Noch viel zu tun
Dienstag, 05. Oktober 2004, 13:26 Uhr
Nordhausen (nnz). Die Arbeitsmarktexperten der Nordhäuser Arbeitsagentur haben jetzt eine erste Bilanz des Berufsberatungsjahres gezogen. Wie die ausgefallen ist, das erfahren Sie mit einem einzigen Klick.
Ende September 2004 waren von den 4.446 Bewerbern um eine betriebliche Ausbildung in den Arbeitsagenturen Nordthüringens noch 115 nicht versorgt. Damit sieht die Bilanz gegenüber dem Vorjahr etwas günstiger aus, denn vor einem Jahr standen fast 40 Jugendliche mehr zur weiteren Vermittlung an.
Insgesamt stellte sich die Situation auf dem Ausbildungsmarkt 2003/2004 noch schwieriger dar als im Vorjahr. Die angespannte Beschäftigungslage zeigte durch rückläufige Angebote an Ausbildungsstellen ihre Wirkung. Deshalb reagierten alle verantwortlichen Partner am Ausbildungsmarkt im Juni und schlossen einen Ausbildungspakt. Das gemeinsame Handeln von Wirtschaftsunternehmen, Politik und Arbeitsagentur hat letztendlich zu einem hohen Versorgungsgrad der Jugendlichen mit Ausbildungsmöglichkeiten gesorgt.
Seit Beginn des Berufsberatungsjahres meldeten sich 274 Jugendliche weniger zur Vermittlung in Ausbildung als im vorangegangenen Jahr, wobei sich besonders die Zahl der Mädchen um 246 verringerte. Die meisten Jungen suchten Ausbildungsstellen in Metallberufen sowie in Bau- und Baunebenberufen. Bei den Mädchen standen wieder Berufe im Handel- und Gastgewerbe sowie in Büro- und Verwaltung hoch im Kurs.
Aus allen Schularten, außer aus Sonderschulen, hat sich die Zahl der Bewerber verringert. Ende September 2004 suchten noch 43 Hauptschüler und 59 Realschüler eine Lehrstelle. Diese Jugendlichen erhalten in der ersten Nachvermittlungsaktion der Arbeitsagentur und der Kammern in der 41. Kalenderwoche ein Angebot. Hier werden die noch offenen Stellen aus der Wirtschaft und die vorhandenen Ausbildungsmöglichkeiten aus den Förderprogrammen vorgestellt und nach Eignung besetzt.
Die Jungen und Mädchen aus den Sonderschulen konnten mit Beginn der Ausbildung 2004 durch die Förderung der Arbeitsagentur in berufsvorbereitende Maßnahmen oder außerbetriebliche Ausbildungsstellen vermittelt werden.
Die Zahl der Ausbildungsstellen verringerte sich im Berufsberatungsjahr nicht so stark wie die Zahl der Bewerber. Insgesamt akquirierten die Berufsberater 2.180 Ausbildungsstellen, 241 weniger als im Vorjahr. Aus der Wirtschaft kamen 140 Angebote weniger, und die Zahl der geförderten Ausbildungsstellen ging um 101 zurück.
Im Landkreis Nordhausen hatten Ende September noch 37 Jugendliche keinen Ausbildungsplatz, 22 weniger als im Vorjahr, wobei nur drei Berufsausbildungsstellen in Wirtschaftsunternehmen nicht besetzt sind. Auch im Kyffhäuserkreis reduzierte sich Ende September gegenüber dem Vorjahr die Zahl der Schulabgänger, die nicht versorgt sind. Insgesamt suchen 31 Jungen und Mädchen weiterhin eine Ausbildung, 27 weniger als vor zwölf Monaten. In den kommenden Wochen sind noch 11 Lehrstellen in der Region zu besetzen.
Um 10 unversorgte Bewerber stieg die Zahl im Landkreis Eichsfeld zum Vorjahr an. 47 junge Menschen standen hier noch zur Vermittlung an, wobei 16 Lehrstellen im Landkreis zurzeit offen stehen.
Autor: nnzEnde September 2004 waren von den 4.446 Bewerbern um eine betriebliche Ausbildung in den Arbeitsagenturen Nordthüringens noch 115 nicht versorgt. Damit sieht die Bilanz gegenüber dem Vorjahr etwas günstiger aus, denn vor einem Jahr standen fast 40 Jugendliche mehr zur weiteren Vermittlung an.
Insgesamt stellte sich die Situation auf dem Ausbildungsmarkt 2003/2004 noch schwieriger dar als im Vorjahr. Die angespannte Beschäftigungslage zeigte durch rückläufige Angebote an Ausbildungsstellen ihre Wirkung. Deshalb reagierten alle verantwortlichen Partner am Ausbildungsmarkt im Juni und schlossen einen Ausbildungspakt. Das gemeinsame Handeln von Wirtschaftsunternehmen, Politik und Arbeitsagentur hat letztendlich zu einem hohen Versorgungsgrad der Jugendlichen mit Ausbildungsmöglichkeiten gesorgt.
Seit Beginn des Berufsberatungsjahres meldeten sich 274 Jugendliche weniger zur Vermittlung in Ausbildung als im vorangegangenen Jahr, wobei sich besonders die Zahl der Mädchen um 246 verringerte. Die meisten Jungen suchten Ausbildungsstellen in Metallberufen sowie in Bau- und Baunebenberufen. Bei den Mädchen standen wieder Berufe im Handel- und Gastgewerbe sowie in Büro- und Verwaltung hoch im Kurs.
Aus allen Schularten, außer aus Sonderschulen, hat sich die Zahl der Bewerber verringert. Ende September 2004 suchten noch 43 Hauptschüler und 59 Realschüler eine Lehrstelle. Diese Jugendlichen erhalten in der ersten Nachvermittlungsaktion der Arbeitsagentur und der Kammern in der 41. Kalenderwoche ein Angebot. Hier werden die noch offenen Stellen aus der Wirtschaft und die vorhandenen Ausbildungsmöglichkeiten aus den Förderprogrammen vorgestellt und nach Eignung besetzt.
Die Jungen und Mädchen aus den Sonderschulen konnten mit Beginn der Ausbildung 2004 durch die Förderung der Arbeitsagentur in berufsvorbereitende Maßnahmen oder außerbetriebliche Ausbildungsstellen vermittelt werden.
Die Zahl der Ausbildungsstellen verringerte sich im Berufsberatungsjahr nicht so stark wie die Zahl der Bewerber. Insgesamt akquirierten die Berufsberater 2.180 Ausbildungsstellen, 241 weniger als im Vorjahr. Aus der Wirtschaft kamen 140 Angebote weniger, und die Zahl der geförderten Ausbildungsstellen ging um 101 zurück.
Im Landkreis Nordhausen hatten Ende September noch 37 Jugendliche keinen Ausbildungsplatz, 22 weniger als im Vorjahr, wobei nur drei Berufsausbildungsstellen in Wirtschaftsunternehmen nicht besetzt sind. Auch im Kyffhäuserkreis reduzierte sich Ende September gegenüber dem Vorjahr die Zahl der Schulabgänger, die nicht versorgt sind. Insgesamt suchen 31 Jungen und Mädchen weiterhin eine Ausbildung, 27 weniger als vor zwölf Monaten. In den kommenden Wochen sind noch 11 Lehrstellen in der Region zu besetzen.
Um 10 unversorgte Bewerber stieg die Zahl im Landkreis Eichsfeld zum Vorjahr an. 47 junge Menschen standen hier noch zur Vermittlung an, wobei 16 Lehrstellen im Landkreis zurzeit offen stehen.
