nnz-Gastbeitrag
Massensterben im Möbelhandel?
Donnerstag, 06. Juli 2017, 20:09 Uhr
Stirbt der stationäre Möbelhandel durch den Online-Handel? Nein, sagt Helene Kempe in einem Gastbeitrag für die nnz...
Grundsätzlich herrscht Einigkeit darüber, dass Menschen zukünftig verstärkt online Produkte kaufen und/oder sich online eine Meinung über die zu kaufenden Produkte bilden.
Doch wieso besteht ein Unterschied zwischen dem Kauf von Möbeln und zum Beispiel Heimelektronik? Der deutsche Möbelmarkt ist eher durch Konstanz als Dynamik gekennzeichnet. Der Umsatzanteil des E-Commerce bewegt sich im homöopathischen Bereich.
Kein Handelssegment ist beim Thema Internet und E-Commerce soweit außen vor wie der stationäre Möbel-Handel. Natürlich gibt es sehr komplexe Themen im Bereich Möbel, die den Verkauf online erschweren. So können Kunden ein Möbelstück wie ein Sofa nicht einfach probesitzen, eine Matratze nicht probeliegen, einen Schubkasten mit Softeinzug nicht testen, was eine Kaufentscheidung erschweren kann.
Viele traditionelle Möbel-Händler unterhalten eigene Websites, wo Kunden zunehmend ihre Kaufvorbereitung starten. Das bedeutet, dass die Mitarbeiter der Möbelhäuser vor Ort zunehmend auf besser informierte Kunden treffen. Diese haben oft detaillierte Fragen und suchen Antworten, für die es sehr gut geschultes Personal brauchen.
Erst gestern wurden wieder neue Möblexperten von der IHK Erfurt geprüft. Es ist schön zu sehen, dass es gut ausgebildeten Nachwuchs in Thüringen gibt.
Helene Kempe, Geschäftsleiterin SB Möbel Boss
Autor: redGrundsätzlich herrscht Einigkeit darüber, dass Menschen zukünftig verstärkt online Produkte kaufen und/oder sich online eine Meinung über die zu kaufenden Produkte bilden.
Doch wieso besteht ein Unterschied zwischen dem Kauf von Möbeln und zum Beispiel Heimelektronik? Der deutsche Möbelmarkt ist eher durch Konstanz als Dynamik gekennzeichnet. Der Umsatzanteil des E-Commerce bewegt sich im homöopathischen Bereich.
Kein Handelssegment ist beim Thema Internet und E-Commerce soweit außen vor wie der stationäre Möbel-Handel. Natürlich gibt es sehr komplexe Themen im Bereich Möbel, die den Verkauf online erschweren. So können Kunden ein Möbelstück wie ein Sofa nicht einfach probesitzen, eine Matratze nicht probeliegen, einen Schubkasten mit Softeinzug nicht testen, was eine Kaufentscheidung erschweren kann.
Viele traditionelle Möbel-Händler unterhalten eigene Websites, wo Kunden zunehmend ihre Kaufvorbereitung starten. Das bedeutet, dass die Mitarbeiter der Möbelhäuser vor Ort zunehmend auf besser informierte Kunden treffen. Diese haben oft detaillierte Fragen und suchen Antworten, für die es sehr gut geschultes Personal brauchen.
Erst gestern wurden wieder neue Möblexperten von der IHK Erfurt geprüft. Es ist schön zu sehen, dass es gut ausgebildeten Nachwuchs in Thüringen gibt.
Helene Kempe, Geschäftsleiterin SB Möbel Boss
