OB-Kandidatin beim SPD-Stammtisch
Straßenzustand bereitet große Sorgen
Freitag, 30. Juni 2017, 06:42 Uhr
Seit Jahren ist er bei den Nordhäuser Genossinnen und Genossen eine schöne Tradition: der SPD-Stammtisch. Immer am letzten Donnerstag im Monat treffen sich SPDler in einer Gastwirtschaft in der Altstadt. War bis vor gut einem Jahr Alt Nordhausen immer der Treffpunkt, ist es nun das Wirtshaus zum Socken. Am Abend gesellte sich auch die frisch gekürte SPD-Kandidatin für das Amt der Oberbürgermeisterin dazu…
Jutta Krauth beim SPD-Stammtisch (Foto: Hans-Georg Backhaus)
Und es wurde – wie der Nordhäuser sagt – geknetscht. Zunächst viel Privates. Doch schließlich auch über Gott und die Welt, vor allem aber über den Verlauf der SPD-Mitgliederversammlung vom vergangenem Dienstag und Jutta Krauths Nominierung für den OB-Posten in der Rolandstadt (nnz berichtete).
Und die anwesenden SPD-Mitglieder nutzten die Gelegenheit, um mit der Bürgermeisterin Fragen und Probleme, die die Stadt betreffen, vorzutragen und nach Lösungen zu suchen. Hauptsächlich ging es dabei um den zum Teil katastrophalen Zustand einiger Straßen in Nordhausen (siehe Beispielfotos).
Als dringend sanierungsbedürftig wurden vor allem die gesamte Riemannstraße, der Kreuzungsbereich Riemann-/Wallrothstraße, Teile des Taschenberges und des Stresemannrings, die Straße an der Bleiche und ein Teilstück der Leimbacher Straße genannt. (Auch die Rolandgruppe hatte diese Thematik mehrfach bei ihren Auftritten zum Rolandsfest aufgegriffen).
Kritisch angemerkt wurde auch die Art der Straßensanierung seit letztem Jahr. Schlaglöcher oder aufgerissene Straßen würden nur mit Bitumen wie zu DDR-Zeiten zugeklitscht, anstatt die Schadstellen aufzufräsen, mit Bitumen auszufüllen und mit einer sogenannten Schweißnaht zu versehen. Die Genossen hatten deshalb Zweifel, ob diese Reparaturarbeiten vom jeweiligen Fachamt auch kontrolliert werden. Hier wäre eine Klärung durch das verantwortliche Amt wünschenswert. Das sagte Jutta Krauth auch zu. An zahlreichen Kreuzungen müssten zudem die Markierungen erneuert werden. Vor allem fremde Autofahrer hätten Probleme, sich richtig einzuordnen.
Auch die Rautenstraße war Thema beim Stammtisch. Vor allem die Parknischen bereiten den Autofahrern seit Jahren Probleme. Sie sind zu eng. Die Autos stehen oft mit den Rädern auf der Fahrbahn. Beim Öffnen der Fahrertür gibt es mitunter Probleme für den nachfolgenden Verkehr. Und so ging die Frage an Jutta Krauth, ob nicht die unsinnigen Stahlsperren beseitigt werden könnten?
Und was ist mit den Bäumen in der Rautenstraße? Viele von ihnen tragen im oberen Kronenbereich keine Blätter mehr. Welche Maßnahmen hat das städtische Grünamt zur Rettung der Bäume geplant? Jutta Krauth nahm die zahlreichen kritischen Hinweise und Vorschläge dankend auf und will die Anregungen mit ins Rathaus nehmen. Sie wünschte sich, dass künftig noch mehr Genossinnen und Genossen diese Art von freimütigem Gedankenaustausch, sei es beim traditionellen Stammtisch oder in anderen Gesprächsrunden, nutzen.
Hans-Georg Backhaus
Autor: red
Jutta Krauth beim SPD-Stammtisch (Foto: Hans-Georg Backhaus)
Und es wurde – wie der Nordhäuser sagt – geknetscht. Zunächst viel Privates. Doch schließlich auch über Gott und die Welt, vor allem aber über den Verlauf der SPD-Mitgliederversammlung vom vergangenem Dienstag und Jutta Krauths Nominierung für den OB-Posten in der Rolandstadt (nnz berichtete).
Und die anwesenden SPD-Mitglieder nutzten die Gelegenheit, um mit der Bürgermeisterin Fragen und Probleme, die die Stadt betreffen, vorzutragen und nach Lösungen zu suchen. Hauptsächlich ging es dabei um den zum Teil katastrophalen Zustand einiger Straßen in Nordhausen (siehe Beispielfotos).
Als dringend sanierungsbedürftig wurden vor allem die gesamte Riemannstraße, der Kreuzungsbereich Riemann-/Wallrothstraße, Teile des Taschenberges und des Stresemannrings, die Straße an der Bleiche und ein Teilstück der Leimbacher Straße genannt. (Auch die Rolandgruppe hatte diese Thematik mehrfach bei ihren Auftritten zum Rolandsfest aufgegriffen).
Kritisch angemerkt wurde auch die Art der Straßensanierung seit letztem Jahr. Schlaglöcher oder aufgerissene Straßen würden nur mit Bitumen wie zu DDR-Zeiten zugeklitscht, anstatt die Schadstellen aufzufräsen, mit Bitumen auszufüllen und mit einer sogenannten Schweißnaht zu versehen. Die Genossen hatten deshalb Zweifel, ob diese Reparaturarbeiten vom jeweiligen Fachamt auch kontrolliert werden. Hier wäre eine Klärung durch das verantwortliche Amt wünschenswert. Das sagte Jutta Krauth auch zu. An zahlreichen Kreuzungen müssten zudem die Markierungen erneuert werden. Vor allem fremde Autofahrer hätten Probleme, sich richtig einzuordnen.
Auch die Rautenstraße war Thema beim Stammtisch. Vor allem die Parknischen bereiten den Autofahrern seit Jahren Probleme. Sie sind zu eng. Die Autos stehen oft mit den Rädern auf der Fahrbahn. Beim Öffnen der Fahrertür gibt es mitunter Probleme für den nachfolgenden Verkehr. Und so ging die Frage an Jutta Krauth, ob nicht die unsinnigen Stahlsperren beseitigt werden könnten?
Und was ist mit den Bäumen in der Rautenstraße? Viele von ihnen tragen im oberen Kronenbereich keine Blätter mehr. Welche Maßnahmen hat das städtische Grünamt zur Rettung der Bäume geplant? Jutta Krauth nahm die zahlreichen kritischen Hinweise und Vorschläge dankend auf und will die Anregungen mit ins Rathaus nehmen. Sie wünschte sich, dass künftig noch mehr Genossinnen und Genossen diese Art von freimütigem Gedankenaustausch, sei es beim traditionellen Stammtisch oder in anderen Gesprächsrunden, nutzen.
Hans-Georg Backhaus




