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Noch ein Neuer

Donnerstag, 07. Oktober 2004, 15:33 Uhr
Noch ein Neuer (Foto: nnz) Noch ein Neuer (Foto: nnz) Nordhausen (nnz). Die Studentenzahlen an der Nordhäuser Fachhochschule wachsen beständig. Dem soll die Zahl der Professoren nicht nachstehen. Und so hat das Professoren-Team heute denn auch wieder Verstärkung erhalten. Wer der Neue ist, das hat die nnz erfahren.


Prof. Dr. Uwe Saint-Mont verstärkt die Fachhochschule. Aus den Händen des Prorektors, Prof. Dr. Frank-Michael Dittes, nahm er seine Ernennungsurkunde entgegen. Er wird die Professur für Betriebliche Informationssysteme und Wirtschaftsstatistik übernehmen. Professor Saint-Mont, geboren 1965 in Göppingen, begann nach dem Schulbesuch in seiner schwäbischen Heimat 1986 ein Studium der Psychologie an der Universität Trier. 1988 wechselte er Studienfach und -ort und schrieb sich für Mathematik und Informatik an der Universität Erlangen-Nürnberg ein. 1991 führte er die begonnenen Studiengänge an seinem neuen Studienort Düsseldorf zusammen und schloss an der dortigen Heinrich-Heine-Universität sein Studium der Mathematik und Psychologie erfolgreich ab. Nach dem Diplom war er zunächst als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Fachbereich „Mathematik und Naturwissenschaften“ der Universität Düsseldorf tätig.

Im Jahr 1996 schloss er seine Promotion mit sehr gutem Erfolg ab. In ihr beschäftigt sich Prof. Saint-Mont mit der „Prophetentheorie“, einem Teilgebiet der mathematischen Statistik. Die Prophetentheorie wird insbesondere bei der Bewertung sogenannter „Optionen“ im Aktienhandel angewandt. Danach ermöglichte ihm ein Stipendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft einen längeren Aufenthalt am Georgia Institute of Technology in Atlanta (USA).
Im Jahr 2000 ging Prof. Saint-Mont zunächst zur Printus GmbH nach Offenburg, wo er erste berufliche Erfahrungen im Bereich des Database Marketing sammelte.

Kurze Zeit später wechselte er zur Deutschen Herold AG, damals Versicherungstochter der Deutschen Bank, mittlerweile ein Unternehmen der Zürich Gruppe, nach Bonn, wo er seither tätig war.

Ein wichtiger Beweggrund für seine Bewerbung war die Möglichkeit, an einer jungen, innovativen Hochschule tätig zu sein. Besonders beeindruckt hat ihn außerdem die Kollegialität im Fachbereich Wirtschaft- und Sozialwissenschaften, so dass er sich trotz des gleichzeitigen Angebots einer weiteren Fachhochschule entschloss, den Ruf nach Nordhausen anzunehmen.
Autor: nnz

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