Niedergekämpft
Montag, 11. Oktober 2004, 10:22 Uhr
Nordhausen (nnz). Mit drei wertvollen Auswärtspunkten kehrten die Eishockey-Spieler des Braunlager SC/Harz vom Spiel beim Adendorfer EC zurück. Für die nnz hat Rolf Koch die Partie begleitet.
Nach spannenden 60 Minuten, in denen die schnelle und gutklasige Partie hin und her wogte, hatten am Ende die Wölfe die Nase vorne und siegten mit 7:5 (2:2, 2:2, 1:3). Die Harzer zeigten dabei eine hervorragende Moral und viel Kampfgeist, mussten sie doch mehr als einmal einen Rückstand aufholen.
Der BSC brauchte zu Beginn etwas Zeit, um in das Spiel zu finden. Früh hatte Spartak Olenberg für die Gastgeber getroffen (3.), doch nach dem 1:1-Ausgleich durch Andrew Haussler (14.) waren auch die Wölfe voll da. Die erneute Adendorfer Führung durch Denny Böttger (19.) konterte Riccardo Siegert nach toller Vorarbeit von Haussler noch in der selben Minute.
Auch im zweiten Durchgang mussten die Wölfe einen frühen Rückstand schlucken, diesmal hatte Dennis Loschkin getroffen (21.). Doch nachdem Paul Schulz noch ausgelassen hatte, war wiederum Siegert erfolgreich (26.). Wenig später lag der BSC gar das erste Mal in Führung, Alexander Deibert hatte gegen seinen ehemaligen Verein eingenetzt. Diesmal lag es am AEC, zurück zuschlagen, und die Heidjer taten dies in Person von Marcus Pettersson, der in Überzahl vollstreckte.
Nach 45 Minuten schienen die Adendorfer vor rund 800 Zuschauern auf die Siegerstraße einzubiegen, als Olenberg zum 5:4 traf. Doch die Braulager wehrten sich und Haussler schaffte in der letzten Sekunde eines Power-Plays den wichtigen Ausgleich (48.). Chancen, um in Führung zu gehen, boten sich in der Folge beiden Teams. Erst Maximilian Müller brachte dann aber nach einem schön herausgespielten Angriff die Scheibe zum umjubelten 6:5 im Adendorfer Gehäuse unter (55.). Der AEC hatte in der Folge einige Möglichkeiten zum Ausgleich, scheiterte aber an Roland Schröder, während Haussler bei einem Break nur den Pfosten traf. Als schließlich Deibert 20 Sekunden vor Schluss nach einem Konter noch zum 7:5 für die Wölfe traf, war der Auswärtssieg in trockenen Tüchern.
Nach dem ersten Sechs-Punkte-Wochenende der Saison strebt der BSC nun auch beim anstehenden Hamburger Doppelpack die volle Ausbeute an. Während am kommenden Freitag die Crocodiles zu Gast am Wurmberg sind, steht am Sonntag das Auswärtsspiel beim HSV an.
Tore: 1:0 Olenberg (Böttger, Richardt) 2:23, 1:1 Haussler (Siegert, Deibert) 13:00, 2:1 Böttger (Loschkin) 18:09, 2:2 Siegert (Haussler) 18:41, 3:2 Loschkin (Schmidt, Böttger) 4-4 20:54, 3:3 Siegert (Adamec) 25:14, 3:4 Deibert (Adamec) 27:18, 4:4 Pettersson (Michels) 5-4 32:36, 5:4 Olenberg (Loschkin, Böttger) 44:28, 5:5 Haussler (Siegert) 5-4 47:28, 5:6 Müller (Grondey, Salzmann) 54:24, 5:7 Deibert (Siegert, Horlacher) 59:42
Strafen: Adendorf 16 + 10 für Michels – Braunlage 14
Zuschauer: 787
Autor: nnzNach spannenden 60 Minuten, in denen die schnelle und gutklasige Partie hin und her wogte, hatten am Ende die Wölfe die Nase vorne und siegten mit 7:5 (2:2, 2:2, 1:3). Die Harzer zeigten dabei eine hervorragende Moral und viel Kampfgeist, mussten sie doch mehr als einmal einen Rückstand aufholen.
Der BSC brauchte zu Beginn etwas Zeit, um in das Spiel zu finden. Früh hatte Spartak Olenberg für die Gastgeber getroffen (3.), doch nach dem 1:1-Ausgleich durch Andrew Haussler (14.) waren auch die Wölfe voll da. Die erneute Adendorfer Führung durch Denny Böttger (19.) konterte Riccardo Siegert nach toller Vorarbeit von Haussler noch in der selben Minute.
Auch im zweiten Durchgang mussten die Wölfe einen frühen Rückstand schlucken, diesmal hatte Dennis Loschkin getroffen (21.). Doch nachdem Paul Schulz noch ausgelassen hatte, war wiederum Siegert erfolgreich (26.). Wenig später lag der BSC gar das erste Mal in Führung, Alexander Deibert hatte gegen seinen ehemaligen Verein eingenetzt. Diesmal lag es am AEC, zurück zuschlagen, und die Heidjer taten dies in Person von Marcus Pettersson, der in Überzahl vollstreckte.
Nach 45 Minuten schienen die Adendorfer vor rund 800 Zuschauern auf die Siegerstraße einzubiegen, als Olenberg zum 5:4 traf. Doch die Braulager wehrten sich und Haussler schaffte in der letzten Sekunde eines Power-Plays den wichtigen Ausgleich (48.). Chancen, um in Führung zu gehen, boten sich in der Folge beiden Teams. Erst Maximilian Müller brachte dann aber nach einem schön herausgespielten Angriff die Scheibe zum umjubelten 6:5 im Adendorfer Gehäuse unter (55.). Der AEC hatte in der Folge einige Möglichkeiten zum Ausgleich, scheiterte aber an Roland Schröder, während Haussler bei einem Break nur den Pfosten traf. Als schließlich Deibert 20 Sekunden vor Schluss nach einem Konter noch zum 7:5 für die Wölfe traf, war der Auswärtssieg in trockenen Tüchern.
Nach dem ersten Sechs-Punkte-Wochenende der Saison strebt der BSC nun auch beim anstehenden Hamburger Doppelpack die volle Ausbeute an. Während am kommenden Freitag die Crocodiles zu Gast am Wurmberg sind, steht am Sonntag das Auswärtsspiel beim HSV an.
Tore: 1:0 Olenberg (Böttger, Richardt) 2:23, 1:1 Haussler (Siegert, Deibert) 13:00, 2:1 Böttger (Loschkin) 18:09, 2:2 Siegert (Haussler) 18:41, 3:2 Loschkin (Schmidt, Böttger) 4-4 20:54, 3:3 Siegert (Adamec) 25:14, 3:4 Deibert (Adamec) 27:18, 4:4 Pettersson (Michels) 5-4 32:36, 5:4 Olenberg (Loschkin, Böttger) 44:28, 5:5 Haussler (Siegert) 5-4 47:28, 5:6 Müller (Grondey, Salzmann) 54:24, 5:7 Deibert (Siegert, Horlacher) 59:42
Strafen: Adendorf 16 + 10 für Michels – Braunlage 14
Zuschauer: 787
