Neuer Chefarzt vorgestellt
Therapie zwischen Seele und Körper
Dienstag, 04. Juli 2017, 17:46 Uhr
Im Nordhäuser Südharz Klinikum gibt es mit Volkhard Weder einen neuen Chefarzt. Der 60 Jahre alte Mediziner steht seit dem 1. Juli der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie vor. Wir haben uns mit dem Mann, der in Nordhausen auch seine Wurzeln hat, unterhalten…
Unterschied in der Größe, fachlich aber auf Augenhöhe: Böhler und Weder (Foto: nnz)
Sie bilden ein Team: Die Chefärztin der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik, Jeanette Böhler und der Chefarzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Volkhard Weder.
Neue Richtlinien im Thüringer Krankenhausplan machten es möglich: Am Nordhäuser Klinikum soll eine eigene Station der Psychosomatik etabliert werden. Psychosomatik leitet sich von Psycho (Seele) und Soma (Körper). Populär erklärt, in der neuen Station sollen Patienten betreut werden, die sowohl körperliche Leiden als auch über psychische Störungen aufweisen. Beispiel: Bei einem Patienten kann ein Herzrasen zwar eindeutig diagnostiziert werden, nach der Ursache dessen wird es kompliziert, weil alle Diagnosen keinen Erfolg bringen.
Hier kommt dann die medizinische Spezialisierung des Volkhard Weder ins Spiel. Noch befindet sich dessen neues Betätigungsfeld im Aufbau an der Dr. Robert-Koch-Straße, doch genau diese Situation hat ihn gereizt, auf das Angebot aus dem Klinikum einzugehen. Zwei Monate soll das Überlegen und Einholen von Meinungen gedauert haben, denn immerhin musste der Mediziner eine eigene Praxis aufgeben und ins MVZ integrieren.
Geht es nach ihm, nach der Chefärztin für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik, Jeanette Böhler und nach Klinik-Geschäftsführer Guido Hage, dann soll die neue Station, die ab Oktober im Gebäude der Kurzzeitpflege den Betrieb” aufnehmen soll, personell weiter verstärkt werden. Das Personal soll im Pflegebereich sowohl extern als auch intern gewonnen werden, darüber hinaus werden psychiatrische Fachärzte sowie therapeutisches Personal benötigt. Die Kurzzeitpflege wird perspektivisch in der Puschkin-Straße ihr neuen Zuhause finden und kann hier eine Symbiose mit dem altersgerechten und Seniorenwohnen eingehen.
Peter-Stefan Greiner
Autor: red
Unterschied in der Größe, fachlich aber auf Augenhöhe: Böhler und Weder (Foto: nnz)
Sie bilden ein Team: Die Chefärztin der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik, Jeanette Böhler und der Chefarzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Volkhard Weder.
Neue Richtlinien im Thüringer Krankenhausplan machten es möglich: Am Nordhäuser Klinikum soll eine eigene Station der Psychosomatik etabliert werden. Psychosomatik leitet sich von Psycho (Seele) und Soma (Körper). Populär erklärt, in der neuen Station sollen Patienten betreut werden, die sowohl körperliche Leiden als auch über psychische Störungen aufweisen. Beispiel: Bei einem Patienten kann ein Herzrasen zwar eindeutig diagnostiziert werden, nach der Ursache dessen wird es kompliziert, weil alle Diagnosen keinen Erfolg bringen.
Hier kommt dann die medizinische Spezialisierung des Volkhard Weder ins Spiel. Noch befindet sich dessen neues Betätigungsfeld im Aufbau an der Dr. Robert-Koch-Straße, doch genau diese Situation hat ihn gereizt, auf das Angebot aus dem Klinikum einzugehen. Zwei Monate soll das Überlegen und Einholen von Meinungen gedauert haben, denn immerhin musste der Mediziner eine eigene Praxis aufgeben und ins MVZ integrieren.
Geht es nach ihm, nach der Chefärztin für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik, Jeanette Böhler und nach Klinik-Geschäftsführer Guido Hage, dann soll die neue Station, die ab Oktober im Gebäude der Kurzzeitpflege den Betrieb” aufnehmen soll, personell weiter verstärkt werden. Das Personal soll im Pflegebereich sowohl extern als auch intern gewonnen werden, darüber hinaus werden psychiatrische Fachärzte sowie therapeutisches Personal benötigt. Die Kurzzeitpflege wird perspektivisch in der Puschkin-Straße ihr neuen Zuhause finden und kann hier eine Symbiose mit dem altersgerechten und Seniorenwohnen eingehen.
Peter-Stefan Greiner
