Finanzausschuss tagte im Rathaus
Es bleibe Licht im AKS
Montag, 10. Juli 2017, 17:52 Uhr
Beschlossen wurden heute zwei überplanmäßige Ausgaben. Die erste gilt der Grund- und Regelschule "Käthe Kollwitz".
Deren Außenanlagen befinden sich in einem versicherungstechnischen kritischen, zu gut Deutsch: in einem erbärmlichen Zustand. Die Unfallkasse Thüringen hat die Stadtverwaltung zum Handeln aufgefordert. Geplant sind die ordnungsgemäße Herrichtung der Wege im Schulgelände sowie der Bau sportlicher Anlagen, da kein eigener Sportplatz mit einer Basketballanlage zur Verfügung steht. Hierzu sollen 120.000 Euro zur Verfügung gestellt werden. Das Geld kommt auch von Produktkonten zweier anderer Schulen.
102.000 Euro sollen dann für den Kauf der derzeit angemieteten Flutlichtanlage im Albert-Kuntz-Sportpark bereitgestellt werden. Der Mietvertrag für die Anlage endete im Juni dieses Jahres. In einem Schreiben teilte die Firma Musco Ferrostaal GmbH der Stadtverwaltung mit, dass eine Verlängerung des Mietverhältnisses um weitere 12 Monate nicht möglich ist.
Um die Lizenz für die Regionalliga in der Spielserie 2017/2018 nicht zu gefährden, sind der Kauf und der feste Einbau der Flutlichtanlage zwingend erforderlich. Bei einem Neubau des Stadions können die Flutlichtmasten dann auf den neuen Trainingsrasenplatz umgesetzt werden. Die bisher gezahlten Mieten werden auf den Kaufpreis angerechnet. Beiden Vorlagen wurde seitens der Ausschussmitglieder zugestimmt. Ursula Burkhardt /B90/Grüne) hatte sich beim AKS ihrer Stimme enthalten.
Bei den Informationen sagte Bürgermeisterin Jutta Krauth, dass die Stadtverwaltung ihre Konten bei diversen Bank führt. Das Hauptkonto liege bei der Kreissparkasse mit jährlich rund 12.600 Buchungen, hinzu kommen dort rund 5.000 Vollstreckungsbuchungen. Bei der Commerzbank werden 10.000 Buchungen und bei der Nordthüringer Volksbank 3.000 Buchungen durchgeführt. Kredite hat die Stadt Nordhausen bei zehn Banken, bei der Kreissparkasse sowie beim Land Thüringen.
Die Abrechnung zum Rolandsfest habe ergeben, dass die Stadt 25.000 Euro an Zuschüssen bezahlt. Was noch fehlt, das ist die Schlussrechnung mit dem Veranstalter, wonach 10 Prozent der Standgebühren zu entrichten sind. Krauth hofft, am Ende bei Null rauszukommen. Eine weitere erfreuliche Nachricht gab es schließlich vom Land: Zwei Darlehen wurden in nicht rückzahlbare Zuschüsse umgewandelt. Sprich, es müssen darauf keine Zinsen gezahlt werden. Summa summarum soll die Stadt rund 1,1 Millionen Euro zurückbekommen.
Jutta Krauth schlägt vor, für die Jahre 2018 und 2019 einen Doppelhaushalt zu verabschieden, um so eine bessere Planungssicherheit zu bekommen.
Autor: redDeren Außenanlagen befinden sich in einem versicherungstechnischen kritischen, zu gut Deutsch: in einem erbärmlichen Zustand. Die Unfallkasse Thüringen hat die Stadtverwaltung zum Handeln aufgefordert. Geplant sind die ordnungsgemäße Herrichtung der Wege im Schulgelände sowie der Bau sportlicher Anlagen, da kein eigener Sportplatz mit einer Basketballanlage zur Verfügung steht. Hierzu sollen 120.000 Euro zur Verfügung gestellt werden. Das Geld kommt auch von Produktkonten zweier anderer Schulen.
102.000 Euro sollen dann für den Kauf der derzeit angemieteten Flutlichtanlage im Albert-Kuntz-Sportpark bereitgestellt werden. Der Mietvertrag für die Anlage endete im Juni dieses Jahres. In einem Schreiben teilte die Firma Musco Ferrostaal GmbH der Stadtverwaltung mit, dass eine Verlängerung des Mietverhältnisses um weitere 12 Monate nicht möglich ist.
Um die Lizenz für die Regionalliga in der Spielserie 2017/2018 nicht zu gefährden, sind der Kauf und der feste Einbau der Flutlichtanlage zwingend erforderlich. Bei einem Neubau des Stadions können die Flutlichtmasten dann auf den neuen Trainingsrasenplatz umgesetzt werden. Die bisher gezahlten Mieten werden auf den Kaufpreis angerechnet. Beiden Vorlagen wurde seitens der Ausschussmitglieder zugestimmt. Ursula Burkhardt /B90/Grüne) hatte sich beim AKS ihrer Stimme enthalten.
Bei den Informationen sagte Bürgermeisterin Jutta Krauth, dass die Stadtverwaltung ihre Konten bei diversen Bank führt. Das Hauptkonto liege bei der Kreissparkasse mit jährlich rund 12.600 Buchungen, hinzu kommen dort rund 5.000 Vollstreckungsbuchungen. Bei der Commerzbank werden 10.000 Buchungen und bei der Nordthüringer Volksbank 3.000 Buchungen durchgeführt. Kredite hat die Stadt Nordhausen bei zehn Banken, bei der Kreissparkasse sowie beim Land Thüringen.
Die Abrechnung zum Rolandsfest habe ergeben, dass die Stadt 25.000 Euro an Zuschüssen bezahlt. Was noch fehlt, das ist die Schlussrechnung mit dem Veranstalter, wonach 10 Prozent der Standgebühren zu entrichten sind. Krauth hofft, am Ende bei Null rauszukommen. Eine weitere erfreuliche Nachricht gab es schließlich vom Land: Zwei Darlehen wurden in nicht rückzahlbare Zuschüsse umgewandelt. Sprich, es müssen darauf keine Zinsen gezahlt werden. Summa summarum soll die Stadt rund 1,1 Millionen Euro zurückbekommen.
Jutta Krauth schlägt vor, für die Jahre 2018 und 2019 einen Doppelhaushalt zu verabschieden, um so eine bessere Planungssicherheit zu bekommen.
