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Auf Wanderschaft

Montag, 18. Oktober 2004, 18:03 Uhr
Nordhausen (nnz). Die großen Parteien in Nordhausen sind in diesen Tagen auf Wanderschaft. Vielmehr ziehen ihre Büros und Geschäftsstellen um. Die erste Partei, die scheinbar angekommen ist, das ist die SPD...


Auf Wanderschaft (Foto: nnz) Auf Wanderschaft (Foto: nnz)

Die Geschäftsstelle der SPD und das Büro der Landtagsabgeordneten Dagmar Becker, das alles war bisher in der Gerhart-Hauptmann-Straße zu finden. Nicht mehr passend, dachten sich die Sozialdemokraten und schmiedeten Umzugspläne. Nun sind das Büro und die Geschäftsstelle von Dagmar Becker seit heute in der Oscar-Cohn-Straße zu finden. Man ist quasi von einem Rand der Rolandstadt an den anderen gezogen, zumindest hat man das Hinterhof-Dasein verlassen. Zwar können die Sozis und natürlich auch die anderen Bürger der Stadt und des Landkreises sowohl mit dem Bus, der Straßenbahn, der Harzquerbahn als auch mit dem normalen Zug zur montäglichen Sprechstunde fahren, doch Randlage bleibt Randlage. Die wollten heute denn auch alte und junge Sozialdemokraten begutachten, auch andere Parteien waren zu finden. Die PDS des Landkreises Nordhausen war zum Beispiel durch Birgit Keller vertreten, die Landtagsfraktion der Sozialisten repräsentierte Werner Buse. Auch Landrat Joachim Claus (CDU) war zur Einweihung gekommen. Aus der eigenen Landtagsfraktion machten Walter Pilger und Eckhardt Ohl ihre Aufwartung.

Doch zurück zum Umzug der Parteien. Richtig unters Volk mischen wollen sich die Nordhäuser Sozialisten. Die PDS hat zwar in der Nebelung-Straße ihre Geschäftsstelle, doch ein zweiter Anlaufpunkt wird in der Altstadt hinzukommen. In der Barfüßerstraße soll das Wahlkreisbüro von Landtagsabgeordneten Werner Buse hinzukommen. Die Sozialisten setzen hier vor allem auf Kontakte. Im Visier haben sie junge Leute, Gymnasiasten. Mitten drin statt nur dabei – so das Motto der PDS mit dem neuen Büro.

Auch die Christdemokraten sind derzeit auf Suche nach neuen Räumen für die Kreisgeschäftsstelle, die bislang in der Käthe-Kollwitz-Straße untergebracht ist. Der Standort ist vor allem verkehrstechnisch günstig, wohl aber lassen die Räumlichkeiten nach heutigen Maßstäben doch eher zu wünschen übrig. Ob nun neue Räume gefunden werden oder nicht, eine Geschäftsstelle am Rande der Stadt wird es mit Kreisgeschäftsführer Maik Schröter nicht geben.
Autor: nnz

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