Nicht einfach hinnehmen
Freitag, 22. Oktober 2004, 08:03 Uhr
Nordhausen/Leinefelde. In Leinefelde will die braune NPD ihren Bundesparteitag abhalten. Dagegen wehren sich auch die Bündnisgrünen des Eichsfeldes.
Die GRÜNEN des Eichsfelds begrüßen es, dass die Stadt Leinefelde standhaft gegenüber einer Durchführung des beabsichtigten NPD-Bundesparteitages in der Leinestadt bleiben will und es nicht einfach hin nimmt, vom braunen Sumpf überschwemmt zu werden.
"Ganz abgesehen von den nicht nur ärgerlichen, ewig gestrigen und leeren Parolen birgt das Auftreten extrem rechter Parteien auch die Gefahr eines Image-Schadens für die ganze Region mit sich - so wie wir es im Moment in Sachsen sehen," erklärte Michael Hoffmeier von den Eichsfelder GRÜNEN gegenüber der nnz.
Fraglich ist, was die NPD bewogen haben kann, ihren Parteitag im Eichsfeld durchführen zu wollen? Vielleicht ist es die räumliche Nähe zu einem bundesweit bekannten Neonazi? "Dieser hat es bedauerlicherweise vorgezogen von Niedersachsen, wo ihm und seiner Organisation der Wind des Widerstandes entgegen wehte, in den Heimatkreis unseres Ministerpräsidenten überzusiedeln", so Hoffmeier weiter.
Sollte es trotzdem zu diesem Parteitag kommen, der wieder ein Stück dazu beitragen soll, gefährliches rechtes Gedankengut hoffähig zu machen, stellt sich BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Eichsfeld an die Seite der demokratischen Kräfte, die sich diesem Treiben entgegen stellen.
Autor: nnzDie GRÜNEN des Eichsfelds begrüßen es, dass die Stadt Leinefelde standhaft gegenüber einer Durchführung des beabsichtigten NPD-Bundesparteitages in der Leinestadt bleiben will und es nicht einfach hin nimmt, vom braunen Sumpf überschwemmt zu werden.
"Ganz abgesehen von den nicht nur ärgerlichen, ewig gestrigen und leeren Parolen birgt das Auftreten extrem rechter Parteien auch die Gefahr eines Image-Schadens für die ganze Region mit sich - so wie wir es im Moment in Sachsen sehen," erklärte Michael Hoffmeier von den Eichsfelder GRÜNEN gegenüber der nnz.
Fraglich ist, was die NPD bewogen haben kann, ihren Parteitag im Eichsfeld durchführen zu wollen? Vielleicht ist es die räumliche Nähe zu einem bundesweit bekannten Neonazi? "Dieser hat es bedauerlicherweise vorgezogen von Niedersachsen, wo ihm und seiner Organisation der Wind des Widerstandes entgegen wehte, in den Heimatkreis unseres Ministerpräsidenten überzusiedeln", so Hoffmeier weiter.
Sollte es trotzdem zu diesem Parteitag kommen, der wieder ein Stück dazu beitragen soll, gefährliches rechtes Gedankengut hoffähig zu machen, stellt sich BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Eichsfeld an die Seite der demokratischen Kräfte, die sich diesem Treiben entgegen stellen.
