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Nicht zufrieden

Dienstag, 19. Oktober 2004, 10:59 Uhr
Nordhausen (nnz). Während bislang über die Hälfte der Anträge auf das Arbeitslosengeld bei der Agentur für Arbeit in Nordhausen eingegangen sind, ist die Rücklaufquote im Nordhäuser Landratsamt absolut nicht zufriedenstellend. Die nnz mit Einzelheiten...


Das Landratsamt an der Behringstraße hat in den zurückliegenden Tagen die letzten Antragsformulare an die Sozialhilfeempfäger verschickt. Die Schreiben waren mit einem Terminvorschlag zur Abgabe versehen. Das war notwendig geworden, weil die Rückläufquote bei den Empfängern von Sozialhilfe alles andere als zufriedenstellend sei, so die zweite Beigeordnete der Kreisverwaltung, Loni Grünwald (PDS), zur nnz. In konkreten Zahlen ausgedrückt: Bislang ist etwas mehr als ein Viertel der abgeschickten Anträge auch ausgefüllt zurückgekommen.

Grünwald erinnert daran, daß es ab dem 1. Januar kein Sozialamt mehr gebe. Wer seine Anträge nicht ausfülle und abgebe, der verliere ab dem kommenden Jahr sämtliche Ansprüche. Da gibt es dann schlicht und ergreifend kein Geld. Loni Grünwald appelliert auch an die Betroffenen, die Hilfe beim Ausfüllen der Anträge, die in vielen Orten des Landkreises angeboten wird, in Anspruch zu nehmen.

Ab dem kommenden Montag soll mit der Eingabe der Anträge in die neue Software begonnen werden. Experten rechnen pro Antrag mit einer Eingabezeit von knapp einer Stunde. „Dann sind Überstunden und zusätzliche Schichten in der Agentur für Arbeit unumgänglich!“. Die Bescheide sollen bis zum 10. Dezember komplett erstellt sein, dann werden sie verschickt und landen bei den Betroffenen so zusagen unterm Weihnachtsbaum.
Autor: nnz

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