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Gute Betreuung im St. Josefhaus

Dienstag, 25. Juli 2017, 18:10 Uhr
Durch einen Sprunggelenkbruch musste eine Leserin der nnz nach einem 11-tägigen Krankenhausaufenthalt zur Kurzzeitpflege ins Pflegeheim St. Joseph. Ihr Gesundheitszustand war ernst und sie brauchte Hilfe...


Bei meiner Ankunft wurde ich von den Schwestern Ulrike und Susanne freundlich mit einem Blumenstrauß empfangen. Sie kochten mir Tee und brachten mir eine warme Suppe ans Bett. Ich freute mich sehr darüber und hatte das Gefühl, willkommen zu sein.

Mein Zimmer hatte einen herrlichen Blick zur St. Blasiikirche, den sogenannten „Feininger-Blick“. Die Morgensonne und die frische Luft vom Garten taten meiner Seele gut.

Nachdem es mir gesundheitlich besser ging, nahm ich an den Veranstaltungen des Hauses teil. In besonders guter Erinnerung ist mir die Geburtstagsfeier des Monats. Schwester Beate brachte humorige Anekdoten und Lieder zu Gehör. Köstlichkeiten von Nusstorte über Erdbeertorte bis zur Schwedischen Apfeltorte versüßten uns den Kaffeenachmittag. Herzlichen Dank an das Küchenteam.

Sogar am Sonntagnachmittag spielte Klaus Hartmann beliebte Volkslieder zum Mitsingen. Heinrich Kindermann brachte bekannte DDR-Schlager und Chansons der 30-iger Jahre mit seiner Plattensammlung zum Besten. Diese Schlagerparty stimmte alle Heimbewohner heiter und fröhlich.

Höhepunkt meines Aufenthaltes war das Sommerfest. Das Programm der Kinder der Kindertagesstätte „Domschlösschen“ und der Künstler des Nordhäuser Theaters kamen sehr gut an. Bei herrlichem Sommerwetter schmeckten das Gegrillte und die leckeren Salate wunderbar. Eine sehr persönliche, familiäre Feier, auch für Angehörige und Gäste.

Erwähnenswert wäre noch der idyllische Garten. Eine Oase der Stille und Besinnung. Den Duft von weißem Flieder bis hin zum blühenden Teerosenstrauch habe ich immer noch in der Nase. An heißen Tagen spendete neben den Markisen der Kugelahorn mit seinem natürlichen Blätterdach Schatten.

Nochmals herzlichen Dank allen Schwestern, Pflegern und Sozialbetreuerinnen vom „Elisabethweg“ unter der Leitung von Sven Gerlach.
Gisela Buttgereit
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Autor: red

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