutschlandweiten Wertes.
Beim Beschäftigtenzuwachs hatte Thüringen mit einem Plus von 2,0 Prozent weiterhin die Nase vorn. In den neuen Bundesländern wurde ein Anstieg um 1,0 Prozent ermittelt; in Deutschland ging die Beschäftigtenzahl um 2,1 Prozent zurück.
Thüringen lag damit vor Sachsen, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern an der Spitze aller Bundesländer.
Die unterschiedliche Beschäftigtenentwicklung blieb nicht ohne Einfluss auf die Umsatzproduktivität:
Der Umsatz je Beschäftigten stieg in Thüringen und im Durchschnitt der neuen Bundesländer geringer als im Bundesdurchschnitt. Im Vergleich der 16 Bundesländer rangierte Thüringen auf Platz 11.
