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Spannendes barockes WANDELKONZERT in Frauenbergkirche & Marktkirche

Sommerkonzert in Ellrich

Dienstag, 08. August 2017, 10:52 Uhr
Am 20. August 2017 werden in einem sommerlichen Wandel-Konzert in Ellrich die weltberühmten Barockkomponisten G. Ph. Telemann und G. Fr. Händel vorgestellt. Natürlich wird auch musiziert. Verantwortlich dafür ist das Duo Vimaris (Mirjam & Wieland Meinhold) aus Weimar...

Mirjam & Wieland Meinhold (Foto: privat) Mirjam & Wieland Meinhold (Foto: privat)

So zunächst um 16:00 Uhr in der evangelischen Frauenbergkirche mit graziler und barocker Eleganz, denn zu seinen Lebzeiten war er berühmter als Johann Sebastian Bach und doch zugleich mit ihm befreundet:
Georg Philipp Telemann (1681 - 1767). Seine Musik war so beliebt, dass er damit reich werden konnte. Das versteht man schnell, wenn man seine Choralvorspiele, frechen Kantaten, Arien, Ouvertüren, Intermezzi und zauberhaften Flötensonaten hört. Ein reizvolles Thema zum 250. Todestag Telemanns!

Nach kurzem Spaziergang in der evangelischen Marktkirche um 17 Uhr: Was haben die alten Briten und Händel miteinander zu tun? Zugespitzt: Der Deutsche aus Halle an der Saale ist ihr größter Komponist! Den Drang Englands nach festlicher Musik erfüllte der schwergewichtige Barockkomponist nicht nur mit der Feuerwerks- und Wassermusik, seine oppulenten Oratorien in St. Pauls Cathedral waren für die Londoner Anlass genug, ihn auf dem "silbernen Tablett" zu tragen. Orgelbearbeitungen von Händel in Verbindung mit seinem "Hallelujah", seinen aparten Flötenstücken und Ausschnitten aus seinem "Messias, gepaart mit seinem Famous Largo, Ouvertüre und Doppelfuge g-Moll, aber auch Pifa und Sarabande. Das dürfte seine Wirkung kaum verfehlen.

Es musiziert in beiden Orten das Duo Vimaris (Mirjam & Wieland Meinhold) aus Weimar. Zuvor, bei einer Orgelführung bereits um 15:15 Uhr in der Frauenbergkirche erläutert unter dem Motto "Klangmajestät - Besuch bei der Königin" der Weimarer Universitäts-Organist Wieland Meinhold die "Königinnen der Instrumente" hautnah. Direkt neben dem Spieltisch des Instrumentes hat man Gelegenheit zu erfahren, wie der höchste, wie der tiefste Ton klingt. Wie viele Pfeifen stehen in dem Instrument? Wie funktioniert die Übertragung zwischen Taste und Ventil? Wie schwer ist so eine Orgel?... usw.. Immer wieder fesseln diese unterhaltsamen Orgelführungen die Gäste.
Autor: nnz

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