"Riester-Rente" - Sorgenfrei im Alter?
Samstag, 11. August 2001, 18:59 Uhr
Nordhausen (nnz). Wenn die Rente näher rückt, beginnt das große Rechnen. Doch meist mit einem dürftigen Ergebnis: Die gesetzliche Rente reicht in aller Regel nicht aus, um den momentanen Lebensstandard zu halten.
Das soll sich ändern, wenn ab dem Jahr 2002 die staatlich geförderte, kapitalgedeckte Altersvorsorge kommt. Die staatliche Unterstützung soll die Lücken schließen helfen, die durch die Rentenreform verursacht wurden.
Schon jetzt werben Versicherungsunternehmen um die Gunst neuer Kunden, doch Vorsicht ist geboten. Die Förderung beginnt erst ab dem Jahr 2002 und kann sogar auch rückwirkend beantragt werden. Daher muss niemand vorschnell in diesem Jahr einen Vertrag abschließen. Ganz im Gegenteil: Noch ist nicht geklärt, welche Produkte endgültig gefördert werden. Vorgesehen sind Rentenversicherungen, Investmentfonds und Banksparpläne, die aber eine Reihe von Kriterien erfüllen müssen, um eine endgültige Zertifizierung zu erhalten. "Es lohnt sich, abzuwarten und die geplanten Produkte zu vergleichen. Das gilt besonders in Hinblick auf die Kosten und die Renditen", meint Walter Kraus, geschäftsführender Gesellschafter des neutralen Finanzdienstleistungs-Unternehmens SMP GmbH, Gumpertsreuth. Da die "Riester-Rente" die bestehenden Probleme in der Altersversorgung nicht löst, sondern nur die neuen Lücken schließt, muss sie durch eine individuelle Eigenvorsorge ergänzt werden.
Der Finanzexperte empfiehlt allen Personen, die jetzt in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen, sich mit dem Abschluss eines privaten Altersvorsorge-Vertrages zu gedulden, bis sie den Versorgungsbedarf mit einem qualifizierten Finanzberater gecheckt haben.
Autor: nnz
Das soll sich ändern, wenn ab dem Jahr 2002 die staatlich geförderte, kapitalgedeckte Altersvorsorge kommt. Die staatliche Unterstützung soll die Lücken schließen helfen, die durch die Rentenreform verursacht wurden.Schon jetzt werben Versicherungsunternehmen um die Gunst neuer Kunden, doch Vorsicht ist geboten. Die Förderung beginnt erst ab dem Jahr 2002 und kann sogar auch rückwirkend beantragt werden. Daher muss niemand vorschnell in diesem Jahr einen Vertrag abschließen. Ganz im Gegenteil: Noch ist nicht geklärt, welche Produkte endgültig gefördert werden. Vorgesehen sind Rentenversicherungen, Investmentfonds und Banksparpläne, die aber eine Reihe von Kriterien erfüllen müssen, um eine endgültige Zertifizierung zu erhalten. "Es lohnt sich, abzuwarten und die geplanten Produkte zu vergleichen. Das gilt besonders in Hinblick auf die Kosten und die Renditen", meint Walter Kraus, geschäftsführender Gesellschafter des neutralen Finanzdienstleistungs-Unternehmens SMP GmbH, Gumpertsreuth. Da die "Riester-Rente" die bestehenden Probleme in der Altersversorgung nicht löst, sondern nur die neuen Lücken schließt, muss sie durch eine individuelle Eigenvorsorge ergänzt werden.
Der Finanzexperte empfiehlt allen Personen, die jetzt in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen, sich mit dem Abschluss eines privaten Altersvorsorge-Vertrages zu gedulden, bis sie den Versorgungsbedarf mit einem qualifizierten Finanzberater gecheckt haben.
