Petriturm verdoppelt
Samstag, 02. Oktober 2004, 16:33 Uhr
Nordhausen (nnz). Ganz ohne Alkohol, ab heute 17.00 Uhr sehen Sie den Petriturm doppelt. Wie es kommt, daß es dieses Wahrzeichen jetzt zweimal gibt, sagt Ihnen die nnz.
Petriturm verdoppelt (Foto: nnz)
Der kleine Bruder des Petriturmes, sechs Meter wird er groß sein, ist ein Kunst-Turm und lädt deshalb nicht zum Besteigen ein. Auf jeden Fall aber zum Anschauen, denn die Konstruktion aus Bambus und Papierstoff ist ungewöhnlich. Schon während der Bauzeit von nur sieben Stunden zog das Kunstwerk viele neugierige Blicke auf sich. Das war beabsichtigt, als die Jugendkunstschule ihr Material vor dem Rathaus bereitlegte.
Nicht nur die Nordhäuser um Jürgen Rennebach sind heute aktiv. Neun Kunstschulen in Thüringen begehen heute einen Aktionstag unter dem Thema Kunst- Turm. Welchen Turm die Gruppen bauen und welches Material sie dazu verwenden wollen, wurde ihnen selbst überlassen.
Der Petriturm entstand aus Bambusrohren, mit Kabelbindern zusammengehalten. Statt Putz schmückt ihn eine Hülle aus Papierstoff. Dem Original soll er möglichst ähnlich werden.
Zehn Mitglieder und Kursteilnehmer der Jugendkunstschule bauten trotz des Regens am Vormittag mit Begeisterung an dem Bauwerk. Heute um 17.00 Uhr wird der Bauhof den Turm holen und auf das Gelände der Landesgartenschau bringen. Dort steht er dann genau neben dem Original. Bis zum Ende der Schau am nächsten Wochenende wird das Kunstobjekt dort einen attraktiven Platz haben.
Was danach mit dem kleinen Klon des Petriturmes geschehen soll, weiß Jürgen Rennebach bereits. Wir wollen ihn der Stadt Nordhausen schenken. verrät er der nnz. Für die Unterstützung, die wir besonders durch das Kulturamt erfahren, möchten wir uns mit dem Nachbau des Turmes bedanken.
In einem Museum Platz zu finden für das große Kunstwerk dürfte schwer werden, das sehen auch die Mitglieder der Jugendkunst schule ein, aber der Turm ist wetterfest und kann gut im Freien bewundert werden. Sicher wird Kulturamtsleiterin Dr. Cornelia Klose einen passenden Platz finden.
Wer den Petriturm doppelt sehen möchte, der muß sich trotzdem beeilen, denn auf der Landesgartenschau wartet er nur noch eine Woche auf die Besucher.
Autor: wf
Petriturm verdoppelt (Foto: nnz)
Der kleine Bruder des Petriturmes, sechs Meter wird er groß sein, ist ein Kunst-Turm und lädt deshalb nicht zum Besteigen ein. Auf jeden Fall aber zum Anschauen, denn die Konstruktion aus Bambus und Papierstoff ist ungewöhnlich. Schon während der Bauzeit von nur sieben Stunden zog das Kunstwerk viele neugierige Blicke auf sich. Das war beabsichtigt, als die Jugendkunstschule ihr Material vor dem Rathaus bereitlegte. Nicht nur die Nordhäuser um Jürgen Rennebach sind heute aktiv. Neun Kunstschulen in Thüringen begehen heute einen Aktionstag unter dem Thema Kunst- Turm. Welchen Turm die Gruppen bauen und welches Material sie dazu verwenden wollen, wurde ihnen selbst überlassen.
Der Petriturm entstand aus Bambusrohren, mit Kabelbindern zusammengehalten. Statt Putz schmückt ihn eine Hülle aus Papierstoff. Dem Original soll er möglichst ähnlich werden.
Zehn Mitglieder und Kursteilnehmer der Jugendkunstschule bauten trotz des Regens am Vormittag mit Begeisterung an dem Bauwerk. Heute um 17.00 Uhr wird der Bauhof den Turm holen und auf das Gelände der Landesgartenschau bringen. Dort steht er dann genau neben dem Original. Bis zum Ende der Schau am nächsten Wochenende wird das Kunstobjekt dort einen attraktiven Platz haben.
Was danach mit dem kleinen Klon des Petriturmes geschehen soll, weiß Jürgen Rennebach bereits. Wir wollen ihn der Stadt Nordhausen schenken. verrät er der nnz. Für die Unterstützung, die wir besonders durch das Kulturamt erfahren, möchten wir uns mit dem Nachbau des Turmes bedanken.
In einem Museum Platz zu finden für das große Kunstwerk dürfte schwer werden, das sehen auch die Mitglieder der Jugendkunst schule ein, aber der Turm ist wetterfest und kann gut im Freien bewundert werden. Sicher wird Kulturamtsleiterin Dr. Cornelia Klose einen passenden Platz finden.
Wer den Petriturm doppelt sehen möchte, der muß sich trotzdem beeilen, denn auf der Landesgartenschau wartet er nur noch eine Woche auf die Besucher.
