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Stadt hat reagiert

Freitag, 22. Oktober 2004, 15:07 Uhr
Nordhausen (nnz). Der Wanderweg im Gumpetal wurde gesperrt (nnz berichete). Die Grünen haben bei der Stadt nachgefragt und eine Antwort dazu erhalten. Diese möchten sie heute den nnz-Lesern mitteilen.

Auf die Presseinformation der Bündnisgrünen vom 14.09.04 bezüglich des gesperrten Wanderweges vom Kirschweg in die Gumpe hat die Stadt auf Nachfragen von Gisela Hartmann vom Kreisvorstand jetzt reagiert. Nach Aussage von Herrn Beyse hat ein Verkauf der Grundstücke von Privat zu Privat stattgefunden, auf den die Stadt keinen Einfluss gehabt hätte, da keine öffentlich rechtliche Widmung vorgelegen und es damit auch kein Vorkaufsrecht der Stadt gegeben habe.

Diese Meinung teilt Bündnis 90/ Grüne nicht:
Für den Zugang zu öffentlichen Wegen, wie es im vorliegenden Falle gegeben ist, ist es unerheblich, wer Eigentümer des betroffenen Grundstückes ist. Der Weg ist dann öffentlich rechtlich gewidmet, wenn ein langjähriges Gewohnheitsrecht vorliegt. Dass die Stadt ein Vorkaufsrecht nicht in Anspruch nehmen konnte, ist damit ebenfalls gegenstandslos.

Bündnis 90/Die Grünen wird im Auftrag und im Interesse zahlreicher Nordhäuser aber auch von Gästen und Touristen den Antrag auf Wiederherstellung der Nutzbarkeit dieses Weges bei der Stadt stellen, da im vorliegenden Fall eine gewohnheitsrechtliche Nutzung im Interesse der Allgemeinheit besteht erklärt Gisela Hartmann.
Autor: nnz

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