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nnz-Rückspiegel: 6. Oktober 2003

Mittwoch, 06. Oktober 2004, 07:12 Uhr
Nordhausen (nnz). Wenn Sie wissen wollen, was vor exakt einem Jahr in Nordhausen und Umgebung los war, dann sollten Sie jetzt unbedingt auf MEHR klicken. Die nnz-Redaktion hat die Meldungen „von damals“ für Sie noch einmal aufbereitet.
Heute: Ehrenamt, JU und Industriegebiet


Ehrenamt gewürdigt
Blumen für... Auch in diesem Jahr wurden mit einem Festakt zum „Tag der Deutschen Einheit“ im Nordhäuser Theater Menschen geehrt, die sich in und für die Stadt und ihre Menschen ehrenamtlich engagieren. 10 Nordhäuserinnen und Nordhäuser wurden von Oberbürgermeisterin Barbara Rinke und Bürgermeister Klaus Wahlbuhl (beide SPD) ausgezeichnet. Barbara Rinke hatte in ihrer Festansprache auf das große Freiwilligen-Engagement in Deutschland hingewiesen: Mehr als ein Drittel aller über 14jährigen Bundesbürger engagiere sich ehrenamtlich, bei den Jugendlichen sei der Anteil noch höher. „Man kann also von einem Erfolgsmodell Ehrenamt sprechen“, sagte die Oberbürgermeisterin. Die Wirklichkeit sei damit überraschend deutlich positiver als düstere Schlagzeilen von Individualisierung oder Ego-Trip ahnen ließen. Das Ehrenamt – das hätten Untersuchungen gezeigt – wirke sich darüber hinaus auch positiv auf die Aktiven aus: Sie hätten eine deutlich höhere Lebenszufriedenheit … ausführlich im nnz-Archiv


Man war unter sich
Klier Es waren 25 Neugierige, die gestern zum Vortragsabend „FH-Impulse“ in die Fachhochschule kamen. Und dabei schien das Thema, über das Freya Klier referieren wollte, ein interessantes zu sein. Es war die Geschichte der DDR, die laut Konrad-Adenauer-Stiftung aus einem Berg von Stasi-Akten zu bestehen scheint. Da stand eine Frau aus Berlin vor rund 25 Zuhörern in einem Saal, der durchaus das Zehnfache zu fassen vermag. Ein organisatorischer Irrtum, wie FH-Rektor Prof. Juckenack eingestand. Man habe zwar einen kleinen kulturellen Kreis zu den Impulsen etabliert, mehr aber auch nicht. Doch dann zu Freya Klier. Wir wollen hier an dieser Stelle Worte oder Wortfetzen wiedergeben, die gestern einigen der Zuhörern die Nackenhaare zu Berge steigen ließen. Und das war sie – die DDR der Klier … ausführlich im nnz-Archiv


JU-Chef wurde gewählt
Am vergangenen Samstag kamen die Mitglieder des Kreisverbandes der Jungen Union Nordhausen zusammen, um einen neuen Vorstand zu wählen. Da gab es zunächst den Rechenschaftsbericht des Vorstandes. Anschließend wurde gewählt. Da man wollte, dass der Erfolg des Verbandes fortgesetzt werden soll, wurde der bisherige Kreisvorsitzende Manuel Thume einstimmig im Amt bestätigt. Ebenso fiel das Ergebnis bei dem stellvertretenden Kreisvorsitzenden Steve Thomas aus. Mit Julia Thume als Schatzmeisterin, Gunnar Müller und Franc-Randy Telemann als Beisitzer wurde der Kreisvorstand komplettiert. Als erste Amtshandlung ernannte der Kreisvorstand David Hänsch zum neuen ehrenamtlichen Kreisgeschäftsführer der Jungen Union Nordhausen … ausführlich im nnz-Archiv


Beyse ist optimistisch
Hat das Industriegebiet in der Goldenen Aue noch ein Chance? Das ist die Frage in der aktuellen nnz-Umfrage. nnz hat sich heute mit dem städtischen Bau- und Wirtschaftsdezernent Dietrich Beyse (CDU) über den Planungsstand unterhalten. Beyse geht davon aus, dass noch in diesem Jahr ein Abwägungsbeschluß und ein Satzungsbeschluß gefasst werden könne. Damit wäre der Weg für das Baurecht frei, wenn nicht das Landesverwaltungsamt noch ein „Genehmigungswörtchen“ mitzureden habe. Die Behörde in Weimar könnte an den Beschlüssen Änderungen vornehmen und sie wieder nach Nordhausen zurückweisen. Möglich sei aber auch, dass die Änderungen so gering seien, dass trotzdem eine Genehmigung erteilt würde, die mit der Auflage hinsichtlich der Änderungen verbunden sei … ausführlich im nnz-Archiv


Stadtverwaltung recherchiert
Unter der Überschrift „Auf’s falsche Pferd gesetzt“ berichtete die nnz exklusiv über die Situation an der Nordhäuser Darre. Jetzt reagierte die Nordhäuser Stadtverwaltung. Um das Problem zu klären und den Mietern zumindest teilweise Sicherheit zu verschaffen, recherchiert die Stadt zur Zeit, wer der aktuelle Eigentümer – nach der Insolvenz des bisherigen – ist. Zur Zeit liegen darüber keine konkreten Informationen vor, es kursieren lediglich Gerüchte. Den Mietern, die sich bei der Stadt gemeldet hatten, wurde geraten, Miete und sämtliche Gebühren und Beiträge auf eine Verwahr-Konto einzuzahlen, damit auf diesem Wege u.a. auch nachgewiesen werde kann, dass gezahlt wurde. Darüber hinaus wurde den Mietern empfohlen, ihr Anliegen geschlossen – am besten durch einen Sprecher – dem Mieterbund vorzutragen, um von dort Hilfe bzw. richtige Hinweise zu bekommen … ausführlich im nnz-Archiv
Autor: nnz

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