Leben wieder teurer geworden
Dienstag, 26. Oktober 2004, 11:18 Uhr
Nordhausen/Erfurt (nnz). Geiz ist geil, trotzdem ist wieder alles teurer geworden. Einzig Reisen kostet weniger. Was wie viel mehr kostet, die nnz verrät´s mit einem kostenlosen Klick.
Das Leben in Thüringen ist wieder teuerer geworden. Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik stiegen die Verbraucherpreise von Mitte September bis Mitte Oktober 2004 um 0,4 Prozent auf einen Indexstand von 107,0 auf der Basis des Jahresdurchschnitts 2000 = 100.
Der Verbraucherpreisindex in Deutschland wird sich nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes im Oktober 2004 gegenüber Oktober 2003 voraussichtlich ebenfalls um 2,1 Prozent erhöhen. Im Vergleich zum Vormonat wird ein Plus von 0,3 Prozent erwartet. 
Die Jahresteuerungsrate lag im Oktober dieses Jahres in Thüringen - wie im August - bei 2,1 Prozent. Das waren die höchsten Steigerungsraten in diesem Jahr.
Neben der Gesundheits- und Steuerreform wirken sich weiterhin die Preissteigerungen für Mineralölprodukte erhöhend auf die Teuerungsrate aus. Ohne Kraftstoffe und Heizöl hätte die Jahresteuerungsrate 1,5 Prozent betragen.
Gegenüber Oktober 2003 kosteten Kraftstoffe 12,5 Prozent mehr, leichtes Heizöl verteuerte sich um 35,6 Prozent.
Gegenüber September 2004 stiegen die Kraftstoffpreise um 5,0 Prozent. Leichtes Heizöl kostete im Vergleich zum Vormonat 11,7 Prozent mehr.
Im Sog der Mineralölpreise stiegen im Vergleich zum Vormonat auch die Preise für Gas (+ 2,0 Prozent) und feste Brennstoffe (+ 1,6 Prozent).
Das blieb nicht ohne Auswirkungen auf den Gesamtindex 'Wohnung, Wasser, Strom, Gas und andere Brennstoffe', der größten Ausgabeposition der Thüringer Verbraucher (rund 30 Prozent der Gesamtausgaben). Hier erhöhten sich die Aufwendungen gegenüber September 2004 um 0,7 Prozent.
Aber auch für 'Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke' mussten die Verbraucher im Oktober tiefer in die Tasche greifen als im September 2004. Der Preisanstieg in diesem Bereich betrug ebenfalls 0,7 Prozent.
Der Preisanstieg für Nahrungsmittel um + 0,7 Prozent resultierte u.a. aus Preiserhöhungen für Fleisch und Fleischwaren (+ 0,9 Prozent), Fisch und Fischwaren (+ 1,7 Prozent) sowie Obst (+ 2,2 Prozent) und Gemüse (+ 1,4 Prozent).
Für Fleisch und Fleischwaren stiegen die Preise u.a. für Fleischwurst (+ 2,5 Prozent), Putenschnitzel (+ 2,0 Prozent), Rindfleisch zum Kochen (+ 1,7 Prozent) und Schweinebauchfleisch (+ 1,7 Prozent).
Kabeljau wurde gegenüber September um 3,9 Prozent und Rotbarsch um 1,5 Prozent teuerer.
Höhere Preise als im Vormonat mussten auch für Obst u.a. Bananen (+ 14,3 Prozent), Grapefruits (+ 6,0 Prozent) und Kiwis (+ 4,0 Prozent) gezahlt werden.
Völlig entgegen gesetzt entwickelten sich im Oktober im Vergleich zum Vormonat die Preise für Gemüse. Preissteigerungen u.a. für Salatgurken (+ 30,5 Prozent), Tomaten (+ 17,4 Prozent), Blumenkohl (+ 16,9 Prozent) und Paprikaschoten (+ 7,7 Prozent) standen Preisnachlässe für Zwiebeln (- 6,4 Prozent), Kartoffeln (- 5,6 Prozent) und Kopfsalat (- 5,3 Prozent) gegenüber.
Im Oktober zogen die Preise für 'Bekleidung und Schuhe' (+ 0,3 Prozent) noch einmal an.
Während für Bekleidung und Bekleidungsstoffe (+ 0,5 Prozent) ein leichter Preisanstieg zu verzeichnen war, gingen die Preise für Schuhe (- 0,2 Prozent) zurück.
Bei Bekleidung stiegen die Preise u.a. für nachstehende Waren: Damen-Hosenanzug (+ 5,9 Prozent), Herren-Sakko (+ 3,1 Prozent), Damen-Kleid (+ 2,6 Prozent) und Anorak für Knaben (+ 2,3 Prozent).
Gegenüber September 2004 gab es im Oktober Preisnachlässe u.a. im Bereich 'Freizeit, Unterhaltung und Kultur' (- 0,6 Prozent) sowie 'Andere Waren und Dienstleistungen (Körperpflege, persönliche Gebrauchsgegenstände, Versicherungsleistungen, Gebühren u.Ä.)' (- 0,4 Prozent).
Hauptursache für diese rückläufige Preisentwicklung im Bereich 'Freizeit, Unterhaltung' waren die saisonbedingten Preissenkungen für Pauschalreisen (- 3,6 Prozent).
Autor: nnzDas Leben in Thüringen ist wieder teuerer geworden. Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik stiegen die Verbraucherpreise von Mitte September bis Mitte Oktober 2004 um 0,4 Prozent auf einen Indexstand von 107,0 auf der Basis des Jahresdurchschnitts 2000 = 100.
Der Verbraucherpreisindex in Deutschland wird sich nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes im Oktober 2004 gegenüber Oktober 2003 voraussichtlich ebenfalls um 2,1 Prozent erhöhen. Im Vergleich zum Vormonat wird ein Plus von 0,3 Prozent erwartet. 
Die Jahresteuerungsrate lag im Oktober dieses Jahres in Thüringen - wie im August - bei 2,1 Prozent. Das waren die höchsten Steigerungsraten in diesem Jahr.
Neben der Gesundheits- und Steuerreform wirken sich weiterhin die Preissteigerungen für Mineralölprodukte erhöhend auf die Teuerungsrate aus. Ohne Kraftstoffe und Heizöl hätte die Jahresteuerungsrate 1,5 Prozent betragen.
Gegenüber Oktober 2003 kosteten Kraftstoffe 12,5 Prozent mehr, leichtes Heizöl verteuerte sich um 35,6 Prozent.
Gegenüber September 2004 stiegen die Kraftstoffpreise um 5,0 Prozent. Leichtes Heizöl kostete im Vergleich zum Vormonat 11,7 Prozent mehr.
Im Sog der Mineralölpreise stiegen im Vergleich zum Vormonat auch die Preise für Gas (+ 2,0 Prozent) und feste Brennstoffe (+ 1,6 Prozent).
Das blieb nicht ohne Auswirkungen auf den Gesamtindex 'Wohnung, Wasser, Strom, Gas und andere Brennstoffe', der größten Ausgabeposition der Thüringer Verbraucher (rund 30 Prozent der Gesamtausgaben). Hier erhöhten sich die Aufwendungen gegenüber September 2004 um 0,7 Prozent.
Aber auch für 'Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke' mussten die Verbraucher im Oktober tiefer in die Tasche greifen als im September 2004. Der Preisanstieg in diesem Bereich betrug ebenfalls 0,7 Prozent.
Der Preisanstieg für Nahrungsmittel um + 0,7 Prozent resultierte u.a. aus Preiserhöhungen für Fleisch und Fleischwaren (+ 0,9 Prozent), Fisch und Fischwaren (+ 1,7 Prozent) sowie Obst (+ 2,2 Prozent) und Gemüse (+ 1,4 Prozent).
Für Fleisch und Fleischwaren stiegen die Preise u.a. für Fleischwurst (+ 2,5 Prozent), Putenschnitzel (+ 2,0 Prozent), Rindfleisch zum Kochen (+ 1,7 Prozent) und Schweinebauchfleisch (+ 1,7 Prozent).
Kabeljau wurde gegenüber September um 3,9 Prozent und Rotbarsch um 1,5 Prozent teuerer.
Höhere Preise als im Vormonat mussten auch für Obst u.a. Bananen (+ 14,3 Prozent), Grapefruits (+ 6,0 Prozent) und Kiwis (+ 4,0 Prozent) gezahlt werden.
Völlig entgegen gesetzt entwickelten sich im Oktober im Vergleich zum Vormonat die Preise für Gemüse. Preissteigerungen u.a. für Salatgurken (+ 30,5 Prozent), Tomaten (+ 17,4 Prozent), Blumenkohl (+ 16,9 Prozent) und Paprikaschoten (+ 7,7 Prozent) standen Preisnachlässe für Zwiebeln (- 6,4 Prozent), Kartoffeln (- 5,6 Prozent) und Kopfsalat (- 5,3 Prozent) gegenüber.
Im Oktober zogen die Preise für 'Bekleidung und Schuhe' (+ 0,3 Prozent) noch einmal an.
Während für Bekleidung und Bekleidungsstoffe (+ 0,5 Prozent) ein leichter Preisanstieg zu verzeichnen war, gingen die Preise für Schuhe (- 0,2 Prozent) zurück.
Bei Bekleidung stiegen die Preise u.a. für nachstehende Waren: Damen-Hosenanzug (+ 5,9 Prozent), Herren-Sakko (+ 3,1 Prozent), Damen-Kleid (+ 2,6 Prozent) und Anorak für Knaben (+ 2,3 Prozent).
Gegenüber September 2004 gab es im Oktober Preisnachlässe u.a. im Bereich 'Freizeit, Unterhaltung und Kultur' (- 0,6 Prozent) sowie 'Andere Waren und Dienstleistungen (Körperpflege, persönliche Gebrauchsgegenstände, Versicherungsleistungen, Gebühren u.Ä.)' (- 0,4 Prozent).
Hauptursache für diese rückläufige Preisentwicklung im Bereich 'Freizeit, Unterhaltung' waren die saisonbedingten Preissenkungen für Pauschalreisen (- 3,6 Prozent).
