Haferunger Frühlingsfest
Scheene woars!
Mittwoch, 31. Mai 2017, 11:31 Uhr
"Wenn ich an das Frühlingsfest denke, an das Fest zu Ehren und zum Erhalt der Haferunger St. Andreas Kirche, dann fallen mir folgende Worte ein: sonnig, herzlich, gut besucht, für Groß und Klein und irgendwie einzigartig. All das beschreibt die Festlichkeit rund um die Haferunger Kirche sehr gut." Ein Beitrag von Anne-Katrin Wolter...
Es war der 21. Mai, ein Sonntag: Zu Beginn, gegen 13.00 Uhr, gab es schon Warmes vom Grill, aber auch die erste Tasse Kaffee bei angenehmem Sonnenschein.
14.00 Uhr eröffnete Pfarrer Jochen Lenz das Fest, hielt eine Andacht, erläuterte die Namensentstehung der Kirche und forderte uns Haferunger und unsere Gäste mit einer Wette heraus: Wir alle würden es nicht schaffen, das Gebäude mit Hilfe einer Menschenkette zu umschließen.
Die schönen Stimmen des Großwechsunger Chores Nova Cantica begleiteten die Andacht und sorgten mit Beiträgen wie Hallelujah für echte Gänsehautmomente. Danach nahm uns der Windehäuser Kirchenchor mit auf eine musikalische Reise. Die Frauen und Männer des Chores entführten uns mit ihren Liedern nach Amerika, Afrika und Europa, um am Ende wieder in Deutschland anzukommen. Wir klatschten, schnipsten und tanzten sogar gemeinsam.
Vielen Dank an beide Chöre für die musikalische Umrahmung des Programms. An dieser Stelle lasse ich nicht unerwähnt, dass Nova Cantica seit Jahren den Gottesdienst am Heiligen Abend in Haferungen begleitet. Auch hierfür ein herzliches Dankeschön.
Das von uns Dorfbewohnern gemeinsam geschriebene und einstudierte Theaterstück zur Drostin von Haferungen sollte ein weiterer Höhepunkt sein. Zusammen an die edle, herrische, aber auch gerechte Dame zu erinnern, die vor Jahrhunderten das Sagen im Ort hatte, war das Ziel. Es scheint uns gelungen zu sein, wir bedanken uns für den Applaus und das einhellig geäußerte Lob. Drostin und Drost mit Knechten und Mägden, dem Kutscher und der Katze waren aus der Vergangenheit gekommen, um nach dem Rechten zu sehen und vielleicht kommen sie ja eines Tages wieder...
Es war uns eine Freude zu sehen, wie voll die Kirche war. Christen und Nichtchristen waren gekommen, um uns beim Erhalt unserer Kirche zu unterstützen. Denn Kirche, daran erinnerte uns Herr Lenz, ist Teil unserer Kultur - egal ob Christ oder nicht.
Nach dem Programm in der Kirche kam einiges an Spenden im selbst gebastelten Kirchenmodell zusammen. Und dann kam die Gelegenheit für uns, unserem Pfarrer zu zeigen, dass wir eine Gemeinschaft sind. Haferunger und Gäste bildeten nahezu wortlos und ganz selbstverständlich Hand in Hand eine Menschenkette, umringten die Kirche und gewannen die Wette.
Lieber Jochen, wir Haferunger freuen uns auf deine Erbsensuppenaktion im Dorfjubiläumsjahr 2018. Auf ein Ständchen von dir vor jeder Haustür sind wir ganz besonders gespannt, denn das war dein Wetteinsatz.
Nachdem wir das also auch erfolgreich gemeistert hatten, stand einem unterhaltsamen Nachmittag mit Kaffee, Kuchen und Gegrilltem nichts mehr im Wege. Die Kinder tobten sich auf Hüpfburg und Spielplatz aus, ließen sich schminken oder bastelten.
An Heike und Jana vom Förderverein Starke Kinder und an Theresa geht unser herzlicher Dank für die Betreuung des Kinderschminkens und Bastelns. Vielen Dank sagen wir auch den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Haferungen, die uns immer mit Rat und Tat zur Seite stehen und an diesem Tag für das leibliche Wohl in Form von Steaks, Würstchen und Pommes sorgten. Ein großes Lob auch an die Kuchenbäckerinnen. Es ist immer ein gutes Zeichen, wenn die Bleche leer sind. An alle Betreuer der Stände ein großes Dankeschön, auch an die Zeltauf- und -abbauer. Viel Zeit und Mühe investierten allen voran die Darsteller des Theaterstückes, die maßgeblich dazu beitrugen, ein einzigartiges Fest zu gestalten.
Und wenn ich mich an eine Sondershäuserin erinnere, die freudestrahlend darum bat, beim nächsten Fest in Haferungen rechtzeitig informiert zu werden oder an eine Etzelsröderin, die sich schon sehr mit dem Schaffen der Drostin beschäftigt hatte und die Geschichte durch das Stück nun lebendig nachempfand, dann weiß ich, dass es sich gelohnt hat. Und wenn ich eine junge Frau sagen höre, dass bei diesem Fest so viel Herz dabei gewesen sei, dann weiß ich, dass wir die Menschen erreicht haben.
In Haferungen wurde ein Zeichen gesetzt. Unsere Kirche soll erhalten werden. Unser größter Dank gilt allen Besuchern und Spendern. Ein Anfang ist gemacht. Und wer uns auch nach dem Fest unterstützen möchte, kann das gern tun:
Kontoinhaber: Kirchenkreis Südharz
IBAN: DE97 8205 4052 0031 0100 90
Verwendungszweck: Kirche Haferungen
Ich freue mich auf das nächste Wiedersehen in Haferungen.
Anne-Katrin Wolter, Ortsteilbürgermeisterin
Autor: redEs war der 21. Mai, ein Sonntag: Zu Beginn, gegen 13.00 Uhr, gab es schon Warmes vom Grill, aber auch die erste Tasse Kaffee bei angenehmem Sonnenschein.
14.00 Uhr eröffnete Pfarrer Jochen Lenz das Fest, hielt eine Andacht, erläuterte die Namensentstehung der Kirche und forderte uns Haferunger und unsere Gäste mit einer Wette heraus: Wir alle würden es nicht schaffen, das Gebäude mit Hilfe einer Menschenkette zu umschließen.
Die schönen Stimmen des Großwechsunger Chores Nova Cantica begleiteten die Andacht und sorgten mit Beiträgen wie Hallelujah für echte Gänsehautmomente. Danach nahm uns der Windehäuser Kirchenchor mit auf eine musikalische Reise. Die Frauen und Männer des Chores entführten uns mit ihren Liedern nach Amerika, Afrika und Europa, um am Ende wieder in Deutschland anzukommen. Wir klatschten, schnipsten und tanzten sogar gemeinsam.
Vielen Dank an beide Chöre für die musikalische Umrahmung des Programms. An dieser Stelle lasse ich nicht unerwähnt, dass Nova Cantica seit Jahren den Gottesdienst am Heiligen Abend in Haferungen begleitet. Auch hierfür ein herzliches Dankeschön.
Das von uns Dorfbewohnern gemeinsam geschriebene und einstudierte Theaterstück zur Drostin von Haferungen sollte ein weiterer Höhepunkt sein. Zusammen an die edle, herrische, aber auch gerechte Dame zu erinnern, die vor Jahrhunderten das Sagen im Ort hatte, war das Ziel. Es scheint uns gelungen zu sein, wir bedanken uns für den Applaus und das einhellig geäußerte Lob. Drostin und Drost mit Knechten und Mägden, dem Kutscher und der Katze waren aus der Vergangenheit gekommen, um nach dem Rechten zu sehen und vielleicht kommen sie ja eines Tages wieder...
Es war uns eine Freude zu sehen, wie voll die Kirche war. Christen und Nichtchristen waren gekommen, um uns beim Erhalt unserer Kirche zu unterstützen. Denn Kirche, daran erinnerte uns Herr Lenz, ist Teil unserer Kultur - egal ob Christ oder nicht.
Nach dem Programm in der Kirche kam einiges an Spenden im selbst gebastelten Kirchenmodell zusammen. Und dann kam die Gelegenheit für uns, unserem Pfarrer zu zeigen, dass wir eine Gemeinschaft sind. Haferunger und Gäste bildeten nahezu wortlos und ganz selbstverständlich Hand in Hand eine Menschenkette, umringten die Kirche und gewannen die Wette.
Lieber Jochen, wir Haferunger freuen uns auf deine Erbsensuppenaktion im Dorfjubiläumsjahr 2018. Auf ein Ständchen von dir vor jeder Haustür sind wir ganz besonders gespannt, denn das war dein Wetteinsatz.
Nachdem wir das also auch erfolgreich gemeistert hatten, stand einem unterhaltsamen Nachmittag mit Kaffee, Kuchen und Gegrilltem nichts mehr im Wege. Die Kinder tobten sich auf Hüpfburg und Spielplatz aus, ließen sich schminken oder bastelten.
An Heike und Jana vom Förderverein Starke Kinder und an Theresa geht unser herzlicher Dank für die Betreuung des Kinderschminkens und Bastelns. Vielen Dank sagen wir auch den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Haferungen, die uns immer mit Rat und Tat zur Seite stehen und an diesem Tag für das leibliche Wohl in Form von Steaks, Würstchen und Pommes sorgten. Ein großes Lob auch an die Kuchenbäckerinnen. Es ist immer ein gutes Zeichen, wenn die Bleche leer sind. An alle Betreuer der Stände ein großes Dankeschön, auch an die Zeltauf- und -abbauer. Viel Zeit und Mühe investierten allen voran die Darsteller des Theaterstückes, die maßgeblich dazu beitrugen, ein einzigartiges Fest zu gestalten.
Und wenn ich mich an eine Sondershäuserin erinnere, die freudestrahlend darum bat, beim nächsten Fest in Haferungen rechtzeitig informiert zu werden oder an eine Etzelsröderin, die sich schon sehr mit dem Schaffen der Drostin beschäftigt hatte und die Geschichte durch das Stück nun lebendig nachempfand, dann weiß ich, dass es sich gelohnt hat. Und wenn ich eine junge Frau sagen höre, dass bei diesem Fest so viel Herz dabei gewesen sei, dann weiß ich, dass wir die Menschen erreicht haben.
In Haferungen wurde ein Zeichen gesetzt. Unsere Kirche soll erhalten werden. Unser größter Dank gilt allen Besuchern und Spendern. Ein Anfang ist gemacht. Und wer uns auch nach dem Fest unterstützen möchte, kann das gern tun:
Kontoinhaber: Kirchenkreis Südharz
IBAN: DE97 8205 4052 0031 0100 90
Verwendungszweck: Kirche Haferungen
Ich freue mich auf das nächste Wiedersehen in Haferungen.
Anne-Katrin Wolter, Ortsteilbürgermeisterin


















