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Samstag, 23. Oktober 2004, 16:57 Uhr
Nordhausen (nnz). Wenn man einen Lauf hat, dann gewinnt man einfach alles: So oder ein wenig anders lautet eine Fußball-Weisheit. Die sollte heute auch auf Wacker Nordhausen zutreffen...


Die Jungs von Trainer Etzrodt hatten heute im Albert-Kuntz-Sportpark die Mannschaft von Vimaria Weimar zu Gast. Und: sie hatten ein leichtes Spiel. Die 331 Zuschauer aber, die mussten bis zur 26. Minute warten, ehe es Wacker zum ersten Mal im Gästegehäuse „klingeln“ ließ. Einen scharfen Schuß von Pohl konnte der Weimarer Schlußmann zwar noch abwehren, doch gegen den zirkusreifen Fallrückzieher von Aschenschwandter, der den Ball unter die Latte knallte, war der machtlos. Nur acht Minuten später wurde Pistorius von Kulbacki angespielt, der das runde Leder ins lange Eck beförderte. In der 38. Minute dann eine scharfe Flanke von Pistorius in den Strafraum der Weimarer und diesmal war es Pohl, der mit seinem Fuß dem Ball die entscheidende Richtungsänderung verpasste (3:0).

Vor der Pause dann noch eine umstrittene Entscheidung des Unparteiischen. Mey wurde von Ludwig gefoult, Elfmeter! Beobachter hatten das Foulspiel allerdings vor der Strafraumgrenze gesehen, aber Lange traf vom Punkt und verkürzte auf 3:1 in der 44. Minute.

Nach der Halbzeitpause hatten die Gäste aus Weimar zwar noch recht gute Chancen, doch gerade in der „Sturm- und Drangphase“ der Weimarer stand Braun goldrichtig und konnte per Kopfstoß auf 4:1 erhöhen. Da waren 55 Minuten gespielt. In der darauffolgenden Zeit hatte der Gastgeber noch zahlreiche Chancen, um etwas für sein Torverhältnis zu tun, doch viele Chancen wurden recht leichtsinnig vergeben. Auch der Schiri hatte vermutlich was gegen einen höheren Wacker-Sieg, er gab zwei Elfer für Kulbacki nicht. Dem Polen war dann doch noch sein Tor in diesem Spiel vergönnt. Zwei Minuten vor dem Abpfiff spitzelte er sitzend den Ball ins Weimarer Tor (5:1). Wacker bleibt damit weiterhin klarer Tabellenführer und hat seinen Lauf...
Autor: nnz

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