SELTEN ZU FINDEN: PARADIESE FÜR INSEKTEN
Da lacht nicht nur des Imkers Herz
Donnerstag, 10. August 2017, 10:13 Uhr
Nicht nur dem Imker lacht das Herz. Jeder Naturliebhaber würde sich freuen, wenn er am Stadtausgang in Richtung Auleben linksseitig die Blumenwiese erblickt. Welch ein Paradies für Bienen, Hummeln, Schmetterlinge und zahlreicher anderer Insekten, meint Kurt Frank...
Heringen.Wo findet man in unserer ausgeräumten und weitgehend leblosen Landschaft mit ihren Monokulturen noch so einen bunten Farbenteppich voller Blumen, untersetzt mit verschiedenen blühenden Kleesorten. Es summt an warmen Tagen nur so von fleißigen Honigsammlern aller Art, die sich das Terrain mit verschiedenartigen Schmetterlingen teilen.
Es gehört wohl dem Agrarbetrieb, meinte ein junger Mann, der gerade nebenan im Kleingarten Rasen mähte. Sollte es so sein, hat das landwirtschaftliche Unternehmen ein Herz für die Natur. Dies umso mehr angesichts der Informationen in den Medien in diesen Tagen. Sie zeichnen ein Bild über ein erschreckendes Artensterben, wie man es bislang nicht kannte.
Monokulturen und Chemiekeulen bedeuten weniger Insekten, Vögel, Bienen. Einen Verlust von 80 Prozent in den letzten 15 Jahren, besagen Forschungen. Feldlerche, Rebhuhn, Hase wurden zur Rarität. Mit Blumenwiesen wie in Heringen, dem Pflanzen von Beerensträuchern und mit so genannten Lerchenfenstern will man jetzt gegensteuern, weiteren Artensterben Einhalt gebieten.
Blühende Wiesen bei Heringen – ein Paradies für allerlei nützliche Insekten. Foto: Kurt Frank
Noch – leider – sind es einzelne Beispiele, die sich im Landkreis finden. Neben Agrarbetrieben wollte sich auch der Vorstand der Kreisjägerschaft um Aktivitäten bemühen. Jagd sei mehr als Hege mit der Waffe, verkündeten, viel sagend, Vorsitzender Torsten Meißner und Christian Büchting.
Man wolle mithelfen, Beerensträucher als Vogelnahrung anzupflanzen, beim Anlegen von Blühstreifen behilflich sein, bedrohte Arten intensiver schützen helfen, auch öffentlich wirksamer werden. Da gebe es Beispiele. Kein einziges wurde uns bislang mitgeteilt.
Wo sind sie noch zu finden, die Bemühungen zum Schutz von Wildkräutern, Insekten, Vögeln. Die der Helme-Stadt dürften doch nicht einmalig sein.
Kurt Frank
Autor: redHeringen.Wo findet man in unserer ausgeräumten und weitgehend leblosen Landschaft mit ihren Monokulturen noch so einen bunten Farbenteppich voller Blumen, untersetzt mit verschiedenen blühenden Kleesorten. Es summt an warmen Tagen nur so von fleißigen Honigsammlern aller Art, die sich das Terrain mit verschiedenartigen Schmetterlingen teilen.
Es gehört wohl dem Agrarbetrieb, meinte ein junger Mann, der gerade nebenan im Kleingarten Rasen mähte. Sollte es so sein, hat das landwirtschaftliche Unternehmen ein Herz für die Natur. Dies umso mehr angesichts der Informationen in den Medien in diesen Tagen. Sie zeichnen ein Bild über ein erschreckendes Artensterben, wie man es bislang nicht kannte.
Monokulturen und Chemiekeulen bedeuten weniger Insekten, Vögel, Bienen. Einen Verlust von 80 Prozent in den letzten 15 Jahren, besagen Forschungen. Feldlerche, Rebhuhn, Hase wurden zur Rarität. Mit Blumenwiesen wie in Heringen, dem Pflanzen von Beerensträuchern und mit so genannten Lerchenfenstern will man jetzt gegensteuern, weiteren Artensterben Einhalt gebieten.
Blühende Wiesen bei Heringen – ein Paradies für allerlei nützliche Insekten. Foto: Kurt Frank
Noch – leider – sind es einzelne Beispiele, die sich im Landkreis finden. Neben Agrarbetrieben wollte sich auch der Vorstand der Kreisjägerschaft um Aktivitäten bemühen. Jagd sei mehr als Hege mit der Waffe, verkündeten, viel sagend, Vorsitzender Torsten Meißner und Christian Büchting.
Man wolle mithelfen, Beerensträucher als Vogelnahrung anzupflanzen, beim Anlegen von Blühstreifen behilflich sein, bedrohte Arten intensiver schützen helfen, auch öffentlich wirksamer werden. Da gebe es Beispiele. Kein einziges wurde uns bislang mitgeteilt.
Wo sind sie noch zu finden, die Bemühungen zum Schutz von Wildkräutern, Insekten, Vögeln. Die der Helme-Stadt dürften doch nicht einmalig sein.
Kurt Frank

