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Baubeginn in diesem Jahr:

Trauerhallen-Akustik wird verbessert

Donnerstag, 06. Juli 2017, 17:06 Uhr
Neben der kleinen Trauerhalle wird auch die große Trauerhalle auf dem Nordhäuser Hauptfriedhof saniert. Nach dem Ende der Arbeiten soll die Akustik in der Halle besser sein...

Blick in die große Trauerhalle (Foto: P. Grabe/Stadt Nordhausen) Blick in die große Trauerhalle (Foto: P. Grabe/Stadt Nordhausen)

„Und zwar so gut, dass Redner wieder besser verstanden werden können. Geübte Redner können sogar ohne Mikrofon verstanden werden“, sagte Nordhausens Bürgermeisterin Jutta Krauth. „Problem sind die so genannten Nachhallzeiten. Diese führen aktuell zu einer schlechten Hörsamkeit und Sprachverständlichkeit“, sagte die Bürgermeisterin.

„Trotz der Sanierung bleibt der sakrale Charakter der Trauerhalle gewahrt, wir beachten den Denkmalschutz. Mit den Arbeiten wird in diesem Jahr begonnen. Sie kosten ca. 30.000 Euro“, so Frau Krauth.

Im März 2017 hatte ein Ingenieurbüro die Nachhallmessung für die Trauerhalle auf dem Hauptfriedhof Nordhausen vorgenommen. Es wurden fünf Sanierungsvorschläge erarbeitet, bei weitgehender Wahrung des sakralen Charakters der Trauerhalle.

Eine grundlegende Veränderung an dem Kachelriegel entlang der Innenwände ist aus Gründen des Denkmalschutzes nicht machbar. Das vorliegende Gutachten beinhaltet mehrere Vorschläge, die Wände- und Decken in den Bereichen des Altarraumes und der Empore mit Plattenabsorbern zu verkleiden sowie Breitbandabsorbern an den Wänden anzubringen.
Autor: red

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