Oberbürgermeisterwahl 2017
Bürger sollen selbst entscheiden
Montag, 28. August 2017, 17:24 Uhr
Die nnz hatte heute über ein ÖPNV-Symposium der Verkehrsbetriebe berichtet. Dabei brachte Inge Klaan auch das sogenannte Bürgerticket ins Gespräch. Dazu ein Statement von Kai Buchmann...
Ganz aktiv im Oberbürgermeisterwahlkampf ist die CDU-Kandidatin. Jetzt hat sie das sog. Bürgerticket als eine Finanzierungsmöglichkeit für den öffentlichen Nahverkehr entdeckt. Innerhalb der Bürgerdiskussion um den IBA-Standort Nordhausen war dies eine der Forderungen der überwiegenden Mehrheit der beteiligten Bürger, behauptet sie.
Das Bürgerticket ist ein Festpreis fürs Bus- und Straßenbahnfahren in Nordhausen, der von allen Nordhäuser Einwohnern mit einer festen monatlichen Abgabe finanziert werden soll, egal ob sie den ÖPNV nutzen oder nicht. Ihre Schlussfolgerungen aus der Studie wolle die Kandidatin dann nach ihrer Wahl zur Oberbürgermeisterin den Bürgern vorlegen.
Das ist der Unterschied zur direkten Demokratie bzw. von mir angestrebten Bürgerbeteiligung. Dort könnte man die Bürger über derart finanziell einschneidende Maßnahmen vorab abstimmen lassen.
Wenn die Bürgerinnen und Bürger wirklich das Bedürfnis hätten, jeden Monat eine Nahverkehrssteuer zwischen 8 bis 17 Euro zu entrichten, wäre der Wunsch bestimmt schon an die Stadtverwaltung herangetragen worden.
Nordhausen kann in den nächsten sechs Jahren sehr vieles gebrauchen, aber keine monatliche Steuer auf Bus und Straßenbahn. Nordhausen braucht neue Ideen, nicht neue Bürgerabgaben. Fangen wir am 10. September damit an. Nordhausen hat die Wahl.
Kai Buchmann
Autor: redGanz aktiv im Oberbürgermeisterwahlkampf ist die CDU-Kandidatin. Jetzt hat sie das sog. Bürgerticket als eine Finanzierungsmöglichkeit für den öffentlichen Nahverkehr entdeckt. Innerhalb der Bürgerdiskussion um den IBA-Standort Nordhausen war dies eine der Forderungen der überwiegenden Mehrheit der beteiligten Bürger, behauptet sie.
Das Bürgerticket ist ein Festpreis fürs Bus- und Straßenbahnfahren in Nordhausen, der von allen Nordhäuser Einwohnern mit einer festen monatlichen Abgabe finanziert werden soll, egal ob sie den ÖPNV nutzen oder nicht. Ihre Schlussfolgerungen aus der Studie wolle die Kandidatin dann nach ihrer Wahl zur Oberbürgermeisterin den Bürgern vorlegen.
Das ist der Unterschied zur direkten Demokratie bzw. von mir angestrebten Bürgerbeteiligung. Dort könnte man die Bürger über derart finanziell einschneidende Maßnahmen vorab abstimmen lassen.
Wenn die Bürgerinnen und Bürger wirklich das Bedürfnis hätten, jeden Monat eine Nahverkehrssteuer zwischen 8 bis 17 Euro zu entrichten, wäre der Wunsch bestimmt schon an die Stadtverwaltung herangetragen worden.
Nordhausen kann in den nächsten sechs Jahren sehr vieles gebrauchen, aber keine monatliche Steuer auf Bus und Straßenbahn. Nordhausen braucht neue Ideen, nicht neue Bürgerabgaben. Fangen wir am 10. September damit an. Nordhausen hat die Wahl.
Kai Buchmann
