MIT BRAUER-REISEN IN DIE DOM-STADT
Auch Bodyguard lockte
Montag, 29. Mai 2017, 13:18 Uhr
Am Wochenende schnell mal nach Köln? Warum nicht, sagten sich 38 Südharzer und buchten bei Brauer-Reisen. Sie bereuten es nicht. Gelockt in die Dom-Stadt hatte auch das Musical Bodyguard. So auch Sonja Helbing aus Berga...
Nordhausen/Berga/Köln. Begeistert sei sie gewesen, meinte die 69-Jährige. Fahrten mit Brauer, ihrem Reiseunternehmen, dem sie seit vielen Jahren die Treue halte, seien für sie immer ein Erlebnis. Top organisiert war die Fahrt. Kein Stau vor der Hotelrezeption. Vor dem Vier-Sterne-Maritim, unmittelbar am Rheinufer gelegen, angekommen, verteile Michael Kimpel die Zimmer-Chip-Karten. Der Mann am Steuer des Busses lacht gern. Das hat man doch gern. Schnell hatte er die paar Gepäckstücke entladen.
Mit dem Fahrstuhl, Maritim hat 454 individuell eingerichtete Zimmer, ein einziges Auf und Ab. Die älteren Gäste in Etage drei, jüngere aufwärts bis in Stock sieben. Beeindruckend das Restaurant Rötisserie. Wer nicht Bodyguard sehen wollte, machte sich sogleich auf Erkundungstour. Wer Köln liebt, sollte den Trubel lieben. Nicht nur zum Karneval.
Auf dem Heumarkt mit dem Reiterdenkmal des Preußenkönigs Friedrich Wilhelm III nebst Helden der Befreiungskriege erlebte der Besucher Atmosphäre der Kölner Weinwoche. Auf den Weg dorthin eine Mini-Demo. Ein paar Leute demonstrierten für die Freilassung zweier in der Türkei verhafteter Journalisten und gegen die Willkür Ankaras.
In Massen strömten die Menschen über den Platz. Hin und her. Schwerstarbeit für die Gastronomen. Einige warnten mit kleinen Täfelchen: Augen auf, Taschen zu! Heumarkt wie der Dom sind bequem von Hotel aus erreichbar. Pflicht war eine Dombesichtigung. Eine Besteigung für sechs Euro versagten sich die Älteren. Überwiegend. Wer wollte schon die 533 Stufen hinter sich bringen, um auf einer Höhe von 157 Metern die Stadt zu seinen Füßen liegen zu sehen? 30 Minuten benötige es schon, um das Ziel in luftiger Höhe zu erreichen, erklärte der Mann an der Kasse älteren Wagemutigen.
Auch das erlebte der Südharzer am Fuße des Doms: Einen Mann, der seinen Rausch ausschlief. Nebenan eine Bettlerin. Neben sich den Pappbecher. Auf eine Spende hoffend. Stundenlang hockte die Frau da. Den Sonnenstrahlen ausgesetzt. Achtlos gingen die Menschen an ihr vorbei.
Dem Dom gegenüber das Römisch-Germanische-Museum. Für 6,50 Euro gibt es Geschichte, die sich interessierte Menschen nicht entgehen lassen. Davon erzählte auch während einer ausgiebigen Stadtrundfahrt Reiner Schulz von Köln-Tourist. Auch über die so genannten Kranhäuser, einer Bauweise als Wohnform im Winkelformat.
Die Stadt am Rhein ist gut gerüstet für die täglichen Touristenströme aus aller Herren Länder: Gaststätten, Cafes, Imbiss-Stände. Überall. Nach Jubel und Trubel in nächtlichen Stunden hat die Stadtreinigung vollauf zu tun. Nicht überall können aber gute Sauberkeits-Noten vergeben werden. Ein kleiner Köln-Schnupperkurs ist aber immer empfehlenswert.
Kurt Frank
Autor: redNordhausen/Berga/Köln. Begeistert sei sie gewesen, meinte die 69-Jährige. Fahrten mit Brauer, ihrem Reiseunternehmen, dem sie seit vielen Jahren die Treue halte, seien für sie immer ein Erlebnis. Top organisiert war die Fahrt. Kein Stau vor der Hotelrezeption. Vor dem Vier-Sterne-Maritim, unmittelbar am Rheinufer gelegen, angekommen, verteile Michael Kimpel die Zimmer-Chip-Karten. Der Mann am Steuer des Busses lacht gern. Das hat man doch gern. Schnell hatte er die paar Gepäckstücke entladen.
Mit dem Fahrstuhl, Maritim hat 454 individuell eingerichtete Zimmer, ein einziges Auf und Ab. Die älteren Gäste in Etage drei, jüngere aufwärts bis in Stock sieben. Beeindruckend das Restaurant Rötisserie. Wer nicht Bodyguard sehen wollte, machte sich sogleich auf Erkundungstour. Wer Köln liebt, sollte den Trubel lieben. Nicht nur zum Karneval.
Auf dem Heumarkt mit dem Reiterdenkmal des Preußenkönigs Friedrich Wilhelm III nebst Helden der Befreiungskriege erlebte der Besucher Atmosphäre der Kölner Weinwoche. Auf den Weg dorthin eine Mini-Demo. Ein paar Leute demonstrierten für die Freilassung zweier in der Türkei verhafteter Journalisten und gegen die Willkür Ankaras.
In Massen strömten die Menschen über den Platz. Hin und her. Schwerstarbeit für die Gastronomen. Einige warnten mit kleinen Täfelchen: Augen auf, Taschen zu! Heumarkt wie der Dom sind bequem von Hotel aus erreichbar. Pflicht war eine Dombesichtigung. Eine Besteigung für sechs Euro versagten sich die Älteren. Überwiegend. Wer wollte schon die 533 Stufen hinter sich bringen, um auf einer Höhe von 157 Metern die Stadt zu seinen Füßen liegen zu sehen? 30 Minuten benötige es schon, um das Ziel in luftiger Höhe zu erreichen, erklärte der Mann an der Kasse älteren Wagemutigen.
Auch das erlebte der Südharzer am Fuße des Doms: Einen Mann, der seinen Rausch ausschlief. Nebenan eine Bettlerin. Neben sich den Pappbecher. Auf eine Spende hoffend. Stundenlang hockte die Frau da. Den Sonnenstrahlen ausgesetzt. Achtlos gingen die Menschen an ihr vorbei.
Dem Dom gegenüber das Römisch-Germanische-Museum. Für 6,50 Euro gibt es Geschichte, die sich interessierte Menschen nicht entgehen lassen. Davon erzählte auch während einer ausgiebigen Stadtrundfahrt Reiner Schulz von Köln-Tourist. Auch über die so genannten Kranhäuser, einer Bauweise als Wohnform im Winkelformat.
Die Stadt am Rhein ist gut gerüstet für die täglichen Touristenströme aus aller Herren Länder: Gaststätten, Cafes, Imbiss-Stände. Überall. Nach Jubel und Trubel in nächtlichen Stunden hat die Stadtreinigung vollauf zu tun. Nicht überall können aber gute Sauberkeits-Noten vergeben werden. Ein kleiner Köln-Schnupperkurs ist aber immer empfehlenswert.
Kurt Frank










