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Warnzeichen erkennen

Dienstag, 19. Oktober 2004, 12:57 Uhr
Nordhausen (nnz). Im Rahmen der 3. Bundesweiten Aktionswoche „In Würde altern“ vom 25. bis 30. Oktober 2004 informiert das Gesundheitsamt der Kreisverwaltung über die Alzheimer-Krankheit und ihre Früherkennung. Was es genau an Informationen geben wird, das hat jetzt Ihrer nnz erfahren.


Was sind Warnzeichen, die man ernst nehmen sollte? Warum ist die Früherkennung so wichtig? Was sind Risikofaktoren? Zu solchen und weiteren Fragen werden ausführliche Ratgeberbroschüren und Informationsblätter im Foyer des Landratsamtes, Behringstraße 3 angeboten.

Neue Telefonnummern kann man sich mehr so gut merken wie früher. Man begegnet Menschen, erkennt die Gesichter, aber der dazugehörige Name will einem partout nicht mehr einfallen. Sind es bereits Anzeichen einer Alzheimer-Demenz, wenn man mit zunehmendem Lebensalter immer vergesslicher wird? Ist es normal, wenn ältere Menschen starrsinnig werden und zunehmend nörgeln?

Bei vielen Menschen wächst die Angst vor der Alzheimer-Demenz, einer Erkrankung des Gehirns, die nicht nur das Gedächtnis schwinden lässt, sondern oft auch die Persönlichkeit auf dramatische Weise verändert. In den meisten Fällen ist diese Sorge unbegründet, aber bereits mehr als eine Million Bundesbürger leiden schon heute an einer Demenz.

Dass eine Alzheimer-Demenz möglichst früh entdeckt wird, ist deshalb so wichtig, weil gerade im Anfangsstadium die vorhandenen Therapien am wirkungsvollsten helfen können. Viele Menschen wissen aber nicht, dass den Ärzten bewährten Testverfahren zur Verfügung stehen, mit denen relativ rasch beurteilt werden kann, wie es um die geistige Leistungsfähigkeit bestellt ist.

Nur wenigen ist auch bekannt, dass sozialer Rückzug, zunehmendes Misstrauen, Feindseligkeit und Aggressivität Symptome einer Alzheimer-Demenz sein können. Der erste Weg sollte daher immer zum Arzt führen, um mit ihm über vorhandene Verdachtsmomente zu sprechen.
Autor: nnz

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