11.000 Teelichter angezündet
Freitag, 08. Oktober 2004, 20:21 Uhr
Nordhausen (nnz). Nun ist Schluß! Nach 169 Tagen mit 364 Mitarbeitern und 11.000 entzündeten Teelichtern geht die "Mitte in der neuen Mitte" zu ende. Ein weiterer Rückblick in Ihrer nnz.
11.000 Teelichter angezündet (Foto: nnz)
"Die Mitte erleben" so lautete das Motto in der Frauenbergkirche. Als Ort der Ruhe und Besinnung auf der Landesgartenschau bot sich hier eine andere Mitte, als im restlichen Bereich der Schau. Entspannen, über Gott und die Welt reden, beten, Meditation-dafür stand die Kirche in den vergangenen 169 Tagen.
364 ehrenamtliche Mitarbeiter aus allen christlichen Gemeinden aus Stadt und Landkreis machten mit beim Projekt der offenen Kirche. Dafür gab´s heute ein Dankeschön, mehr symbolisch und nicht mit Geld. Pfarrer Joachim Kruse hatte am Vorabend des letzten Öffnungstages der LGS in seine Kirche eingeladen.
Er bedankte sich bei den Helfern und äußerte sich überwältigt über die Resonanz auf die zahlreichen musikalischen Angebote und die besonderen Gottesdienste zum Beispiel für Familien oder Jugendliche. Vieles davon sollte auch im nächsten Jahr fortgesetzt werden. An den Wochenenden wird das Gotteshaus in Zukunft weit geöffnete Türen haben. Die unterschiedlichen christlichen Glaubensgemeinschaften müßten weiter eng zusammenarbeiten, wünscht sich Joachim Kruse. Für 2005 gibt es schon einige Termine, verriet er den Ehrenamtlichen, auf deren Hilfe er auch im nächsten Jahr setzt.
Über die Zusammenarbeit zwischen Stadt, Landesgartenschau und Kirche äußerte sich auch Geschäftsführer Detlef Wierzbitzki erfreut. "Ehrenamtlich, das sind Exoten im positivem Sinne." sagte er in Anbetracht der ihn umgebenden "Schnäppchenwelt".Die Arbeit mit der Kirche habe ihm Spaß gemacht.
Die offene Kirche zur Landesgartenschau gab´s aber nicht umsonst. 10.000 Euro gab der Kirchenkreis Südharz dazu. Superintendent Michael Bornschein war zwar nicht verantwortlich für den Geldsegen, nahm den Dank der Gemeinden als neuer Amtsinhaber trotzdem gern an. Gott habe dem Menschen neben der Zeit für Erwerbsarbeit und Familienleben auch Zeit für gesellschaftliche Arbeit gegeben, sagte er in seiner Dankrede. Er machte sich für eine offene Kirchenarbeit im Jahr 2005 stark.
Weitere 12.000 Euro kamen vom Konsistorium als Ausgleichszahlung. Davon konnte ein Arbeitsplatz mitfinanziert werden, denn ein solches Großprojekt braucht einen kontinuierlich Ansprechpartner und Organisator. Gudrun Tischer, am 03. Oktober für ihr jahrelanges ehrenamtliches Engagement in der Kirche ausgezeichnet, war wie geschaffen für diese Aufgabe.
Über 80.000 Gäste haben die Ehrenamtlichen gezählt. Vielleicht habe man auch dem einen oder anderen nicht kirchlich gebundenen Menschen nahebringen können, daß Kirche aus Gesichtern, aus Menschen besteht und durch die lebt, wünscht sich Pfarrer Joachim Kruse.
Autor: wf
11.000 Teelichter angezündet (Foto: nnz)
"Die Mitte erleben" so lautete das Motto in der Frauenbergkirche. Als Ort der Ruhe und Besinnung auf der Landesgartenschau bot sich hier eine andere Mitte, als im restlichen Bereich der Schau. Entspannen, über Gott und die Welt reden, beten, Meditation-dafür stand die Kirche in den vergangenen 169 Tagen.364 ehrenamtliche Mitarbeiter aus allen christlichen Gemeinden aus Stadt und Landkreis machten mit beim Projekt der offenen Kirche. Dafür gab´s heute ein Dankeschön, mehr symbolisch und nicht mit Geld. Pfarrer Joachim Kruse hatte am Vorabend des letzten Öffnungstages der LGS in seine Kirche eingeladen.
Er bedankte sich bei den Helfern und äußerte sich überwältigt über die Resonanz auf die zahlreichen musikalischen Angebote und die besonderen Gottesdienste zum Beispiel für Familien oder Jugendliche. Vieles davon sollte auch im nächsten Jahr fortgesetzt werden. An den Wochenenden wird das Gotteshaus in Zukunft weit geöffnete Türen haben. Die unterschiedlichen christlichen Glaubensgemeinschaften müßten weiter eng zusammenarbeiten, wünscht sich Joachim Kruse. Für 2005 gibt es schon einige Termine, verriet er den Ehrenamtlichen, auf deren Hilfe er auch im nächsten Jahr setzt.
Über die Zusammenarbeit zwischen Stadt, Landesgartenschau und Kirche äußerte sich auch Geschäftsführer Detlef Wierzbitzki erfreut. "Ehrenamtlich, das sind Exoten im positivem Sinne." sagte er in Anbetracht der ihn umgebenden "Schnäppchenwelt".Die Arbeit mit der Kirche habe ihm Spaß gemacht.
Die offene Kirche zur Landesgartenschau gab´s aber nicht umsonst. 10.000 Euro gab der Kirchenkreis Südharz dazu. Superintendent Michael Bornschein war zwar nicht verantwortlich für den Geldsegen, nahm den Dank der Gemeinden als neuer Amtsinhaber trotzdem gern an. Gott habe dem Menschen neben der Zeit für Erwerbsarbeit und Familienleben auch Zeit für gesellschaftliche Arbeit gegeben, sagte er in seiner Dankrede. Er machte sich für eine offene Kirchenarbeit im Jahr 2005 stark.
Weitere 12.000 Euro kamen vom Konsistorium als Ausgleichszahlung. Davon konnte ein Arbeitsplatz mitfinanziert werden, denn ein solches Großprojekt braucht einen kontinuierlich Ansprechpartner und Organisator. Gudrun Tischer, am 03. Oktober für ihr jahrelanges ehrenamtliches Engagement in der Kirche ausgezeichnet, war wie geschaffen für diese Aufgabe.
Über 80.000 Gäste haben die Ehrenamtlichen gezählt. Vielleicht habe man auch dem einen oder anderen nicht kirchlich gebundenen Menschen nahebringen können, daß Kirche aus Gesichtern, aus Menschen besteht und durch die lebt, wünscht sich Pfarrer Joachim Kruse.
