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nnz-Rückspiegel: 8. Oktober 2003

Freitag, 08. Oktober 2004, 06:35 Uhr
Nordhausen (nnz). Wenn Sie wissen wollen, was vor exakt einem Jahr in Nordhausen und Umgebung los war, dann sollten Sie jetzt unbedingt auf MEHR klicken. Die nnz-Redaktion hat die Meldungen „von damals“ für Sie noch einmal aufbereitet.
Heute: Konzepte, Schulschließung und Wahldebakel


Konzepte und Konzeptionen
Nach diversen anderen Konzeptionen soll in Nordhausen nun eine Kulturkonzeption auf den Weg gebracht werden. Das wurde heute im Hauptausschuß bekannt. Doch diskutiert wurde über ein Kulturthema, das eigentlich überhaupt nichts mit der Konzeption zu tun hat. Soll es in Nordhausen künftig, das heißt nach der Landesgartenschau im Jahr 2004 einen Eigenbetrieb geben, der sich um die Kultur in der Rolandstadt kümmert? Diese Frage wurde durch Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) in den politischen Ring geworfen. Ein Eigenbetrieb solle sich effizienter als bisher um die Kultur kümmern, soll zum Beispiel auch das Management der „Kultur“häuser übernehmen. Wer da genau hinhörte, der konnte vernehmen, dass es bereits eine gewisse Einigkeit gebe, zumindest in der Verwaltung. Und große Widersprüche der ersten Art waren von den Mitgliedern des Hauptausschusses nicht zu vernehmen. Und so wurde denn auch von der OB noch eine Diskussion zu diesem Thema vorgeschlagen...ausführlich im nnz-Archiv


Schließung nicht hinnehmen
Wenn es nach dem Willen der Nordhäuser Kreisverwaltung geht, dann soll die Regelschule in Sollstedt aufgegeben werden. Das allerdings wollen die Bündnisgrünen im Landkreis nicht hinnehmen. Bündnis 90/Die Grünen wendet sich entschieden gegen diese Planungen, die allein aus statistischen Erwägungen entstanden sind. „Die Lehrer und Schüler der Regelschule Sollstedt sind durch überdurchschnittliche Anstrengungen und Leistungen mit dem weltweit diskutierten Thema „Regenerative Energie“ weit über Thüringens Grenzen hinaus bekannt geworden. Zahlreiche Preise belegen die hohe Qualität der schulischen Arbeit. Diese Erfolge sind das Ergebnis jahrelanger Aufbauarbeit“, konstatiert Gisela Hartmann vom Kreisvorstand...ausführlich im nnz-Archiv


Schaden begrenzen
Die SPD in Nordhausen und ihr „Wahl-Debakel“. Heute wird sich der Ortsvorstand damit beschäftigen. Was aber sagen die beiden Kandidaten, die sich vermutlich noch einmal der Wahl-Basis stellen werden? Nicht glücklich sei er, der Manfred Breitrück, der knapp vor Andreas Wieninger die Wahl am 25. September für sich entschieden hatte. Trotzdem werde er die Argumentation von Kreiswahlleiter Matthias Jendricke (SPD) nicht außer Acht lassen (siehe nnz von gestern). Noch bis gestern hätte er gestritten, ob nicht ein Aufnahmeantrag bereits für die Mitgliedschaft gereicht hätte, doch letztlich stehe etwas anderes im Gesetz. „Ich bin auch weiterhin optimistisch, was den Ausgang einer neuen Wahl angeht. Warum soll die Basis beim zweiten Versuch anders votieren“, fragt Breitrück gegenüber der nnz und weiter: „Bei so einer Wahl ist immer ein Kandidat enttäuscht und natürlich wird dann genauer hingesehen. Ich werde mich nicht furchtbar beschweren, jetzt geht es darum, den entstandenen Schaden zu begrenzen.“

Den will auch der zweite Kandidat und Ortschef Andreas Wieninger in Maßen halten. Das alles sei wirklich nicht schön für das Image der SPD und dabei auch noch kompliziert. So sei zwar der Kreisverband der Einlader zur Wahlversammlung gewesen, doch auch der Ortsvorstand habe sich große Mühe bei deren Vorbereitung gegeben, doch „wir sind nun mal keine Vollprofis“. Wieninger meint damit auch seinen „Kontrahenten“ Breitrück, der ja ebenfalls im Vorstand agiert...ausführlich im nnz-Archiv
Autor: nnz

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